hey cool, das Genre interessiert mich auch sehr und ich hab da 2-3 angefangene Manuskripte im Mac. Worunter finde ich Dich da? LG Rainer
Hi! Willkommen im Klub!
Ich habe vor über dreizehn Jahren meinen ersten Roman über Amazon als E-Book veröffentlicht und war damit sehr erfolgreich. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Abverkauf noch recht einfach damals war, da alles erst am Anfang stand.
Der heutige Markt sieht völlig anders aus.
Da Du ja hauptsächlich auf das E-Book zunächst setzt, würde ich bei Amazon veröffentlichen, da Du dort auf der Plattform auch entsprechende Werbung schalten kannst, um eine gewisse Sichtbarkeit Deines Buches zu erreichen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dein E-Book über Kindle Unlimited (KDP-Select) zu veröffentlichen, um den Kundenkreis zu erweitern. Das geht aber nur, wenn Du Dein Buch nicht anderweitig auf anderen Verkaufsplattformen anbietest.
Amazon ist, auch wenn man das nicht unbedingt möchte, für Autoren wichtig. Dort tummeln sich im Grunde alle. Man kommt, wenn man erfolgreich sein möchte, leider nicht daran vorbei.
Erwähnen muss ich noch, solltest Du z. B. über BoD veröffentlichen, was ich heute ausschließlich mache, kannst Du natürlich auch Werbung bei Amazon schalten. Entweder kannst Du die Werbung über BoD direkt buchen, oder direkt über »Amazon Author« auf die Anzeigenkonsole unter Marketing & Berichte von Amazon zugreifen. BoD sieht Amazon als Fachhändler an, genauso wie Thalia usw.
BoD bieten dem Autor noch weitere Möglichkeiten, das Buch zu vermarkten, z.B. die Platzierung der Bücher im Buchhandel, Ausstellungsmöglichkeiten auf den Messen usw… BoD gehört zu den Marktführern in diesem Bereich. Auf den großen Buchmessen ist BoD ebenfalls mit einem großen Messestand vertreten. Dort kannst Du Dein Buch ebenfalls präsentieren.
Solltest Du Dich für den Druck (Taschenbuch usw) entscheiden, würde ich zu Amazon nicht raten, da die Buchqualität sich deutlich von BoD unterscheidet. Auch die Buchhändler nehmen nur ungern Bücher von Amazon in ihr Sortiment auf.
Eine große Hilfe, was Informationen über den Buchhandel betrifft, ist die Mitgliedschaft im »Selfpublisher Verband«. Dort wird man mit wichtigen Informationen über Marketing - Strategien versorgt und bekommt Möglichkeiten, sein Buch auf den Messen fast kostenlos auszustellen.
Okay! So mach ich es und bin damit recht zufrieden.
Viel Erfolg!
Schöne Grüße
Hi,
ja vielen Dank auch für Deine Erfahrung. Wirklich sehr hilfreich für mich. Jetzt muss ich mich „nur“ noch entscheiden, wie ich es mache. Die Zeit läut … schönen Tag Dir.
Grüße von Rainer
Hi Mannie, hab jetzt Dein „Topas Welten“ gelesen, Die Idee(en) haben mir gut gefallen und deren Beschreibung. Kann man hier im Forum auch einen „privaten“ Chat starten oder geht alles nur öffentlich? Bin hier ja noch nicht so bewandert. LG Rainer
Hallo,
Ich hatte mich bei meinem eigenen Buch für die Buchschmiede (ehemals MyMorawa) entschieden. Man muss, wenn ich mich recht erinnere, 120 Euro im Voraus zahlen (Keine Angst, es ist aber kein Druckkostenzuschussverlag sondern Print-on-Demand). Das Buch kommt dann automatisch in das Sortiment der großen Online-Buchhandlungen, wie Thalia, Hugendubel usw. Wie das bei einem eBook ist, kann ich aber nicht sagen, denn ich habe nur ein gedrucktes Buch veröffentlicht. Was die Vergütung angeht, kann ich dir deshalb auch nur die Preise für ein gedrucktes Buch sagen. Da muss man leider wissen, dass man sehr wenig bekommt. Wenn jemand über die Seite der Buchschmiede direkt bestellt, bekomme ich 4 Euro von den 12 Euro Buchpreis, das tun aber nur Händler. Privatpersonen bestellen über Thalia etc. und dabei kriege ich tatsächlich nur einen Euro und ein paar Cent, weil die Logistik unternehmen auch noch etwas nehmen. Das wird daher auch bei den anderen Selfpublishing-Anbietern nicht anders sein. Was man aber bedenken muss, ist, dass diese Anbieter keine Werbung für dich machen und die Hoffnung, das würde sich von selbst verbreiten, wenn es mal überall zu kriegen ist, ist trügerisch. (Bei Colleen Hoover soll es ja so funktioniert haben, wie ist mir rätselhaft). Wer wirklich Werbung für dich macht, und versucht, das Buch groß rauszubringen, sind die richtigen Verlage. Da muss man aber erst mal angenommen werden. Die lehnen von 100 eingesannten Manuskripten 99 ab, und man hat im Grunde nur eine Chance, wenn das Buch genre-konform ist. Der Buchmarkt ist hart.
Hi,
wofür musstest du denn die 120,- € bezahlen?
Ich hatte mir Vertragsfreiheit für 90 Euro erkauft. Sonst muss da auch noch irgendwas gewesen sein, weiß ich aber nicht mehr genau was. Man muss aber wissen, dass die meisten Literaturagenturen (über Verlage reden wir erst gar nicht) keine Bücher wollen, die bereits in Print-on-Demand erschienen sind.
