Beim „Schreiben“ habe ich diese Woche folgende Ziele:
Mich endlich wieder bei meinen Freunden zu rühren, ihnen zu schreiben, da ich sie während der Arbeit am Roman sträflichst vernachlässigt habe. ![]()
Beim „Schreiben“ habe ich diese Woche folgende Ziele:
Mich endlich wieder bei meinen Freunden zu rühren, ihnen zu schreiben, da ich sie während der Arbeit am Roman sträflichst vernachlässigt habe. ![]()
Also, Ziel (mal wieder) nicht eingehalten. Die Gründe dafür sind stichhaltige Entschuldigungen und keine flüchtigen Ausreden, gefällt mir trotzdem nicht.
Das Ziel von letzter Woche ist also noch taufrisch für diese Woche: an zwei Tagen schreiben. Egal was, egal wieviel. Hauptsache nichts für die Arbeit.
Die Chancen stehen gut. Die Dringlichkeit ordnet sich allerdings gerade hinter Physiotherapie und Sport ein.
Ich bin ja für dieses Konzept
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Sollte ich vielleicht auch machen. Schreiben rund um die Uhr ![]()
Passt dann zum Schreibgeheimnis von Ken Follett, das ich letzt von ihm sah. In etwa: „Ich muss mich jeden Tag hinsetzen und schreiben. Wenn ich warte, bis die kreativen Ideen komme, schreibe ich nie.“
Ich schlag das morgen meinem Chef vor ![]()
Nein, du schaust nur kurz nervös auf und sagst „… ich bin da an etwas dran“ (Kapitel 37)
Die Woche ist zwar noch nicht wirklich vorbei, aber ich kann schon ein Fazit ziehen. Ich habe mich tatsächlich jeden Tag an den Rechner gesetzt und geschrieben. Absoluten Quatsch, teilweise machte es mehr den Anschein von Tagebuch - aber es hat geholfen. In den sechs Tagen sind fast 8.000 Worte zusammengekommen, weil ich mir jeden Tag 25 Minuten Zeit genommen habe. Das hat gut funktioniert.
So gut, dass ich heute danach nochmal an den Rechner gegangen bin und weitergemacht habe - an einem „richtigen“ Projekt. Ich habe Charakterkarten erstellt, mir in freien Bilddatenbanken Personenbilder dazu ausgesucht und Ideen runterschrieben, die die bisherigen Plotideen erweitern.
Also war ich ganz schön produktiv.
Jetzt mache ich den Rechner erstmal aus und gehe mit einem selbstgemachten Eis den Erfolg feiern.
Welches denn? Wir haben noch 2 Portionen Banane.
Vanille-Kokos auf Joghurtbasis. Garniert mit Erdbeeren aus eigenem Anbau.
Und es war lecker ![]()
Was? Deine Erdbeeren sind schon reif? Unsere sind noch grün bzw. blühen noch.
Wir haben eben das Bananeneis aufgegessen und anschließend habe ich die letzten „Meer der Finsternis“ - Seiten gelesen.
Jepp, Köln ist warm und früh dran ![]()
Gute Besserung! Magenschutz nicht vergessen ![]()
Ziel diese Woche: An mindestens 4 Tagen je 25 Minuten schreiben.
Tag 1 habe ich dann heute schon abgehakt ![]()
Nach 10 Tagen Schreibabsenz:
Und schon wieder eine Woche später. Was können wir sagen? Ich mühe mich ab. Meine Testleser machen etwas Druck im Sinne "Ist es bald soweit? Sonst fange ich ein anderes Buch an … (eine Drohung, als würde das Monate dauern
)
Paladinsöldner 3 Korrektur bei etwa 30%
Schwerter der Ordnung 2 bei 11k Wörtern (War nicht geplant. Ich neige zu kreativer Prokrastination)
Ziel bis 07.06: hoffentlich 60% Korrektur Paladinsöldner 3.
Dank neuer alter Routine hat das erstaunlich gut geklappt bis Freitag. Samstag habe ich mir mehr oder weniger absichtlich frei genommen, um den Tacker zu finden, Werkzeug zu sortieren und auszuspannen und gestern war ich mit Freundinnen sportlich unterwegs und danach einfach zu müde für irgendwas.
Aber ich hab mir selbst aus dem Auto heraus eine minutenlange Sprachnachricht geschickt, wo ich mir erkläre, in welche Reihenfolge ich die noch ungebundenen Szenen für das Manuskript bringen muss und wie ich eine Schlüsselszene abändern muss, damit alles nahtlos ineinandergreift und Sinn ergibt. Ist auch ein Gewinn.
Ziel diese Woche: wieder 4 Tage mit je 25 Minuten.
Es wurden sogar fünf letzte Woche, wenn auch nicht alle im Manuskript.
Diese und nächste Woche wird beruflich chaotisch, also versuche ich es wenigstens mal weiter mit vier. Damit könnte ich sogar irgendwann das Manuskript fertigstellen.
Morgen 21 Din A4 Seiten meiner Rohfassung lesen und erste Anmerkungen machen. Morgen habe ich relativ viel Zeit. Dann die nächsten vier Tage jeweils 11 Seiten. Da ich schon vorgearbeitet habe, hätte ich es dann am Ende der Woche geschafft die Rohfassung durchzulesen.
Die Rohfassung ist zwei Jahre alt und ich weiß echt nix mehr. Bin manchmal selbst überrascht. Und trotzdem fällt es mir schwer, weil ich viel lieber schreiben würde.
Vergessen upzudaten. In der Korrektur stehe ich bei einem komischen Mittel von 65 Prozent gesichtet und markiert, und davon 35 Prozent eingearbeitet. Bis Sonntag den 21.06 möchte ich es komplett gesichtet und mehr eingearbeitet haben. Das Prokrastinationsprojekt Schwerter der Ordnung 2 liegt bei etwa 20k Wörtern. Gar nicht schlecht, bald ein drittel ![]()
Das Lesen habe ich geschafft, auch wenn es ein bisschen länger gedauert hat. Und jetzt weiß ich, dass ich noch ganz viel Arbeit vor mir habe. Für den Rest der Woche sind meine Ziele: Gedanken über den Schluss machen und Gedanken über eine Arbeitsstruktur machen. Damit meine ich: Wie sind meine nächsten Schritte, arbeite ich mit dem Orginazer oder dem Denkbrett, Kapitel, Szenen, etc. Ist mein erster Roman da will das alles irgendwie überlegt werden. Und damit das alles nicht zu sehr beim Denken im luftleeren Raum bleibt, habe ich beschlossen, jeden Tag mindestens eine Stunde mit offenem Papyrus herumzudenken.
Ich nutze sie alle, kunterbunt durcheinander.
Das mache ich auch oft. Nur draufstarren, rumklicken, gucken, dann einen Satz schreiben und wieder löschen und dann! plötzlich fluppt es. Fluppen: Mal bekomme ich nur einen, aber den Satz hin, ein anderes Mal eine ganze Szene und neue Ideen, die ich dann wieder ins Denkbrett eintragen. Was ich erledigt habe, markiere ich im Denkbrett. Manche Sachen bekommen auch ein rotes Kreuz, weil ich sie verwerfe. Ich lösche sie allerdings nicht, falls ich es mir noch mal anders überlege. Hört sich zwar alles strubbelig an, hat bisher aber immer zum Ziel geführt.