Ich schreibe einen historischen Roman, der am Ende in die Neuzeit führt.
Der Schreibstil im historischen Teil ist an die damalige Zeit angepasst. Die Korrekturfunktion/Stilanalyse von Papyrus zeigt mir viele Wörter an, die zu ersetzen wären. Gut, das kann man ja ignorieren. Aber wie finde ich die geeigneten Testleser, die den historischen Stil kennen und lieben?
Hi,
indem du hier nachfragst. Du hast also schon den ersten Schritt getan. Es finden sich bestimmt Interessenten.
@suse, danke. Sollte ich erst ein Exposé zur Verfügung stellen, damit sich die Leser ein Bild machen können?
Ja. Das wäre sicherlich hilfreich und auch eine kleine Info, wie umfangreich das Werk ist bzw. wird.
Hallo @biene63 . Ein Klappentext, falls du bereits hast, sollte schon mal genügen, um Interesse zu wecken. Eine Art Elevator-Pitch, mit kurzer Inhaltsangabe bis dorthin, wo du schon gekommen bist. Der Zeitraum, in dem sich deine Geschichte abspielt (1654 oder 1952?) und das Genre (Liebesgeschichte, Krimi, Fact-Fiction etc.), dem du es zuordnen willst.
Wohlan, die holde Dame!
Möge sie eine kleine Probe ihrer Kunst wohlpfeil bieten.
Auf das sich ein paar Schriftgelehrte finden, die dieser Sprache holt sind und einer Hofdame keinen Wunsch abschlagen mögen.
Hört, hört, des @Ho.Ro 's mut’ge Rede! Doch möge sich der Fant besinnen: Wohlfeil heißt es und hat mit Bogenschützen weiland nichts zu tun - des weiteren spricht man von „hold“, es sei denn, dass es einen gebe, der Grimmens Wörterbücher holt!
Wohl an edler Ritter Christian, vielleicht … Vielleicht seid ihr der Maid gewogen?
Gewiss, Frau Herzogin, allein mir fehlt die Zeit, um gewissenhaft hier an das Werk zu gehen. Jedoch bin ich, wie Meister @Ho.Ro zuversichtlich, dass sich - ein Jüng’rer, Schönerer, und Beles’ner gar? - dem edlen Fräulein sich voll Zuversicht hier widmen wird.
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So lange der Roman nicht zur Zeit der Neolithischen Revolution beginnt, werden sich mit Sicherheit Testleser finden lassen. (Ich bin sprachlich nicht einmal zeitgenössisch geeignet.
)
Entschuldigt, hoher Herr!
Zu meiner Zeit ward die Rechtschreibung eher das Werk der Hochwohlgeborenen, vielleicht auch dem Klerus.
Ich meines Zeichens ein einfacher Kutscher bediene mich daher eher dem Sprachgebrauch meines Gleichen, dem einfachen Pöbel. Und da ist es , deucht mir, etwas verwaschen. Ich senke mein Haupt in Demut und erwarte die geziemte Strafe.
Gewährt er Bess’rung, soll die Buße ihm erlassen sein, wohlan! Es strafe niemand Volk, dem durch der Pfaffen Unverstand die deutsche Sprach verleidet wurde.
Vergelt’s Gott für die vielen lustigen Antworten. Ganz so schwierig ist es nun auch wieder nicht
Mich deucht, es gäbe viele geeignete Akteure. Der Zeitrahmen des Romans spannt sich von 1838 bis 1914, der zweite Teil von 1955 bis heute. Ich melde mich in Kürze zurück mit einer Inhaltsangabe und hoffe auf geneigte Leser. Danke erst mal. Gehabt Euch wohl!