Ein schüchternes Hallo aus der Südpfalz

Hallo zusammen,
ich bin Mitternachtstinte und komme aus dem Süden der Pfalz.
Meine Geschichten wachsen wie Unkraut in den Tiefen meines Verstandes. Über 30 Projekte, aus verschiedenen Genres, warten darauf geschrieben zu werden … und es werden immer mehr. Es reicht ein Lied, ein Film, der Klappentext auf einem Buch oder auch einfach gar nichts. Mein Gehirn arbeitet non-stop an neuen Ideen, ob ich will oder nicht.
Deshalb suche ich Menschen, mit denen man sich austauschen kann, auch wenn ich zugegebenermaßen ein wenig Angst vor fremden Menschen habe, dank Introversion und AuD(H)S. Ich nutze diese Worte nicht als Labels, mehr als Puzzlestücke, die mir gezeigt haben, warum ich all die Jahre falsch von mir selbst gedacht habe.

Und ich schweife mal wieder ab, sorry dafür.
Ich schreibe als Vollblut-Pantserin und stolpere meistens eher durch meine Geschichten, als dass ich sie plane.
Ich freue mich auf Austausch mit anderen Schreiberlingen und darauf, mich ein bisschen im Forum umzusehen.

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Hi,
herzlich willkommen und viel Spaß bei uns. Schau dich in Ruhe um. Du wirst sehen, hier sind einige, die an ein paar Projekten gleichzeitig arbeiten, allen voran unser Supergirl.

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Herzlich willkommen. Ich denke, du bist hier genau richtig. :grinning:

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Herzlich willkommen! Ja, ein Projekt anzufangen ist einfach. Deine erste Hürde zur Autorin wird sein, ein Projekt abzuschließen. Und ich darf dir verraten: Das zu schaffen, ist Dopamin pur!

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Herzlich Willkommen hier! Du sprichst mir ja schon etwas aus der Seele mit deinen Worten.
Genauso wie dir geht es mir nämlich auch mit Ideen! Irgendwann habe ich angefangen mir alle zu notieren wenn sie kommen (entgegen der Behauptung meines Kopfes konnte er sich nämlich nicht alles merken :joy:). Nun ja, in diesen Notizen schlummern mittlerweile über Hundert Ideen.
Hast du Ideen zu bestimmten Genres oder ist es ein bunter Mix?

Und mach dir keine Sorgen, wegen der Angst. Die kenne ich auch - aber hier ist es ganz harmlos. Wenn mal was zu viel wird, schau es dir einfach still an und schreib so, wie du dich wohl fühlst :blush:

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Herzlich Willkommen. Persönlich gehöre ich auch zu den Pantsern. Wobei ich das für mich etwas umdefiniert habe. Ich sehe es eher als ein plotten während des Schreibens. Es ist wie eine Reise ohne Navi und Straßenkarte. Ich bewege mich nicht immer auf einem direkten weg, manchmal führt er auch von Ziel weg, oder es gibt eine Baustelle die mich zu Umwegen zwingt. Dennoch komme ich dem Ziel näher. Kurz ich weiß in etwa wo ich hinwill, habe aber keine Ahnung wie ich dorthin komme.

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Hallo.
Sobald ich anfange zu notieren, egal wie klein die Stichpunkte sind, sieht mein Kopf die Idee als tot an.
Ich habe es schon unzählige Male versucht und auch schon einige Ideen verloren.

Ich bin bei Genres nicht festgelegt. Allerdings haben meine Geschichten immer einen düsteren Kern.

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Hallo.
Das mit der „Reise ohne Navi“ ist die perfekte Beschreibung. Meine Reise führt mal geradeaus, mal links, rechts. Und hin und wieder verfahre ich mich dann auch noch. Oder fahre ihm Kreis, weil die Figuren dann plötzlich was ganz anderes wollen.

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Hi.
Das unterschreibe ich so.
Ich habe ständig das Gefühl, dass ich gar nicht vorwärts komme.

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Willkommen - und ja, pantsen finde ich spannender als plotten. Meine Figuren haben ein Eigenleben und machern meistens, was sie wollen. Ich darf es dann nur noch aufschreiben.