Ah. Danke.
Was genau bedeutet das?
Das bedeutet, dass ich mein Buch auch bei jedem anderen Verlag als der Buchschmiede veröffentlichen darf, was sich in der Praxis aus genanntem Grund jedoch schwierig gestaltet.
Du könntest es immerhin über verschiedene Selfpublisher-Plattformen anbieten, die möglicherweise andere Vertriebswege haben und so dein Werk breiter streuen. Ich hätte deshalb allerdings keine 90,- € oder mehr ausgegeben.
Ja, das ist richtig, wobei man sagen muss, dass die Buchschmiede die meisten wichtigen Vertriebswege abdeckt. Was die neunzig Euro anbelangt - das ist schon einige Jährchen her und ich kannte den Buchmarkt noch nicht sonderlich gut. Da hatte ich noch die Idee, man könnte es erstmal veröffentlicht mit Rezensionen besser an einen Verlag bringen.
Mal eine Frage zu BoD:
BoD bietet, so wie ich es verstanden habe sowohl Bücher für den Handel (Einzelhandel & Online (zB Amazon)) als auch eBooks an.
Allerdings scheinen die eBooks von BoD nicht mit Kindles kompatibel zu sein…
Wie wird das gelöst? Muss man für Kindle extra nochmal auf KDP veröffentlichen?
By the way mal kurz was anderes - hat schon jemand Papyrus 12 ausprobierte? lohnt sich das upgrade?
Grüsse von Rainer
ps. bin immer noch nicht entschieden, wo/wie ich veröffentliche - uff - Kennt jemand XiNXii?
Moin Ragman,
ich publiziere seit 1999 bei BoD, Books on Demand (BoD.de)
mittlerweile 10 Bücher und es funktioniert super, ist einfach, man kann alles selber machen.
Bei BoD.ch (Schweiz) kostet es komplett im self Management 49.- CHF inkl. ISBN und e-book weltweit.
Auf der Site eine ausführliche Anleitungen, gut verständlich für alle Details.
Vorlagen in Papyrus für alle Formate vorhanden.
Papyrus 12 lohnt sich allein wegen des Book Editors.
PR musst Du selber machen – oder zahlen…
LG, Lignus – www.vonholt.ch
Guten Morgen Manni,
ich habe mir Deine Seite gerade angeschaut und einen Roman entdeckt, der mich interessiert.
Der historische Kriminalroman. Ich bin weniger ein SF oder Fantasy Fan.
Dabei ist mir aufgefallen, dass es das Buch (und auch Deine Anderen?) nur als Kindle Ausgabe gibt.
Da ich aber kein Kindle habe und auch nicht möchte, wäre ein eBook im PDF oder zur Not auch epub die einzige Option, mir Deinen Roman zu kaufen.
@all: wie ist es denn bei Euch? Veröffentlicht ihr nur Ebooks und wenn ja, in welchem Format?
Als Käufer habe ich mit epub-Format immer wieder mal Probleme, daher kaufe ich am liebsten PDF. Das hat natürlich auch Auswirkungen darauf, wie ich mein(e) Werk(e) veröffentlichen würde, wenn ich sie jemals fertig geschrieben bekomme…
Für mich ist BoD in der absolut engeren Wahl, vielleicht auch ePubli. Aber so weit bin ich noch nicht.
Mein nicht veröffentlichtes Booklet für Freunde und Familie zu Weihnachten hat mit BoD sehr gut geklappt.
Hi,
ich veröffentliche immer in print (Taschenbuch) und als epub. Hatte bisher noch nie Probleme mit epub-Dateien.
Zum Lesen nutze ich einen uralten Tolino von 2013 oder 2014.
Hallo!
Der Roman war mehr als zehn Jahre lang auf epubli.de und hat sich kaum verkauft. Ich ziehe mit all meinen Romanen von epubli um zu Amazon, weil ich da durch Werbung Leser direkt auf meine Bücher aufmerksam machen kann und die Umsätze deutlich anziehen.
Was Taschenbuchausgaben betrifft: So gut wie kein Umsatz! Der Hauptgrund, eine Taschenbuchausgabe zusätzlich zum Ebook zu veröffentlichen, liegt im Preisunterschied. Zumindest amerikanische Autoren behaupten, dass Leser eher ein Ebook kaufen, wenn sie sehen, wie viel billiger es ist, als der gleiche Roman im Taschenbuch. Das weckt den Schnäppchenjäger-Instinkt. Ob das zutrifft, probiere ich gerade bei meiner neuen Romanserie aus.
Bücher in PDF sind meiner Überzeugung nach tot, mit wenigen Ausnahmen, die eine besonders aufwendige Formatierung erforderlich machen, die mit Ebooks (noch) nicht machbar ist.
Insgesamt entwickelt sich der Buchmarkt meiner Erfahrung nach so, dass Genre-Leser (Krimi, Romance, Fantasy, SciFi, …) fast nur noch Ebooks kaufen. Vor allem auch, weil sie viel lesen und sich so viele Taschenbücher gar nicht leisten können. Bei literarischen Texten ist das sicherlich anders.
Viele Grüße
Manfred
Es gibt Kindle for Web und auch eine App für’s Smartphone - ich glaube, das Gerät braucht man gar nicht mehr, sondern nur ein Amazon-Konto.
Die mobile App habe ich schon ewig, nachdem es drei Tage gebraucht hat, bis der Hund auf das Kindle-Display getreten ist und es kaputt war. E-Books lese ich fast ausschließlich auf dem Smartphone mit dieser App.