Ich habe hier einmal zwei Entwürfe. Welchen findet ihr besser. Ich könnte zwar jeden Entwurf erklären, weil ich mir bei jedem etwas gedacht habe. Aber bei einem Cover ist es wie bei einem Witz - wenn man ihn erklären muss, ist er misslungen. Also was meint Ihr?
Für meinen Geschmack auf jeden Fall das erste.
Für meinen Geschmack ist das zweite Cover interessanter und spannender. Man erkennt die Elbphilharmonie, was einen Bezug zum Handlungsort herstellt. Im ersten Entwurf sieht man eine nichtssagende, generische Hochhausfassade aus Frankfurt (?), London (?). Erst der zweite Blick lässt einen den Hamburger Michel erkennen, aber nur mit viel Mühe.
Der kupferfarbene Ton des zweiten Covers zupft mich auch mehr an als der vom ersten. Das erste Cover könnte auch für ein populärwissenschaftliches Werk genutzt werden. Es bleibt kühl und zurückhaltend und löst bei mir keine emotionale Reaktion aus.
Den Klappentext habe ich jetzt nicht bewertet, da könnte man noch nachschärfen.
Disclaimer: Dies ist mein erster subjektiver Eindruck und keine fundierte Analyse eines Cover-Designers.
Genau das finde ich an Nummer 1 sehr gut!
Mir gefällt auch das zweite besser. So aus dem Bauch heraus. Beim ersten musste ich spontan an einen Stadtführer denken.
Das Abendlicht passt wunderbar zur Hafencity, die auch gleich zu erkennen ist.
Ich finde das erste Cover viel passender für das Genre.
Das zweite Cover wirkt durch die warmen Farben bei Sonnenuntergang ziemlich romantisch, vermittelt für mich eher Urlaubsstimmung als Thriller-Stimmung.
P.S.: … und die Uhr auf dem oberen Bild steht in Bezug zum Titel.
Bin auch für Nummer 1, wie Corinna schon schrieb, passt es durch das kühle Blau besser zum Thriller, den Klappentext würde ich noch kürzen…ist mir ein wenig zu viel Info
LG ![]()
Ich stimme dir zu, liebes Rippchen, würde den Klappentext allerdings lassen wie er ist.
Cover 1 vermittelt für mich Wirtschafts-Thriller, Cover 2 geht mehr in Richtung Abenteuer/Spionage Setting. Das waren meine ersten Eindrücke, bevor ich den Klappentext und die Schauplätze genauer betrachtet habe.
Passender finde ich Cover 1.
Sorry, aber mir gefallen beide nicht. Das sind Cover für einen Stadtführer, aber nicht für einen Thriller.
Nebenbei: Im Klappentext des ersten Covers steht zweimal „aus“ in der ersten Zeile. Beim zweiten Cover muss es entweder Quantenkommunikation oder Quanten-Kommunikation heißen.
Beide Texte sind zu lang und somit die Schriftgrössen zu klein.
Ich muss Koebes recht geben…
Die sehen beide Recht gut aus, auf den ersten Blick.
Das Buch ist auf jeden Fall spannender als einfache Fototapete. Die Bilder regen die Fantasie nicht an. Wirken eher wie Reiseführer.
Auf den ersten Blick wäre ich bei braun hängengeblieben. Blau ist zu kühl. Aber einen spannenden Thriller vermute ich nicht hinter urbanen Fotos.
Ohne Foto, eine Farbe als eyecatcher ein Symbol/ Initialen oder das Konterfei des Hauptprotagonisten im Halbprofil stärken den Titel und den Rückentext. Das sind diejenigen, die den Kunden fangen.
Das ist natürlich nur meine Meinung.
Nr. 1 - eindeutig.
Nr. 2 ist - entschuldige den Ausdruck - für meinen Geschmack und für das Thema zu bräsig.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die beiden Cover nicht so recht zum Thema passen. Mir sind die einfach zu unruhig und zu sehr Stadtführer, dem muss ich leider zustimmen. Noch dazu unterbricht dann der einfarbige Buchrücken das Bild, was ebenfalls seltsam auf mich wirkt, weil das Bild nicht durchscheinend ist (ich hoffe, es erklärt sich, was ich meine). Das wirkt so halbfertig.
Außerdem ist mit innerhalb der Schriften zu viel Unruhe drin, da sind einfach zu viele unterschiedliche Größen. Ja, die machen an ihren jeweiligen Stellen vermutlich Sinn, es wirkt aber nicht ausgeglichen.
Am Klappentext selbst kann man sicher noch arbeiten, allerdings ist das auch immer mein Endgegner.
Huch! Was soll das denn heißen?
Hallo Pete,
wenn dein Thema Zeit/Zeitreisen/Quantenkommunikation ist, sind in meiner spontanen Wahrnehmung beide Cover nicht zielführend. Aus den oben bereits mehrfach genannten Gründen. Wenn du eh schon mit Scrapmaterial arbeitest bei den Bildern, würde ich mal nach Zifferblättern, Uhren (auch rückwärtslaufenden oder gespiegelten) Ausschau halten. Mehr Near Future, mehr Thriller!
Danach kann man dann über die Typografie reden. ![]()
Ich kann die Aussagen ein Stück weit nachvollziehen. Das sind aber Bilder die ich selbst gemacht habe, die ich verwenden wollte. Bei dem ersten Bild ist der Michel im TransOcena-Building gespiegelt mit seiner Uhr, was einen Bezug zur Zeit gibt. Was mir noch nicht so gut gefällt, ist der Himmel links, den müsste man wegschneiden. Aber wie am Anfang schon gesagt, wenn ich das Cover erst erklären muss, dann kommuniziert es nicht.
Wie oben mehrfach gesagt: die Cover verstehe ich beide nicht, sehen nach Stadtführer o.ä. aus, jedenfalls wirken sie sehr beliebig.
Der Titel „Q-finity“ ist mir ebenfalls zu kryptisch, abgesehen davon gibt es ein Beratungsunternehmen diesen Namens.
Der Klappentext sollte noch bearbeitet werden. Z.B. der Einstieg:
„was passiert, wenn man für 120 Millionen Euro einen Menschen tötet, das Opfer aber am nächsten Tag eine Vorlesung auf einem anderen Kontinent hält“ …
… da bin ich gestolpert. Was soll schon passieren, wenn eine Vorlesung gehalten wird? Spielt es für die Folgen eine Rolle, auf welchem Kontinent? Und ob man 1000 Euro oder 120 Millionen kassiert hat? Und das „Opfer“ ist tot. Als „Opfer“ kann es keine Vorlesung halten.
Trotzdem macht mich das Sujet neugierig - ich wäre gespannt auf eine Leseprobe.
Du hast zwar nach den Covern gefragt, aber ich bin beim Klappentext bei dem Zitat hängengeblieben. Habe ich mehrmals gelesen und immer noch nicht verstanden. Warum so viel Geld für einen Mord? Warum eine Vorlesung? Da erschließt sich mir absolut kein Zusammenhang, insbesondere mit dem nachfolgenden Klappentext. Der darunter folgende Text hat mich hingegen total angesprochen - Zeitreisen, super, genau mein Ding.
Ich finde, @Orlando hat es gut auf den Punkt gebracht. So richtig passen wollen beide Cover nicht. Das erste gefällt mir von der Farbgebung mehr, aber mich hat der Hamburger Michel in der Spiegelung irritiert. Bei so einem wegweisenden Klappentext wäre doch eine andere Spiegelung angebracht, denke ich.

