Vielen Dank für eure aufmunternden Worte und eure Hilfsbereitschaft. Diese Community ist einfach super!
So habe ich es geplant. Ich mag es nach wie vor, von einer Story getrieben zu werden. Ich brauche die Freiheit, den nächsten Schritt in eine andere Richtung zu gehen. Wesentlich ist jedoch, dabei das Ziel zu kennen und den Weg dahin nicht zu verlieren. Ich werde nicht die komplette Story bis ins Detail vorbereiten, sondern mir wichtige Wegpunkte markieren.
Genau so.
Das hoffe ich.
Mal sehen, vielleicht bekomme ich das hin
Gerüst, Wegpunkte, Meilensteine – so habe ich es vor. Die Füllung oder der mäandernde Weg durch den Wald – das überlasse ich meiner Intuition.
Ich bin ja eigentlich auch der klassische Drauflosschreiber und versuche so nach und nach, wenigstens etwas mehr zu Plotten, eben weil man ganz ohne Plan doch ziemlich häufig steckenbleibt und Anschluss und Überblick verliert.
Was mir dabei sehr hilft: Mit Szenen arbeiten. Eine ganz grobe Vorschau, worum es in jeder Szene in etwa geht, und die packe ich zuerst mal in der gedachten Reihenfolge aufs Denkbrett. Dort kann man sie dann nach Wunsch erweitern, ausbauen, umbauen, wieder streichen, und, vor allem, auch verschieben.
Auf diese Weise bekommt man ein lockeres Gerüst, an dem man sich ganz gut entlanghangeln kann, gleichzeitig lässt es aber auch genügend Spielraum für die Fantasie zum Drauflosschreiben und Ausprobieren.
Die Einteilung in Kapitel mache ich dann viel später.
Du kannst es ja mal ausprobieren, vielleicht wäre die Methode auch was für dich.