Ist es auch. Zumindest am Anfang. Meine Figuren bringen selbst und selbstherrlich Struktur in dieses Chaos. Schließlich sind sie es, die die Geschichte erleben - was habe ich als Schreiberling dabei zu sagen?
Willkommen hier bei uns!
Ich habe mehrere Bücher ohne Plotten geschrieben. Das geht und macht auch Spaß. Ein Problem war denn eher das letzte Fünftel des Buches, bei dem alle begonnenden Fäden irgendwie zusammenfinden müssen. In Buch 1 wusste ich zum Glück die Endszene und die Protagonistin. Der Rest entstand dazwischen. Bei Buch zwei kannte ich Protagonistin, und die beiden Antagonisten, eine bestimmte übernatürliche Begebenheit und der Rest entstand dazwischen.
Beim dritten Buch kannte ich den Antagonisten und die Welt. Vor allem die Welt. (Unterreich) Beim vierten Buch (das waren dann schon die Paladinsöldner) habe ich eigentlich nur eine Tastatur getestet, und von einer Frau geschrieben, die mit Amnesie in der Wüste aufwachte … ) All diesen Bücher ist gemein, dass sie lange (Jahre) zur Fertigstellung brauchten. Manchmal stand ich an einem Kreuzweg und wusste nicht, ob lieber A oder B passieren soll.
Die letzten Bücher habe ich anders geschrieben. Ich baue Meilensteine, die ich erreichen muss. (wie das Ende kennen, oder etwas auf dem Weg dahin) dazwischen bin ich frei. Ich habe mich übrigens komplett darauf eingestellt, erst eine gute (aber nicht perfekte Rohschrift) zu erarbeiten und dann daraus die fertigen Bücher zu etablieren.
Aber … das ist ja das Schöne. Es gibt kein richtig oder falsch, so lange man Spaß dabei hat.
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