ich finde überhaupt nicht, wo ich anfangen kann, alles dreht sich um comunity
Hallo,
wer bist du? Welche Art von Buch möchtest du schreiben? Hast du eine Papyrus-Version? Wenn ja, welche?
Vielleicht zunächst mit einem freundlichen Hallo. Dann vielleicht noch mit Groß- und Kleinschreibung. Und ein Punkt am Satzende könnte ebenfalls nicht schaden.
Hallo Suschu,
du kannst anfangen, wo auch immer du willst - aber wenn du die Software Papyrus selbst zum schreiben eines Buches nutzen willst, dann musst du auf www.papyrus.de anfangen und dort die Software - mindestens als Testversion, die zeitlich begrenzt nutzbar ist - erwerben.
Sobald du die installiert und verifiziert hast, ist das Programm mit ausreichend Hilfsboxen versehen, um starten zu können.
Hier im Forum selbst kannst du die Software nicht erwerben, sondern einzig und allein über die Seite selbst. Da gibt es dann oben rechts einen großen, pinken Button, der dich direkt zu Version 12 führt.
Und im Sinne der Nettiquette:
einen schönen Sonntag dir und viel Erfolg mit deinem Projekt!
Das du die Fragestellung durchdringen und übersetzen konntest erstaunt mich sehr. Mit deiner Antwort habe ich tatsächlich erst die Frage von Suschu erfassen können.
Danke dir ![]()
Hallo Suschu, wie dir Annabell und Suse bereits zutreffend geschildert haben: Dies ist das Papyrus-Cummunity-Forum. Zum Schreiben nutzten wir das gleichnamige Programm.
Gruß Leon.
Was letzter Preis?![]()
[Ironie ON]
Wieso steht das nicht in „Schriftstellerei“?
Moin Suschu,
willkommen im Forum.
Hast Du Lust, Dich kurz vorzustellen? Ein paar Worte zu Deinem bisherigen Schaffen?
Und dann einige deutsche Sätze, wo Dein Thema ist. Ob es sich um ein Problem handelt, eine technische Frage, etwas Inhaltliches. Möchtest Du, dass Passagen Deines Werks gegengelesen werden oder hast Du ein Formulierungsproblem?
Ich bin mir ziemlich sicher, es wird sich hier jemand finden, der Dir weiterhelfen kann…
Grüße
Markus
Danke für die sachliche und zugleich freundliche Beantwortung der, vielleicht nur auf den ersten Blick befremdlich wirkenden, Frage eines ‘verirrten’ Neulings. In etwa an der gleichen Stelle standen wir alle einst. ![]()
Tut mir leid, Heather, wenn ich da mit sanftem Druck der indirekt ausgedrückten Intention widerspreche.
Bin selbst seit über 40 Jahren in Foren unterwegs. FiDo, Maus, BBS, Internet, … (war in persona viele Jahre Admin von Deutschlands größtem underground-board).
Worum es geht.
Bevor man eine Frage stellt, sollte man sich selbst die Frage stellen, in wie weit die Frage verständlich ist. In Zeiten von Internet kann man auch kostenfrei vorab recherchieren, bevor in die Tiefe gehende Fragen gestellt werden.
Natürlich kannst Du jetzt auf Netiquette gegenüber Neuen verweisen. Die gilt aber für Neulinge ebenso.
just my 2 cents
Markus
Ich vermute, das Suschu eine Online Lösung gesucht hat und kein Programm zum downloaden.
Ich hatte meine sozialen zwei Minuten, Reste aus dem Urlaub, wo ich nicht mit Kunden zu tun hatte die auch glauben, dass ich anhand von unzusammenhängend aneinandergereihten Worten weiß, was er in fünf Jahren heute gern als Antwort von mir gehört hätte.
Und Nettiquette ist doch heute nur noch eine Erinnerung an die Guten, alten Zeiten für alte Forumshasen ![]()
Meine Frau ist im Kundenservice eines Abfallunternehmens. Was die so erzählt, was für helle Kerzen da manchmal was wollen….
Funfact am Rande: Mit einem lokalem Entsorger, besonders, wenn der auf die Abfallfraktion in dem Gebiet ein gesetzliches Monopol hat, sollte man es sich nicht verscherzen.
Ich verstehe, was du meinst, mein erster Impuls war durchaus ähnlich. Es ist aber auch kein Makel keine Forenerfahrung (und andere?) zu haben. Der Ton macht die Musik. Beidseitig.
Die Zeiten und damit das Verständnis von Netz-Etikette haben sich „etwas“ geändert. Wir (mit der geschilderten Historie) hätten nach einem RTM oder gar RTFM erst einmal versucht, die erwartete grundlegende Beschäftigung mit dem Problem oder dem Programm auch ohne WWW oder Youtube nachzuholen. Die Anleitung war dabei nur ein – oft kleiner – Teil der Suche nach einer Lösung. Und erst dann hätten wir, wenn noch nötig, noch einmal gezielt gefragt und sehr wahrscheinlich auch konkrete Hilfe bekommen.
