Die Schlammschlacht beginnt

Jeder wie er mag. Aber ich bin den CDs verfallen, seit ich das erste Mal (im vorigen Jahrtausend) gehört habe, wie die Musik einsetzt – ohne Aufsetzgeräusch, ohne Krischelkraschel, einfach nur … Musik!

Hätte nie gedacht, dass die CDs aussterben und dafür die Saurier … will sagen, die großen schwarzen Scheiben wiederkommen (und zu was für Preisen!!). Also, man sieht mal wieder, Voraussagen sind alles andere als einfach.

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CDs sind auch toll - ebenso wie Vinyl, gerade das Aufsetzgeräusch ist doch klasse. Ist fast wie eine altmodische Triggerwarnung. „Achtung! Gleich kommt Musik.“

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Nicht nur bei den Platten gibt es besondere Ausgaben in geringer Auflage zu dafür „interessanten“ Preisen, sondern auch bei CDs. Aber das kennen wir ja doch schon von den Büchern. Und wie bei diesen gibt es nicht nur edle Produkte, sondern auch manchen „Billigdruck“.

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Das stimmt. Jeder hat ein anderes Empfinden :blush: :blush: ich liebe gerade das leichte “Kratzen”, gerade bei älteren Modellen, die neuen Schallplatten sind astrein, da hört man nix mehr, alles tipp topp :+1:

Dann brauchst du wohl jemanden, der mal so richtig mit dem Fingernagel drübergeht … :rofl:

Autsch…nein, bitte nicht :rofl:

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Besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

(Karl Valentin)

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Mensch Andreas, die boomen doch schon seit Jahren. Vinyl hat was und lewbt deutlich länger als eine CD, die meist nach 10 Jahren erste Drop-outs zeigt.

Natürlich braucht Vinyl das passende Abspiel-Equipment. Und das kann heutzutage ziemlich teuer werden. Sagt einer, der seit Jahrzehnten von High End HiFi-Equipment umgeben ist. :wink:

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Das gilt auch für alle “Klassiker”, die in der goldenen Ära der LP gepresst wurden, also von etwa den frühen 50er Jahren bis Mitte der 60er Jahre. Von Decca, RCA Victor etc.

Ja, das stimmt. Die sind mittlerweile sehr gefragt. Abgespielt auf einem “Thorens” macht das Spaß und ich finde auch, das LP ´lebendiger`klingt als CD……(habe ich wohl von meinem Mann….der hört alles mit seinen “Fledermausohren”:grinning_face_with_smiling_eyes: :grinning_face_with_smiling_eyes:

Mag sein, dass das schon lange boomt; ich habe es eben erst vor Kurzem mitgekriegt, als ich in einem Laden der FNAC war (eine Art französisches Äquivalent zu Amazon) und in den CDs wühlen wollte … und dann gab’s gar keine, dafür wändeweise olle LPs zu fantastilliardischen Preisen.

Ich wollte es erst gar nicht glauben. Was kommt als Nächstes? Alle Leute werfen ihre Smartphones weg und schrauben sich wieder gute alte Bakelit-Telefone an die Flurwände? (Ich hatte mal so ein uraltes Telefon. Hatte auch einen tollen Sound! :wink: )

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Die Analogie kaufen ihre LP´s in kleinen Plattenläden oder tauschen untereinander :grinning_face: mittlerweile gibt es einen Stammtisch in Dresden, nennen sich die AAA—Analogue Audio Association,…da kommen Musikliebhaber und Technikbegeisterte zusammen.

Und….man kann seine Platten waschen lassen…habe ich auch nicht gewusst :grinning_face:…..vielleicht mal eine Idee für ein Buch?

:grinning_face:

Plattenwaschmaschinen sind so alt wie die Platte selbst. Mein Vater hat schon 1970 die Platten gewaschen mit einem echten Schwamm. Ich wasche meine auch hin und wieder, da sie im Schrank verschmutzen und irgendwann nicht mehr gespielt werden wollen. Nach dem Waschen sind sie wie neu.

Edit: Ich gebe zu, dass Schallplattenwaschmaschinen dann doch etwas jünger sind. Gerade eben entdeckt:

… und kaufen E-Ink Phones, die nur Telefonieren und Bücher darstellen können :stuck_out_tongue:

Zu Schallplatten sag ich nichts. Der CD Player im Auto war nett, aber die Jukebox auf dem Rücksitz mit Plattenwechsler…

Sie kommen in einer meiner Kurzgeschichten vor, bei der jemand für die Oma in einen Analogladen marschiert und nachfragt, ob auf den schwarzen Dingern wirklich Musik ist und ob die unterschiedliche Größe nichts ausmachen würde.

