Hier möchte ich von euch Zitate aus euren Büchern sehen
Nicht irgendwelche Passagen, nein. Den richtig guten Stoff, bitte!
Ich habe mich entschlossen, in jeder Geschichte von mir eine kleine Nebenrolle zu spielen. In meinem neusten spiele ich, Überraschung einen Autor.
»Ich bin Romatzke – Schriftsteller, Wortverknoter. Dazu verknüpfe ich allerlei Worte, verflechte diese Ketten zu einem feinen Netz, welches, so die Idee, die Leser in den Bann zieht.«
Oh Mist. Das habe ich nicht näher erläutert. Jedenfalls ist dieses hochtrabende Zitat aus „Sardowski“. Und es steckt mehr dahinter, als es sich anhört. Quasi die Ruhe vor dem Sturm.
Zitat: Das hier ist das absolut Böse, Kleine. Es hat deinen Arsch gewittert und ehe du dich’s versiehst, wird es dich gefressen haben!
Btw, Dark Romance in Echt: Du gehst zum erstenmal in der Rehab zur Physiotherapie. Es ist 7:30 früh, am Programm steht Morgenyoga. Und vor dir die ehemalige Studentin, die du vor 18 Jahren im Fach „Konfliktmanagement“ durchfallen lassen hast. „Guten Morgen Herr Luksch“, sagt sie liebevoll lächelnd, „beginnen wir doch gleich mal mit dem Herabschauendem Hund!“
Ähm. Ich wäre jetzt wieder gesund. Darf ich nach hause?
In meiner Miriamreihe ist der Florian zur Hälfte autobiografisch – ich sag aber nicht welche.
→ @Suse Du kannst es jetzt nachlesen: Nur zu Sicherheit: Meine Frau ist nicht meine Cousine.
Gefallen, so schön und funkelnd wie der Himmel selbst. Der Eine, dessen Antlitz dich um den Verstand bringt. Tausende Sterne weinten und folgten ihm in die unendliche Tiefe des Seins. Für immer verloren sein lichtes Herz, verstoßen aus Gottes Schoß, stieg er in die Hölle hinab. Stolz und Hochmut brachten ihn zu Fall, so steht es in den Schriften. Sag, sprechen sie die Wahrheit? Oder ist es nur Schein, um die Menschen zu blenden, ihnen Furcht zu lehren? Wer bist du wirklich, dunkler Engel, der den hellsten Stern trägt? Morgenstern, so nennt man dich in Überlieferungen. Strahlender als die Sonne und kälter als Eis.
Cor Diaboli
„Das All ist emotionslos. Physik funktioniert ohne Gefühle - und der Gedanke gefällt mir. Er ist konsequent.
Wenn man tatsächlich in Erinnerungen weiterlebt, habe ich noch ein paar Jahre, wenigstens solange Clara lebt. Ich stelle ihr Bild vor mir auf, schenke mir noch einen Whisky ein und schaue auf die Pistole auf dem Tisch. Die Uhr sagt mir, dass ich noch sechs Minuten Zeit habe.
Vielleicht mache ich weniger daraus.“
(Living in the barrel of a gun)
Der Erzähler wartet auf den Einschlag von Raketen auf die Marskuppel.
Ihr könnt ruhig den Namen des Buches und des Autors/ der Autorin dazuschreiben.
„Die Eisenbäume“, flüsterte er. „Du suchst den Himmelswald. Das ist kein Holz für Schiffe, Fremder. Das ist Holz für Särge, die niemals verrotten. Mein Großvater sagte immer: Wer die Axt in einen dieser Stämme schlägt, dessen Blut wird ebenso kalt wie das Herz des Berges.“