RT(F)M kann heute sehr schnell zu heftigen Reaktionen führen, die gerne auch mehr Zeit beanspruchen, als es gedauert hätte, einfach mal selbst einen Blick ins Handbuch zu werfen. Wobei der Hinweis auf eine geschriebene Anleitung (auch wenn es um eine Textverarbeitung geht) auch schnell zu „Wie? Ich soll ein Handbuch lesen? Mit so vielen Seiten? Gibt es da kein Video zu?“ führt.
Auch als Netz-Dinosaurier bleibe ich persönlich dabei, dass diese alte und manchmal auch rustikale Netiquette aus der Zeit, in der man Anleitungen auch deswegen lokal gelesen hat, weil die Zeit im Netz richtig Geld gekostet hat, nicht grundsätzlich falsch war und ist.
Natürlich nicht. Wir haben alle mal (klein) angefangen und dann (hoffentlich) dazugelernt. Das war „damals“ im direkten Kontakt mit dem Betreiber des regionalen Fifo-Nodes bzw. dem der nächsten MAUS sogar recht einfach und bei den wöchentlichen Treffen auch ziemlich effizient.
Alles begann mit „Hallo, ich bin …“
Und dann war in kurzer Zeit schnell klar, wer welche Hilfe benötigte (Modem, Zugangssoftware, Umgang im Netz, …) und wer diese liefern konnte. Es war aber auch klar, was man von uns als Eigenleistung erwartete. Ohne die blieb es recht einsam.
RTM funktioniert aber nur, wenn man die Software hat. Oder kommt man bei Pap so an das Handbuch? Hab ich noch nie versucht. Und wenn: Gibt es das hier im Form?
RTM scheitert, wenn der User nichtmal weiß, wo er sich gerade systemisch befindet.
Leider sind die modernen „Anleitungen“ häufig nichts anderes als schlecht zusammengestellte Bildchen, aus denen man erkennen soll, wie etwas funktioniert. Selbst bei großen Firmen wie Bosch macht man sich kaum noch die Mühe, vernünftige Bedienungsanleitungen zu erstellen. Ich bin einmal fast verzweifet, weil ich noch nicht einmal einen neuen Rasenmäher dieser Firma anstellen konnte. Ein YouTube Tutorial hat dann die sehr simple Lösung geliefert. Ansonsten bin ich ganz bei Dir und bin ein Befürworter des „Erst lesen, dann fragen“.
Ich gehöre allerdings zu der Fraktion derjenigen, die nach dem Motto handeln „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.“ Der Schalldruck des Zurückrufens kann dann auch mal stärker ausfallen und ist mit der alten Netiquette nicht mehr ganz sozialkomaptibel. Führt dann aber bei dem einen oder anderen zu einer Art „Damaskus-Erlebnis“. Zumindest kurzfristig.
Gibt es dieses Jahr eigentlich Seitenwind? Allen brennt es offenbar auf den Tasten ![]()
Sehe ich auch so. Wenn man irgendwo als totaler Frischling aufschlägt, gebietet es schlicht und einfach die Höflichkeit, erstmal hallo zu sagen und sich vielleicht mit ein, zwei Sätzen vorzustellen.
Auch die Verwendung von bitte und danke bei einem Anliegen hat noch selten geschadet.
Ja, ich weiß, das alles kommt immer mehr aus der Mode, aber zumindest sollte man sein Anliegen so formulieren können, dass es
a) klar verständlich ist und
b) nicht den guten Willen der potenziellen Hilfeleister bereits im Keim erstickt.
Gerade wenn man ein Buch schreiben möchte, sollte man zumindest schon mal so gut mit Worten umgehen können, um das zu erfüllen.
Ich helfe auch wirklich gerne, habe aber nicht die geringste Lust, zu raten, was da gemeint sein könnte, weil da jemand offenbar erwartet, ein lieblos hingeklatschter Satz reicht aus und alle rennen los.
Du selbst hast erklärt:
Damit hat man dann auch das Handbuch (= die Papyrus-Hilfe).
Auch wir wissen nicht immer alles und nehmen gerne Hinweise auf und an, die nicht Papyrus selbst betreffen, sondern das Systemumfeld, in dem es gerade eingesetzt wird.
Das einfache „mal machen“ führt oft zu beeindruckenden Fähigkeiten in der Nutzung von Geräten. Und genauso oft werden dabei keine Grundlagenkenntnisse erworben. Ich glaube nicht, dass ein Papyrus-Forum, in dem es um das Programm geht sowie um das Schreiben mit dem Programm diese fehlenden grundlegende Kenntnisse vermitteln kann.
… dann kann die Antwort, wie bereits ausgeführt, auch enstprechend „liebevoll“ ausfallen. Wer mir mit Respekt und Höflichkeit begegnet, dem begegne ich in derselben Art. Wer die guten Umgangsformen an der Garderobe abgegeben hat, dem helfe ich gerne wieder in den Mantel.