Buch-Rezensionen, die verschwinden

Mir ist das auch aufgefallen. Ich finde eine solche Vorgehensweise armselig. Da hat scheinbar jemand in seinem Leben nichts Besseres zu tun…Genauso wie das Melden von Bewertungen. Aber so ist es im Leben. Es gibt einige tolle Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, und eben einige, die immer das Gefühl haben, im Leben zu kurz zu kommen, und alles daransetzen, andere mit hinunterzuziehen. Egal in welchem Bereich

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Ja. Das habe ich auch schon gesagt

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Selbstschutz? Wie dramatisch! Ich kenne niemanden, der eine Hab-dich-lieb-Blase bestehend aus 500 Individuen hat. Aber ich kenne einen fiesen, ekligen Spruch, der von Millionen Fliegen und dem Fäkal-Geschmack handelt. :wink: Dir wird, wenn du nur der Masse hinterher hechelst, vielleicht ein Kleinod entgehen. Risiken gibt es überall.

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Super formuliert.

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Das möchte ich nochmal etwas nachwirken lassen.

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Dazu meine Sicht als Viel-Leser:
Wenn ich die Kaufentscheidung treffe, ob ich mir ein bestimmtes Buch zum Neupreis bestellen will, suche ich in den Rezensionen gezielt nach 3-Sterne-Bewertungen und 4-Sterne-Bewertungen, die einen längeren Text beinhalten. Denn anhand dieser Texte - mit Pro und Contra - kann ich mit einer relativ guten Trefferquote beurteilen, ob das Buch in mein Beuteschema passt und mir gefallen wird oder nicht.
Finde ich solche Bewertungen nicht, bestelle ich das Buch nicht.

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Da hast du einen Punkt.

Allerdings gerade bei Amazon werden die ehrlichen Produkte dann viel zu spät ausgespielt. Ich hatte etwa 10 Jahre lang einen Onlineshop. Da ging es zwar (leider) in erster Linie über den Preis, allerdings auch über Rezensionen darum, wer in der Buybox gelistet wurde und wer gar nicht erst die Chance bekam, sein Produkt vorzustellen. Zum Glück ist das bei Büchern anders. Aber wenn du in den Top 20 gelistet bist, steigen deine Chancen natürlich.

Wie schön war das doch, als man in einen Buchladen oder eine Bücherei gehen konnte und sich das Buch einfach ausgesucht hat. Nach Titel, Haptik und dadurch, dass man einfach hineingelesen hat.

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Das mache ich regelmäßig in Gebraucht-Kaufhäusern und bei Bücher-Flohmärkten. Normalerweise komme ich dann mit einem schweren Rucksack voller Bücher heim, von denen mir so etwa jedes fünfte gefällt, und davon vielleicht wieder jedes fünfte so richtig richtig gut gefällt. Wenn man ein schneller Viel-Leser ist, nur 1 Euro pro Buch ausgibt und die richtig schönen Bücher alle paar Jahre wieder liest, ist das eine zufriedenstellende Trefferquote.

Für Verlagsbücher zum Neupreis wären 5 Bücher, von denen mir nur eins gefällt, aber keine gute Quote.

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Genau das mache ich auch.
Wenn da jemand schreibt, das und das fand er gut und das und das weniger, ist das für mich eine hilfreiche Kritik. Damit kann ich sehen, ok, er stört sich an Dingen, über die ich auch stolpern würde, oder andersrum, er bemängelt Sachen, die mir egal sind.

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Ersten kann ich keine Bücher wegwerfen.
Und zweitens, nenn mich ruhig abgehoben, aber der Geruch von neuen Büchern und das umblättern von unberührten Seiten, die du als erster ließt, das ist unbezahlbar. Auch so ein neues Buch, das auf deinem Schreibtisch liegt und darauf wartet endlich gelesen zu werden ist etwas was ich nicht missen kann.
Aber ich nehme auch auch E-Books, die man überall dabei haben kann. Die haben aber nichts mit Passion und „Mensch sein“ zu tun. (Vielleicht habe ich jetzt in was hineingesteigert - vielleicht auch nicht.)

Verstehe ich, ich liebe neue Bücher genauso. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn man ein teures Buch bestellt und nach 10 Seiten feststellt, ok, das war leider ein Griff ins Klo.