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Cool, wusste ich noch nicht, bevor mich ein Freund unserer Familie aufgeklärt hatte……Ja, mit der Hand abwaschen, das haben wir früher auch gemacht….die Maschinen können das deutlich besser :grinning_face_with_smiling_eyes: :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Süß :sweat_smile:

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Ich bin gespannt, ob KI tatsächlich Text geliefert hat oder „in welchem Umfang“ KI zu Einsatz kam. Das scheint immer noch unklar zu sein.

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Sein Argument – „Ich habe KI genutzt, aber jeder Satz und jede Idee stammen im Kern von mir“ – beschreibt genau die Grauzone, in der sich heute tausende Kreative bewegen. Da es 2026 noch keine Industriestandards für „erlaubte KI-Assistenz“ gibt, wurde sein Verhalten nach den alten Maßstäben des Vor-KI-Zeitalters bewertet. Falls sich der Buchmarkt in den kommenden Jahren weiter öffnet und KI-assistiertes Schreiben zur Norm wird, könnte sich das Narrativ um ihn verschieben. Eine Rehabilitation Oréliens im Kulturbetrieb könnte über folgende Schritte gelingen:

1. Radikale Transparenz und der „Proof of Concept“

Der größte Hebel für seine Rehabilitation liegt in der Offenlegung seines Prozesses. Er müsste die ursprünglichen Prompts, seine Rohbuchentwürfe und die KI-Outputs veröffentlichen.

  • Wenn er der Welt zeigt: „Seht her, das war meine haitianische Original-Metapher, und das hat die KI daraus gemacht – der Funke war meiner“, wechselt er die Rolle.

  • Er wäre dann nicht mehr der „Überführte“, sondern der Pionier, der als Erster mutig offenlegt, wie die Co-Kreation zwischen Mensch und Maschine im Jahr 2026 tatsächlich aussah.

2. Flucht nach vorne: Die Rolle des Vordenkers einnehmen

Orélien könnte sich als Intellektueller positionieren, der das Phänomen theoretisch begleitet. Anstatt sich zu verstecken, könnte er Essays oder ein Sachbuch darüber schreiben, was es bedeutet, als moderner Autor in der „Pangram-Panik“ aufzuwachsen. Er könnte zum Verfechter für neue Standards werden und dabei helfen, Richtlinien zu entwickeln, wo Assistenz aufhört und Plagiat anfängt. Entscheidend ist, dass er demütig bleibt oder wird, oder ist.

3. Die Rückkehr zur analogen Kunst

Um den Verdacht zu entkräften, er könne ohne Maschine keine Literatur erzeugen, könnte er ein rein analoges Projekt starten.

  • Das Verfassen von Lyrik, Essays oder Kurzgeschichten im Rahmen von öffentlichen Lesungen, Residenzprogrammen oder auf der Schreibmaschine würde beweisen, dass seine literarische Stimme real ist.

  • Hat er seine handwerkliche Glaubwürdigkeit als menschlicher Künstler zurückgewonnen, verzehrt man ihm auch den technologischen Beistand beim Großprojekt Roman.

Das bleibende Problem: Das Plagiat-Dilemma

Für eine vollständige Rehabilitation gibt es allerdings eine hohe Hürde, die von der KI-Debatte unabhängig ist: die im Zuge des Skandals aufgedeckten menschlichen Plagiate (die kopierten Passagen anderer Journalisten). Während die Gesellschaft die Nutzung von KI als modernen Wandel akzeptieren kann, bleibt der Diebstahl geistigen Eigentums realer Menschen ein zeitloses Tabu im Literaturbetrieb. Orélien müsste sich für diesen Teil der Vorwürfe explizit und ohne Verweise auf Technologie entschuldigen, um moralisch rehabilitiert zu werden.

Wenn er diese Trennung schafft – das Plagiat tief bedauert, aber die KI-Nutzung selbstbewusst als Vorbote einer neuen Ära erklärt –, könnte die Literaturgeschichte ihn in zehn Jahren tatsächlich nicht als Betrüger, sondern als das erste prominente „Opfer einer Übergangszeit“ betrachten.

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Wurde dein Text mit Ki erstellt und ist ohne Unterschrift gültig? :zany_face:

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