Da ich den Prozess gerade mit tolino hinter mir habe, ein paar Sachen, die mir die Arbeit sehr erleichtert hätten, getrennt nach Print und eBook.
Print:
- die Druckerei von tolino mag es nicht wenn Kapitelmarker in der PDF sind, wenn man die also bei Export abwählen köntte, wäre das praktisch.
- die Beschnittzugabe wird in Papyrus zwar auf das Buchformat draufgerechnet, aber nicht als „Bleedbox“ in der PDF definiert. Ich konnte daher nur ohne Beschnittzugabe veröffentlichen (war diesmal kein Problem, da ich keine Seitenfüllenden Bilder verwendet habe)
eBook:
- tolino nimmt nur noch ePub3 als Format an, am einfachsten wäre es natürlich, man könnte ePub 3 exportieren
- Ich versuche gerade den Umweg über docx, aber auch da gibt es einige Probleme.
- Ich musste für die eBook-Auflösung jedes einzelne Bild von Hand herunterskalieren und wieder einzeln in das Dokument einsetzen, ein automatisches herunterskalieren und in jpg konvertieren hätte mir viele Stunden Arbeit gespart. Da diese Funktion in den anderen Exportfiltern schon enthalten ist … könnte man das vielleicht auch 8n den docx Exporter einbauen?
- Die Kapitelüberschriften müssen zwingend die Formatvorlage „Überschrift 1“ haben, damit daraus eine korrekte eBook-Struktur gebaut werden kann (ich weiß allerdingsnicht, ob das nur bei tolino so ist). Ebenso muss der Fließtext das Format „Standard“ haben, Ich war etwas überrascht, aber das ist in Word gar nicht mal so einfach anzupassen, wenn Fließtext und Kapitelvorlagen eine andere Bezeichnung haben (habe es schließliche mit einem VBA Macro gelöst)
Für den Printbereich fehlt nicht viel, sodass man den kompletten Workflow innerhalb von Papyrus abarbeiten kann, beim eBook gab es zumindest für meinen Publisher noch ein paar mehr Baustellen. Ich werde wohl nicht darum herumkommen mit mehreren Softwarepaketen zu hantieren (Papyrus, Word, spezielle eBook Software).