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Hi und sei herzlich willkommen :four_leaf_clover:ich wünsche dir viel Spaß beim Schreiben. Einen Tipp würde ich dir mitgeben. Bleib bei einem Projekt am Anfang, sonst ist die Gefahr des „Verzetteln“ ziemlich groß.

LG :four_leaf_clover:

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Herzlich willkommen im Club der Schreibwütigen! (Nicht „Schreibwütenden“, die gibt es hier nicht. :wink:)

Als zwangsneurotischer Plotter kann ich gar nicht ohne Struktur – es sei denn, mir ergeht es wie @nolimit und meine Figuren ziehen mich in die Geschichte hinein. Dann gibt es kein Halten mehr und die Neuronen feuern unablässig, die Struktur zerfällt zu Staub.
Mein Rat: Schreib einfach drauf los, ein paar Seiten vielleicht, dann hole den Text in zwei, drei Tagen wieder ans Tageslicht un schau, ob es darin nicht doch eine zarte Struktur gibt. Die baust Du sanft aus und legst wieder los. Es funktioniert! Trust me!

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Hey.
Das klingt nach Chaos, wenn die Figuren ziehen. Aber nach positivem Chaos.

Ich glaube, da war ich zu ungenau. Ganz ohne Struktur bin ich nicht. Die entsteht beim Schreiben automatisch. Es ist einfach so, dass ich extrem kritisch mit meinen Texten bin und den installierten Lektor meines Systems nicht ausgeschaltet bekomme.
Wo andere rohe Rohfassungen raushauen, damit die Geschichte mal steht. Weigert sich mein Gehirn weiterzuschreiben, sobald der Anfang nicht trägt.

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Dann schreibe zuerst das Ende, um etwas zu haben, auf das du hinsteuern kannst.

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Hatte ich schon versucht. Aber sobald mein Hirn das Ende schwarz auf weiß vor sich hat … will es den Rest nicht mehr, denn dann kennt es das Ende.
Bisschen kompliziert mit meinem inneren System.
Aber vielleicht schaffe ich es bis Ende des Jahres ja doch noch. Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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Nicht aufgeben! Immer dran bleiben. Es wird sich eine Lösung finden.

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Hallo und herzlich Willkommen. Ich habe auch zu viele Ideen im Kopf, das kenne ich also. Ich schreibe tatsächlich an mehreren Projekten gleichzeitig, aber damit ich den „roten Faden“ in der Geschichte nicht verliere, mache ich mir viele Notizen in den jeweiligen Projekten, die ich dann später zu Geschichten ausarbeite. Mein Tipp: Mit kurzen Kapiteln arbeiten, die diesen „roten Faden“ aufnehmen. Das ist leichter als zu lange Kapitel, an denen dann der Leser verzweifelt. Ich versuche mich immer, etwas in die Lage des Lesers zu versetzen, der ja nicht zu viele Infos auf einmal haben will, sondern vielleicht nur „häppchenweise“ neugierig auf das noch Unbekannte wird. Das ist nicht leicht, ich weiß, aber ich arbeite ständig an meinem Schreibstil. Ich ändere auch manchmal ab, wenn was nicht passt. Aber meistens bleibe ich erst mal in der Schreibphase, bevor das Überarbeiten kommt. Ideen habe ich wirklich mehr als genug.
Komm erst mal bei uns an und bei Fragen einfach melden!

Gruß

Super Girl

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Ich finde eure Ratschläge, Tipps und Tricks sehr lieb.
Leider funktioniere ich genau in die entgegengesetzte Richtung. Meine Kapitel können schon sehr lang werden, aber nicht weil ich eine Informationsflut reinhaue - nicht immer zumindest.
Mein Gehirn kann nicht nicht Überarbeiten, wenn es merkt, dass etwas im Kapitel nicht stimmig ist. Das geht einfach nicht. Und wenn ich mich zwinge diese Fehler auszublenden, läuft für mich das Schreiben gar nicht mehr wirklich. Dann ist Funkstille mit meinen Figuren.

Dankeschön.

Dann müssen wir für dich gemeinsam eine andere Lösung finden.

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Alles gut. Ich schaff das schon.
Es hilft mir schon mal umgemein, mich mit anderen zu unterhalten.
Und gerade durchforste ich erst einmal die ganzen Kategorien.

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