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Manchmal sind sogar genau die bemängelten Punkte für mich die Pluspunkte. :upside_down_face:
Sowas wie: „plätscherte vor sich hin, keine Wendungen und Überraschungen, das Happy End war die ganze Zeit vorhersehbar“ - da schlag ich zu! :hugs:

Aber dann hast du immer noch das „schöne Buch“, dass ja nichts für seinen Autor kann.

Das kann man immer noch. In jeder Stadt und sogar auf dem Land. Heute Abend war ich in der örtlichen Bücherei auf einer Lesung.

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Genau deswegen ist es so wichtig, seine Kritik gut zu begründen.

Und wenns noch so schön ist, ein Buch ist für mich kein Deko-Objekt, sondern in erster Linie etwas, was ich lesen möchte.

Tante Edit meint noch, dass ich mich durchaus drüber freuen kann, wenn das Cover toll aussieht, aber der Inhalt ist trotzdem das Wichtigste.

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Ich empfinde generell die Bewertungen mit 2 bis 4 Sternen sowie Begleittext am hilfreichsten. Bei 1 und 5 Sternen wittere ich Verrisse und Lobhudeleien aus persönlichen Gründen - sicherlich oft zu Unrecht, aber wenn es fast nur 1 oder 5 Sterne gibt, wirkt das auf mich seltsam …

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Fragt ihr euch ernsthaft, wie es sein kann, dass AMAZON (die Bösen) daraufkommt, dass ihr einen Buch- und Rezensionszirkel habt? Der ist laut den Statuten (die man ungerecht finden kann, zugegeben) nicht erlaubt. Es besteht in den Augen von AMAZON der Verdacht, dass ihr euch reihum bewertet. Ich zeige euch mal einen Screenshot. Klar, ihr glaubt mir wieder nicht, geschenkt. Aber was hier am Werk war, ist ein Algorithmus von AMAZON. Das kann jeder erkennen, es wird Amazon nicht bestreiten. Und ihr glaubt wirklich, noch, die brauchen jemanden, der sie darauf aufmerksam macht, dass in dem Zirkel vielleicht nicht alles mit rechten Dingen zugeht? Von sieben Büchern, die einem vorgeschlagen werden, sind fünf von Forenmitstreitern. Wer glaubt, es handelt sich hier um eine Verschwörung, sollte dringend den Aluhut absetzen. Das ist Realität. Die Verschwörung passiert im eigenen Kopf, sonst nirgendwo.

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Ich weiß gar nicht, warum du so darauf herumreitest… Das wird dir angezeigt, wenn du ständig auf diese Bücher guckst. bzw klickst. Übrigens ist es nur verboten, wenn man eine Gegenleistung erhält…also finanziell. Mir zeigt es nur, dass du ständig unsere Bücher ansiehst. Im übrigen habe ich aus dieser Reihe nur ein Buch bewertet

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Naja, klar, du hast schon recht, dass Amazons Algorithmen sicher mächtiger sind, als man naiverweise annimmt. Allerdings zeigst du uns hier ein „Kunden die X gekauft haben, haben auch Y gekauft“ Screenshot, also ein von Amazon beabsichtigtes Werbefeature, das eben gerade auf typische Folgekäufe abzielt, um die beworbene Person ebenfalls dazu zu bekommen. Wenn das nun dazu führen würde, dass eben jene Person keine akzeptierten Rezensionen für die beworbenen Artikel schreiben könnte, würden sich da zwei Feature von Amazon geradezu diametral gegeneinander stellen.
P.S. Schweinerei - warum ist da nichts von mir dabei? :slight_smile:

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Was ich gerade schade finde, ist die Tatsache, dass einfache Sterne oft nicht angezeigt werden, gerade gleich nach Erscheinen. Da geht einem einiges an Auftrieb verloren.
Ich überlege, ob ich die Leser darauf hinweisen sollte. Bisher bitte ich am Ende der Bücher um eine Bewertung, gern auch um Sterne.

Macht dann meine Theorie kaputt, aber damit kann ich leben.
Bisher gilt bei mir, dass ich bei den Amazon-Bewertungen auf das Verhältnis zwischen Textrezensionen und Sternebewertungen achte. Der Großteil normaler Leser gibt Sterne, wenn überhaupt, aber nur echte Fans - oder Menschen, die total begeistert sind, schreiben einen Text. Und natürlich Blogger und Co.
Unverhältnismäßig viele Textbewertungen zeigen mir, dass derjenige eine große Community hat.
Mich würde mal interessieren, ob ihr das genauso seht.

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