Der zehnte ist gestartet

Heute nachmittag mit meinem zehnten Roman begonnen. Es wird der zweite mit meinem Kommissar Klemens Maier. Noch weiß ich nicht so recht, was ich meine Protagonisten alles machen lassen werde - das ergibt sich wie immer. Vorläufiger Arbeitstitel lautet: ”Das Manifest - wenn Worte nicht mehr reichen”.

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Hattest du nicht erst 2022 mit dem Schreiben angefangen?
Ich schreibe seit 20 Jahren und werkele an Nr. 9 herum.

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2021 - die ersten beiden (Nephilim) waren im Kopf fast schon fertig, der erste Epple ist ein großes Stück weit meine Autobiografie und die anderen - nun ja, ich bin seit Janurar 2022 Ruheständler - also Zeit genug.

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Dennoch. Zeit hin oder her. Deine Bücher sind ja nun nicht gerade dünn.

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Ich seit Juni 2022 - aber genug Zeit? :rofl:

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Na klar, ich mache nur noch das, was mir Spass macht und das auch nur, wann ich Lust dazu habe - alles andere lasse ich.

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Sagen wir mitteldick - meist zwischen 350 und 450 Seiten.

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Ich komme nicht mal auf 300 Seiten. Mir ist es echt ein Rätsel, wie du das schaffst.

Hmm, nicht einfach zu beantworten. Ich habe vom ersten Buch an versucht, mich in meine Protas hineinzuversetzen, habe mich quasi in die Handlung teleportiert. Da gucke ich mir die aktuelle Szene an und schreibe das, was ich tun würde. Funktioniert meistens - nur manchmal macht mir ein Prota einen dicken Strich durch die Rechnung - dann muss ich schreiben, was er/sie will,

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Ich schreibe ähnlich, hinzu kommt ich Plane mindestens 70k Wörter ein (entspricht 320 Buchseiten).

Ich nutze dazu ein A5 (Leuchturm) Heft, indem ich Projekte in 20x7 Karos aufteile und 500 Wörter = 1 Karo ausmale. Ich mache mir Makierungen in diese „Blöcke“ wenn ich bestimmte Meilensteine benenne, die bestimmte Wendepunkte in der Handlung markieren. Aber nicht alle Bücher haben diese … am Anfang ihres Weges.

edit Irgendwas las sich an meinem Satz seltsam. Heiß heute :smiley:

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Das ist auch der Grund, weshalb ich - zumindest bei meinen Büchern, die hier in der Gegend spielen - die reale Umgebung sehr genau anschaue bzw. manche Handlungsporte kenne ich auch seit langer Zeit sehr gut.

Das mit dem Karo ausmalen finde ich eine prima Idee!

Das ist so eine Art kleine Belohnung nach getaner Arbeit. Ich hake immer gerne etwas ab, sei es auf Papier oder elektronisch. Man könnte das auch mit einer weiteren kleinen Belohnung kombinieren, einem Stück Schokolade oder einme Eis. (Cave: BMI-Zunahme … :wink: )

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Ich kann @Koebes nur zustimmen: die bekannte Weisheit “Als Rentner hat man keine Zeit” trifft zu 100% zu, auch bei mir. Ich hätte das nie gedacht. Ich merke das immer an der Kasse im Supermarkt. Früher habe ich immer immer vorgedrängelt mit dem Satz “Ich bin Arzt, ich muss hier durch” – hat gelegentlich funktioniert– jetzt probiere ich es mit “Ich bin Rentner, ich hab’s eilig”. Klappt nicht so richtig … :wink:

Ich schaffe in 12-14 Monaten ein neues Buch, vielleicht geht es mit mehr Routine noch etwa schneller, aber innerhalb von vier Jahren zehn Bücher? @nolimit: Chapeau!! :+1:

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Danke für dein Chapeau - Leser sind es dennoch nicht sehr viele.
Wie schon erwähnt - die ersten lagen fast fertig auf meiner Kopffestplatte.

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Ich hab das für den Nanowrimo mal ähnlich gemacht, allerdings im Bullett Journal. Aber die 0er-Tage sind in der Überzahl :see_no_evil_monkey:

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Ooook, aber ich verstehe nicht, was mir das bringen soll. Geht es darum, dass ich mich selber kontrolliere?

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Kontrolle, Belohnung, visuelles Ziel - man kann es nennen, wie man will, wenn es einem hilft, das zu verbildlichen. Ob jetzt Kästchen von Tapio, Haken bei Jean oder Honigwaben in meinem Beispiel - manch jemand nutzt das zur visuellen Unterstützung, zum Antrieb dranzubleiben oder zur Messung von Erfolg, wenn am Ende alles erledigt ist und das Ziel erreicht

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Das sieht aber hübsch aus :slight_smile:

Ja - man muss dafür aber der Typ sein - müsste ich mich beschreiben gibt es in mir zwei Welten. Die Chaos, träumerische, wegdriftene Art … (die auch die bücher und software tagträumt) und die knallhart mathematische Art, die Ordnung, Minimalismus, Listen und Checkboxen liebt.
Mir hilft es am Ball zu bleiben. Ich sehe bildlich wie die Geschichte wächst. Ich sehe an den fertigen Blöcken davor, dass ich bereits mehrere Bücher fertig gestellt habe. Ich bin nicht bei einer Zahl von 50k Wörtern, sondern ich bin bei über der Hälfte des Buchs! Und ein bisschen stolz macht es auch, wenn man 3 blöcke, statt nur einen ausmalt :stuck_out_tongue:

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Hab ich soweit verstanden - aber egal welche Methode keine ist was für mich. Tatsächlich entwerfen meine Protas meine Geschichten - ich schreibe sie nur auf.

Das tu ich auch - und mach trotzdem manchmal bunte Bienenwaben, damit ich sehe, wie viel von meinem Endziel an Worten ich erreicht habe. Und das ist ein lockeres Ziel, dass sich gern und weit nach oben ausdehnen lässt.

Liegt doch an jedem selbst, wie und ob man Zwischenziele markiert.

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