An welchen Vorbildern orientiert ihr euch?

@Orlando
ich vermute, Du meinst Carl Hiaasen? Habe ich geliebt - aber auch schon lange her, gab es in den vergangenen Jahren Neues von ihm?
Ludlum wird hier jetzt schon zum zweiten Mal genannt :+1:

Die besten sind aus meiner Sicht „Der Gandolfo-Anschlag“ (mit etwas Humor), „Der Matarese-Bund“ und „Das Matarese-Mosaik“ sowie die drei originalen „Borowski-Romane“

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Auch wenn man das heute nicht mehr Vorbild nehmen kann. Die Wortgewalt von Friedrich Schiller fasziniert mich immer wieder. Diese Vielzahl an Sprichwörtern die von ihm stammen und die Melodie seiner Sprache sind für mich unerreicht.

Bei modernen Autoren lese ich John Grisham sehr gerne und auch Michael Crichton, der wirklich fantastische Geschichten erzählen konnte. Ich danke da an Prey oder Congo. Abschließend möchte ich noch John Irving nennen. Ich habe Garp als Hörbuch von Rufus Beck gehört. Da hat man sich über jeden Stau gefreut, in den man geraten ist, weil man noch ein wenig länger hören konnte.

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AutorInnen, die ich bewundere, gibt es viele: Mick Herron, Jonathan L. Howard, Christopher Moore, Thomas King, Emily Bronte, Christina Lauren, Gaston Leroux. Was sie eint: Gewitzheit in Story und Sprache. - Das will ich auch, aber schreiben tu ich wie ich. Tja. Hmpf.

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Was hmpff? Natürlich schreibst du wie du, sonst wärst du ja nicht du, sondern einer der Genannten.

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Suter ist ein großartiger Stilist - ich habe alles von ihm gelesen und beneide ihn u.a. um das Tempo, mit dem er in gleichbleibend hoher Qualität seine Romane und Kolumnen vorlegt. Suter liest sich, als würde es ihm einfach aus den Fingern fließen, ohne viele Korrekturen - mich würde tatsächlich interessieren, wie seine Schreibwirklichkeit so ist.

Was seinen Kleidungsstil betrifft - da bin ich überfragt. Aber das bin ich auch, was meinen eigenen betrifft. Gehen Jeans, T-Shirts (teils mit Star Trek-Emblem …) und Baumwollhemden als Stil durch??

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Ich will es einmal so formulieren: es ist ein Stil. :wink:
Aber letztendlich soll jeder die Kleidung tragen, in der er sich wohl fühlt.
Allerdings gibt es auch Anlässe bei denen es einen Dresscode gibt, mehr oder weniger streng.

Gruß aus MG
Klaus

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… ah … verstehe … Du meinst sicherlich die Star-Trek-Conventions?

:wink::vulcan_salute:

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… oder eine Star-Trek-Motto Party.
Oder eine Hochzeit, Scheidung, Beerdigung, Opernball oder einfach weil es einem gefällt. :wink:

Gruß aus MG
Klaus

… Hochzeit? Hatte ich in Las Vegas. Die Kleiderordnung war casual.
Beerdigungen: hier auf dem Land fällst Du aus dem Rahmen, wenn Du im schwarzen Anzug antrittst. Dann kann es passieren, dass du mit dem Protagonisten der Veranstaltung verwechselst und vergraben wirst.
Zu Scheidungen kann ich nix beisteuern - und zu einem Opernball hat es nie gereicht. Da würden mich wohl keine zehn Pferde hinkriegen (zum Ball, wohlgemerkt. In der Bayerischen Staatsoper war ich früher Stammgast. Auch dort sieht man es heute zumindest deutlich legerer als in den 70er/80ern :sunglasses:)

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Ich bin ein großer Fan von Agatha Christie. Sie hatte so viele Ideen, schöne Charaktere und ihre Krimis lesen sich auch heute noch gut. Auch Richard Osman lese ich gerne mit seinem Donnerstags-Mordclub. An Büchern von Alina Bronsky kann ich auch nicht vorbeigehen - sie hat einen wunderbaren lebendigen Stil und viel Menschlichkeit in ihren Büchern. Unter Regionalkrimis mag ich gern Rolf Sakulowski und Susanne Hanika - wie kann man nur immer auf solche Ideen kommen?

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„Scheidung“ war eher scherzhaft gemeint. :wink:
Auf einem Ball würde ich nur flanieren, aber nicht tanzen. :wink:
Semper Oper ist das Haus meiner Wahl.
Ja, die Kleiderordnung ist seit den 70er/80er Jahren des vorigen Jahrhunderts etwas lockerer geworden. Was an sich nicht schlimm ist, aber manch einer übertreibt es - auch im Alltag.
Overdressed gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich. Aber underdressed fällt sofort auf.

Gruß aus MG
Klaus

Zum nächsten Stammtisch erscheine ich dann im Ballkleid :smile:

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… ist das nicht ein Widerspruch in sich? :sunglasses:

Zu meinen „Pflichtautoren“ gehören Mark Dawson, Michael Connelly, J.-C. Grangé, die ersten beiden gerne auf Englisch, der Franzose lieber auf Deutsch :wink:
Nebenbei bin ich ein Fan von Edgar Allan Poes Gedichten, lese gerne Eco und Baldacci - und leider viel zu viel berufliche Lektüre, die weder sonderlich gut geschrieben noch wirklich nachhaltig ist, weil sie sich ohnehin alle sechs Monate spätestens ändert.

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Ich werde mich passend kleiden (siehe Profilbild). :wink:

Nein. Die Aussage „manche übertreiben es …“ ist bezogen auf Menschen, ich drücke es einmal gemäßigt aus, zu leger rumlaufen.
Overdressed bezeichnet das die Kleidung „zu schick“ für den Anlass ist.
Underdressed, dass die Kleidung zu schluddrig für den Anlass ist.
Daher meine Meinung: lieber etwas zu schick angezogen sein, als dem Anlass keinen oder nur geringen Respekt zollen. (IMHO)

Gruß aus MG
Klaus

Gruß aus MG
Klaus

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Dazu eine Anekdote,die sich vor vllt. 40 Jahren zugetragen hat.
Ich ganz frisch in der IT in einem der damals größten Systemhäuser in DE.
Kleiderordnung gab es keine, jeder ist so aufgeschlagen wie er es für angebracht hielt.
Der Bereichsleiter - ein altgedienter Haudegen, der vermutlich noch Herman Hollerith persönlich gekannt hat - hat den ganzen Bereich zum Schwörmontag nach Ulm eingeladen.
Auf meine unbedarfte Frage nach der Kleiderordnung für diesen Tag hat mir eben jener Bereichsleiter
den „leichten Bieranzug“ empfohlen.

Oh je. Ich habe immer Jeans mit einem Pullover, T-Shirt oder Hemd an. Was anderes habe ich gar nicht.
Ich halte es wie im Song von Nirvana „Come as you are“.

Wo es einen Dresscode gibt, da gehe ich gar nicht erst hin.

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Vor 40 Jahren hätte ich nachfragen müssen, was um alles in der Welt ein „leichter Bieranzug“ sein soll. Heute? Wissendes Nicken, dann googeln :sweat_smile:

geht mir ähnlich. Selbstinszenierung über Kleidung liegt mir nicht und „Dresscode“ hatte ich bei der Bundeswehr genug :wink: