Adventskalender 2025

So meine Lieben :blush:
Die Leute, die ich heute herumgefahren habe, sind hoffentlich alle da angekommen, wo sie hinwollten (dafür kann man uns Busfahrer ja nur bedingt verantwortlich machen), ich habe mit erfolgreich an den Chaoten, die um 13h noch mit Klopapier und Milch durch die Gegend rasen, vorbeigekämpft. Und nun ists gut. Ich habe Feierabend.
Bisher konnte ich nur in den Standzeiten und Pausen reinschauen, doch jetzt kann ich mich bei Tanja und Schreibfuchs mal richtig bedanken :smiling_face_with_three_hearts:
Dass ihr euch die Mühe gemacht habt … danke dafür :kissing_heart:
Und noch einmal ein großes Dankeschön an unser @SuperGirl , die den ganzen Monat täglich sich die Mühe gemacht hat, uns mit unseren Geschichten zu versorgen. :smiling_face_with_three_hearts:

Ich wünsche euch ein paar ruhige Tage im Kreis eurer Liebsten, feiert schön, esst was Gutes und lasst euch reich beschenken. :christmas_tree:

Und bis zum nächsten Mal unter dem Motto:
„Heute ist nicht alle Tage, wir lesen uns wieder, keine Frage“ :hugs:

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@SuperGirl merci beaucoup für Deinen Einsatz und an alle Autoren für die bewegenden Geschichten!!!
Uns allen eine friedliche Weihnacht.

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Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben!

Herzliche Grüße
Schreibfuchs

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Das ist eine wirklich zauberhafte Geschichte. DANKE. :kissing_heart:
Und ein großes Danke für deine tägliche Bereitstellung all dieser so schönen Geschichten.
Frohe Weihnachten. :christmas_tree: :gift_heart:

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Vielleicht wird der Teil 2 von „Spuren im Schnee“ ja diese Woche noch kommen.
Bin leider ausgerechnet heute etwas gesundheitlich angeschlagen, darum hat der Heiligabend mit seinen tollen Facetten nur halb so viel Spaß gemacht. Es ist nichts Schlimmes, aber mit ner fetten Erkältung rumzuschleichen ist nicht schön. Ich habe von meiner Mutter einen Schlafanzug und ein Buch bekommen („Der verschwundene Buchladen“), von meinem Onkel einen Thalia-Gutschein im Wert von 25 Euro, von meiner Oma aus Kalchreuth 50 Euro in bar, um nur einige zu nennen. Natürlich gab es noch viel mehr tolle Geschenke. Aber das schönste Geschenk, das man nicht kaufen kann, ist die Liebe, die wir unserem Nächsten geben. Deswegen werde ich mich, sobald es mir gesundheitlich besser geht, mal hinsetzen und den Teil 2 von „Spuren im Schnee“ hier posten. Die Geschichte hat ehrlich gesagt noch kein Ende, vielleicht wird es auch ein Drei- oder Vierteiler, mal sehen. Auf jeden Fall soll es ein Weihnachtskrimi werden, vielleicht wird auch ein kleines Büchlein draus, mal sehen!

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Gute Besserung und dennoch ein frohes Fest!!!

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Ich bin jetzt endlich dazu gekommen, das Weihnachtsgeschichten E-Book herunterzuladen. Vielen Dank an @Bommel und @Schreibfuchs für eure tolle Arbeit. Vielen Dank auch an @SuperGirl für die Veröffentlichungen der Geschichten und an alle, die einen Beitrag zu dieser besonderen Sammlung geschrieben haben.

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Auf mehrfachen Wunsch kommt hier nun also „Spuren im Schnee“ (Teil 2).
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!

Gruß

Super Girl, die hat ihre Nudelsuppe gegessen und ihr geht’s schon etwas besser! :slight_smile:

Spuren im Schnee (Teil 2)

Gleich nach der Mittagspause sortierte ich weitere Rechnungsbelege in einen großen Faltordner ein. Mein gleichaltriger Kollege Stefan erstellte eine Statistik am Computer. Während wir so vor uns hin arbeiteten, unterhielten wir uns über meinen neuen Fall. „Also wenn du mich fragst, diese Herren führen bestimmt irgendetwas im Schilde. Etwas Kriminelles meine ich.“
„Du müsstest sie auf frischer Tat ertappen, Lilly. Ohne Beweise können wir in diesem Fall nicht viel ausrichten“, bemerkte Stefan. Wie gut, dass unser Chef in diesem Augenblick nicht im Büro war und daher von unserem Gespräch nichts mitbekam. Als Herr Weidemann fünf Minuten später unser Arbeitszimmer betrat, verstummten Stefan und ich.
„Die Rechnungsbelege sind fertig einsortiert“, verkündete ich feierlich.
„Sehr gute Arbeit, Frau Jacobsen. Sie sind heute ganz schön tüchtig.“
„Ich helfe, wo ich kann.“
Ich lächelte in die Richtung unseres Chefs. Dann zwinkerte ich Stefan verschwörerisch zu.
„So ein paar Rechnungsbelege einzusortieren ist doch keine große Sache.“

Punkt 14:30 Uhr verabschiedete ich mich von meinem Chef. Ich wünschte ihm „Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr“, dann packte ich Stefan am Arm und zerrte ihn hinter mir her. „Wollen wir jetzt unseren neuen Fall lösen oder nicht?“, flüsterte ich meinem Arbeitskollegen zu. „Diese Männer sind doch sicher längst über alle Berge“, erwiderte Stefan. „Kann sein. Muss es aber nicht. Vielleicht sind sie noch in der Nähe und wollen möglichen Verfolgern nur glauben lassen, dass sie weit vom Tatort entfernt sind. Wilde Theorien und Spekulationen helfen uns auch nicht weiter. Komm. Besorgen wir uns erstmal Beweise.“ Noch bevor mein Kollege widersprechen konnte, war ich ins Treppenhaus geeilt und zerrte Stefan hinter mir her. „Nicht so schnell. Ich komme sonst nicht mit“, rief Stefan in meine Richtung. „Das ist mal wieder typisch für dich, Lilly. Sobald etwas Verdächtiges passiert, stehst du auf der Matte.“

Ich hegte bereits einen neuen Verdacht und wollte diesen so schnell es ging überprüfen. So eilte ich zuerst in die Ulmenstraße. Vor den Müllcontainern blieb ich stehen. Ich schob mit aller Kraft den ersten Container zur Seite. Hinter diesem kamen mehrere gelbe Säcke zum Vorschein. Ich rollte den ersten dieser Säcke in Richtung Straße. Stefan bot mir sogleich seine Hilfe an. Er rollte den zweiten gelben Sack beiseite. Unter den Säcken kam ein blauer Jogginganzug zum Vorschein. Das Oberteil war blutverschmiert. Ich zückte sogleich mein Handy und schoss mehrere Beweisfotos. „So ein Mist, das Blut ist schon getrocknet“, murmelte ich vor mich hin. „Ich gehe davon aus, dass der Besitzer des Jogginganzugs entführt worden ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er noch lebt. Wir haben doch vorhin Verbandszeug im Müllcontainer gefunden. Die Indizien weisen eindeutig darauf hin, dass sich unser Opfer verletzt hat. Ich tippe auf eine Schnittwunde an der Hand. Sieh doch, das Blut ist überwiegend am Ende des Ärmels geronnen. Das ist schon mal ein erstes Beweisstück.“
„Aber warum haben die Entführer dann die Joggingsachen versteckt?“, fragte Stefan an mich gewandt. „Vielleicht haben sie gemerkt, dass ihr Opfer Blutspuren hinterlässt und mussten ihn darum ausziehen. Fragen über Fragen. Es wird Zeit, dass wir uns einige Antworten besorgen.“

Stefan und ich rollten die gelben Säcke an die Stelle zurück, wo wir sie gefunden hatten. Anschließend sahen wir uns in der Gegend noch ein wenig um. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass unsere Verdächtigen noch irgendwo hier in der Nähe sind. Das sagt mir mein Instinkt“, flüsterte ich an Stefan gewandt. Mein Kollege zählte die Gebäude auf, die er aus seinem Wohnviertel her kannte. Eine verlassene Lagerhalle eines ehemaligen Automobilherstellers gehörte auch dazu. „Das ist
doch perfekt. Eine verlassene Lagerhalle. Wer würde dort nach einem entführten Mann suchen? Sicherlich keiner“, rief ich voller Freude. Nun ermahnte mich Stefan leiser zu sprechen.

„Wäre es nicht langsam mal an der Zeit die Polizei zu verständigen? Falls du Recht hast und die Typen bewaffnet sind, können wir selbst zu zweit nichts gegen diese Ganoven ausrichten.“
„Da hast du auch wieder Recht“, entgegnete ich und zückte erneut mein Mobiltelefon. Ich wählte die Nummer der Polizei. In knappen Sätzen berichtete ich von unseren gefundenen Spuren und meinem dringenden Tatverdacht den älteren Männern gegenüber. Ich konnte die Verdächtigen detailgetreu beschreiben. Immerhin konnte ich sie vor Beginn meiner Arbeit eine ganze Zeit lang beobachten. „Bleiben Sie, wo Sie sind. Wir schicken einen Streifenwagen“, lautete die Anweisung des Beamten, den ich am Apparat hatte.

Ich hatte jedoch anderes im Sinn. Ich ließ mir von Stefan den Weg zur verlassenen Lagerhalle zeigen. Wie gut, dass mein Begleiter die Strecke auswendig kannte. Wir bogen an der Heidenstraße links ab, folgten dem Sperberweg immer geradeaus. Bogen noch einmal an der Otto-Winkler-Straße links ab. Erst dann erreichten wir unser Reiseziel. Stefan deutete auf die Lagerhalle, die sich nun direkt vor uns erstreckte. „Könnte ein ortsunkundiger Mensch den Weg hierher finden?“, erkundigte ich mich nun bei meinem Weggefährten. „Kann schon sein. Du vermutest also, dass diese Männer nicht von hier kommen, stimmt’s? Schwer zu sagen, Lilly. Du stellst interessante Fragen.“

Vorsichtig schlichen wir uns näher an die Lagerhalle heran. „Hier hat sich jemand sehr viel Mühe gemacht Blutflecken wegzuwischen“, flüsterte ich und deutete auf den Asphalt direkt vor uns. „Dann sind wir tatsächlich auf der richtigen Spur“. Stefan zwinkerte mir verschwörerisch zu. Ich zwinkerte zurück. Wir spähten durch die Glasscheibe des Lagerhallen-Fensters in den verlassenen Raum. Was wir dabei entdeckten, verschlug uns glatt die Sprache. Ein Mann saß halbnackt, gefesselt und geknebelt auf einem hölzernen Stuhl. Zwei weitere Männer standen vor dem Sitzenden. Der Erste schlug auf sein sitzendes Gegenüber ein. Es gelang mir das Lagerhallen-Fenster einen Spalt breit zu öffnen. Ich drückte die Aufnahmefunktion an meinem Handy, um das Gespräch der Männer aufzuzeichnen. Meinem Begleiter Stefan beschwor ich so leise und unauffällig wie möglich zu agieren.

„Ich weiß nichts von einer halben Million“, sagte der Gefesselte. Erneut schlug der erste Herumstehende auf ihn ein. „Da haben wir aber andere Informationen“, rief der Mann im dunklen Anzug. Ich aktivierte derweilen die Abhörfunktion an meinem Handy, um das Gespräch der Männer aufzuzeichnen. „Donnerwetter. Lilly, du hattest mal wieder Recht“, wisperte Stefan so leise, dass nur ich es hören konnte. „Höchste Zeit abzuhauen“, fügte er hinzu. Doch ich blieb regungslos vor der Lagerhalle stehen. „Ich glaube es geht um viel Geld“, flüsterte ich zurück. „Zum Beispiel die Beute aus einem Banküberfall.“

Fortsetzung folgt

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Ok, und morgen Teil 3? :smiley:

Den gibt es noch nicht! Den muss ich erst noch dazu erfinden… und das kann etwas dauern! :slight_smile:

Gruß

Super Girl

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Sodala, jetzt bekomme ich langsam wieder Luft …
Und freue mich über die letzte(n) Geschichte(n). Vielen Dank für unsere Weihnachtsrunde, den Adventskalender, und den wirklich lieben Umgang hier.

Liebe @Bommel , du hast wieder das perfekte Bild kreiert für meine Geschichte, genau die Stimmung getroffen. Yes. Danke dir sehr. Ich habe ja keine Ahnung, wie lange so etwas dauert. Noch dazu für soooo viele Geschichten. Wow! :smiling_face_with_three_hearts:

Lieber @Schreibfuchs, das mit dem Büchlein ist eine tolle Überraschung - yeah! Meine Wenigkeit hat nur eine „Kleinigkeit“ zum mäkeln … Ähm, meine Absätze sind mir seeeehr wichtig. Ich empfinde sie als ein künstlerisches Element, Teil der Dramaturgie. Somit als Musikstück indem man die Pausen vergessen hat … :wink: Argl! … Autschn … Das verursacht beinahe körperliche Schmerzen in mir. Hmpf.
Aber: Keine Sorge, ich gehe nicht davon aus, dass es geändert werden muss, weil es ein lockeres internes Projekt ist.
Ich äußere es im Hinblick auf kommende Projekte. Bitte, bitte nix für Ungut. Vielleicht verstehst du es ja .?.

Alle, die eine Umarmung brauchen, drücke ich ganz dolle und wünsche noch ein paar ruhige, gemütliche Tage und Abende. :sparkles:

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Liebe @Kick!
Natürlich verstehe ich das.
Die technische Antwort ist einfach. Die Konvertiertung ist so eingestellt, das Leerzeilen zwischen Absätzen gelöscht werden.
Die emotionale Antwort ist genauso einfach. Ich stelle eine zweite Version online, in der Dein Wunsch berücksichtigt ist.
Jeder kann entscheiden, ob er sich die „alte“ oder die „aktualisierte“, sprich korrigierte Version herunterladen will.
Noch etwas in eigener Sache:
Der Link bleibt bis 31. Dezember 2025 online. Danach gibt es das E-Book gerne per Mail.

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Liebes Schreibfüchslein,

ähm, … Danke :slight_smile:

Sollte das jetzt schon funzen? Vielleicht mit einem neuen Passwort? Das alte wird nicht mehr akzeptiert.
Aber keinen Stress, easy going … Ich probiere es einfach später nochmal.

Schönen Abend :sparkles:

An alle Beteiligten ein herzliches Dankeschön!
Und meine Wünsche an alle Forianer für ein gesundes und friedliches neues Schreibejahr 2026!!

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BItte nicht vergessen, morgen letzter Tag, nicht nur im Jahr, sondern auch zum Herunterladen. :wink:

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Hi Tapio! Ich hatte bislang keine Zeit, mir alle Geschichten und Kommentare des Adventskalenders durchzulesen. Das hole ich jetzt Stück für Stück nach. Und nein - es ist kein KI - Text. Als ich den Text geschrieben habe, gab es noch keine KI - das war 2011. Es gibt aus dieser Zeit noch sehr viele Geschichten über Gandenthal. Ich habe damals schon und auch während meinen Aufsätzen in der Schule, mit Gedankenstrichen gearbeitet - dieses mache ich noch heute so. Aber ich freue mich, dass Dir die Geschichte gefallen hat. Vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich wünsche ein frohes und glückliches neues Jahr 2026 …

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Dass KI uns die Gedankenstriche verdächtig gemacht hat, ist wirklich tragisch. Seit Jahren hängt ein kleiner "ALT 0150 = – " Post-it an meinem Monitor, weil ich die so mag. Aber inzwischen springt jedes Mal, wenn ich einen verwende, automatisch die Selbstzensur im Kopf an und fragt sich, ob man den Text deswegen für KI-generiert halten wird. So ähnlich geht es mir dann noch mit absichtlich etwas abstrusen Analogien, dabei sind das für mich immer noch „Philip-Marlowe-Analogien“ und Raymond Chandler steht ja nun eher nicht im Verdacht, mit KI gearbeitet zu haben.
»Der Nebel lichtete sich, und die Brandung rollte heran, leise und schaumig, wie ein Gedanke, der sich am Rand des Bewusstseins zu formen versucht.« (aus „Der große Schlaf“ von 1939)

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Der Glöckner von Notre Dame hat auch Formulierungen, die, nun ja, es ist unfreiwillige Komik und so maßlos übertrieben, dass auch dieser Stoff ins „KI-Raster“ fallen könnte.

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Geht mir genauso…Ich liebe Gedankenstriche …Seitdem KI-Gerede verzichte ich zumeist darauf

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Ich würde mich von dem ganzen Gerede bzgl. KI nicht beirren lassen. Die Entscheidung liegt beim Autor, welche Satzzeichen er einsetzen möchte. Der Autor ist derjenige, der die Entscheidung trifft. Wenn es dramaturgisch zum Text passt, würde ich grundsätzlich darauf zurückgreifen - auch wenn es Diskussionen auslöst. Na und, dann ist es halt so. Es spielt sowieso keine Rolle mehr, ob KI eingesetzt wurde, oder nicht. Es ist nun einmal eine neue Zeit angebrochen, ob es uns als ernsthafte Autoren nun gefällt oder nicht. Ändern werden wir es nicht mehr können. Ich persönlich schreibe mittlerweile sowieso nur für mich, ohne den Blick auf den Markt. Es soll mir einfach ein paar Stunden Freude bringen, wenn ich in meine Geschichten eintauchen kann, um mal alles um mich herum zu vergessen…

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