Wie "Dick" darf ein Buch werden?

Kaminofen, Decke, guten Single Malt und ne Garage voll Holz.

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Ah gut. Dabei kann man auch besser an seinen Geschichten arbeiten.

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Ist ja cool. Schade, dass ich keine Wanne habe
LswLwwGIF

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Jaaa… ne :rofl:
ich glaube, sie meinte eher damit, dass man sie entspannt durchlesen kann, wenn man gemütlich in der Wanne sitzt. Wobei ich echt nicht wissen will, WIE LANGE sie da sitzt :face_in_clouds:

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Also wenn du nen Glenmorangie hast, bin ich voll dabei. :grin:

Im Notfall auch Glenmorangie - aber normaler weise Ardbeg Corryvreckan oder einen Ardbeg Kelpi.

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Wieviel braucht die Geschichte an Platz um zu leben?
So dick darf und muss es sein, oder nicht?
In Zeiten von epub ist es da vielen Lesern nicht egal?

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Ich zum Beispiel bevorzuge dünne Bücher, unabhängig von deren Gewicht.

In der Badewann lasse ich an meinen Körper respektive Kehle nur Wasser und Laphroaig … :wink:

Ich habe für meinen Thriller 81.000 Wörter gebraucht und strebe immer zwischen 70 k und 90 k an.
Das ist ein Umfang, der mir aus vielerlei Hinsicht vernünftig erscheint: für den Leser ist das Buch nicht zu dick, es hat von den Druckkosten her betrachtet ein gutes Preis/Leistungsverhältnis und wird eher gekauft als ein Schmöker von 600 Seiten + X (@Bommel natürlich ausgenommen :sunglasses:), und das Manuskript benötigt bis zur Fertigstellung nur eine überschaubare Zeit.

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Angefangen habe ich mit gerade mal 300 DIN A5 Seiten im Erstlingswerk, danach wurde es stetig mehr, zwischendurch ein kurzer Roman mit 220 Seiten (es war einfach nicht mehr zus agen :wink: ), das aktuelle Machwerk wird die 600 Seiten überschreiten. Lektorat sagt, das sei OK, weil es im Lesefluss bleibe und immer wieder genügend Spannung aufbaue.
Wenn die Story es hergibt, dann schreib. Aber langweil nicht mit Ausschmückungen, die nicht ins Genre und Thema passen. Deine Leser danken es Dir…

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Genau…wenn das vorhanden ist…schreiben, schreiben, schreiben

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Hi, also je nachdem, wie das gedruckt wird, würdest du damit auf 350-400 Seiten, was meiner Meiung nach sehr solide ist und dem Standard entspricht. Nun bist du ja noch vor Lektorat und Korrektorat, da kann sich auch noch einiges verändern :wink: , aber für mich klingt es für deinen Erstentwurf nicht nach zu viel.

Lieben Dank für das Beinahe-Zitat. Es freut mich immer wieder, wenn dieser Satz aus einem meiner Angelo-TV-Spots im Alltag auftaucht :sweat_smile: :+1:t2:

Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat, aber mir schwirrt ein Zitat grob im Kopf herum:
„Ein gutes Buch ist immer zu kurz, ein schlechtes immer zu lang.“

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… und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen :sweat_smile:

Das stimmt. Ich habe bei Q-FINITY je nach Zählweise (mit Impressum oder Danksagung, etc.) 554 Seiten. Das scheint viele abzuschrecken.

Darum noch mal meinen Dank an meine Testleser, Suse, Friedhelm und Stefan, die sich trotzdem durchgekämpft haben.

So muss ich bei der Paperback-Ausgabe 19,95€ nehmen und habe nur 1,34€ Deckungsbeitrag.

Wenn ich es noch einmal zu machen hätte, würde ich zwei Bände daraus gemacht haben. Ich finde 300 bis 350 Seiten sind eine gute Zahl.

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Ja, dann zwei Teile. Manchmal ist die Geschichte auch nach über 450 seiten noch nicht erzählt, dann muss ein zweiter Teil her. Und manchmal merkst du erst, dass die Geschichte noch nicht zu Ende sein kann, wenn dich deine Protas dazu drängen, nein, fast dazu nötigen, weiterzu erzählen.

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Ja, da kann man dann nichts mehr machen. Dann muss man wohl oder übel weitermachen. Gezwungermaßen, sozusagen.

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Mehrbändigkeit schreckt wiederum andere Leser ab. :woman_shrugging:

Ich persönlich mag dicke Schmöker und Buchreihen mit in sich abgeschlossenen Geschichten.
Was ich nicht leiden kann, sind Bände einer Reihe, die nicht in sich abgeschlossen sind, sondern mit Cliffhangern enden (besser gesagt: nicht enden).

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