"Werd" wird zu "wird", egal was ich tue

Ich verzweifle gerade ein wenig.
Die Autokorrektur ändert das von mir häufig verwendete „werd“ in „wird“. Ich kann angeben, dass es ins Wörterbuch aufgenommen wird, auch ins „eigene“ Wörterbuch, aber es ändert nichts. Sobald ich weiterschreibe zack wird es wieder korrigiert.
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Was muss ich tun, damit dieses Wort NIE mehr automatisch korrigiert wird?

Mach daraus einen Namen und wirf ihn in die Personendatenbank.

Das könnte natürlich auch daran liegen, dass es das Wort „werd“ nicht gibt. Es ist eine umgangssprachliche Abkürzung von „werde“.
Von daher macht die Autokorrektur alles richtig.

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Schon. Aber wenn ich es

  • ins Wörterbuch aufnehme
  • ins eigene Wörtbuch aufnehme
  • die Autokorrekturmarke entferne
  • alle Autokorrekturmarken entferne
    sollte damit irgendwann mal Schluß sein, oder?

Das gefühlt zehnte Mal ignorieren hilft irgendwann, aber das kann es doch nicht sein? Es reißt mich vollkommen aus dem Schreibfluß und das Schlimmste ist, dass das „wird“ im fertigen Text zwar überhaupt keinen Sinn ergibt, aber auch keine Markierung als Fehler mehr hat. So ist mir eines leider in der Printversion von Band 1 durchgerutscht, was mega-ärgerlich ist.

Wäre es zu aufwändig, einfach „werde“ zu schreiben?

Geht natürlich, aber der Künstler möchte es manchmal nicht so, wie die Rechtschreibprüfung.

Ich erinnere mich noch an die Diskussion mit meiner Lektorin über „wannhin“.
Jeder der meine Isabella gelesen hat, ist sicher drüber gestolpert. :sunglasses:

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Es passt stilistisch schlecht, weil da eben der leichte fränkische Dialekt durchkommen soll.
Vielleicht muss ich doch ein " werd’ " draus machen, um meine Ruhe zu haben. Will ich aber eigentlich nicht.

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Ich habe für einen meiner Charaktere auch eine Sprachbesonderheit. Das Figürchen lässt oft beim Reden das Ende weg.
Ich hatte damit überhaupt keine Probleme.
Welche pap-Version hast du denn?

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Hilft da nicht vielleicht Maus-Rechtsklick „Hier ignorieren“ oder „doch: werd“?

Weird irgendwie. Und wenn du 'nen Apostroph direkt ans d hängst?

Was gefällt dir an der Namenslösung nicht?

Die neueste, 12.

Doch. Nach dem 10. Mal irgendwann und das kann’s doch nicht sein, oder?

Dass sie die Ursache des Problems nicht behebt. Und mich beim Korrigieren dann zusätzlich optisch irritiert.

Dann geht es. Will ich aber nicht. Wenn mir die Software prinzipiell anbietet, jedes Fantasiewort ins eigene Wörterbuch aufzunehmen und dann überall im Text als korrekt anzusehen, dann hätte ich schon gerne, dass das auch real funktioniert.

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Du hast es also in deinem persönlichen Wörterbuch als Fantasiewort. Gut. Das Problem wird sein, dass „werd“ kein Fantasiewort ist wie zum Beispiel „Klongding“.
„Ich werd verrückt!“ Eine Korrektur hier auszuschalten geht nur mit „keine Rechtschreibprüfung an dieser Stelle“ oder du nimmst wirklich etwas von den vielen anderen Vorschlägen.

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Frag nicht warum, aber ich bin davon ausgegangen, mich im Support-Forum zu befinden:

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Der Apostroph, auch wenn er dir nicht gefällt, hat einen zweiten großen Vorteil: Deine Leser wissen dadurch, dass du das Wort mit Absicht so geschrieben hast, das hält ihre Irritation klein.

In meinen Buch hatte ich in der wörtlichen Rede einer österreichischen Person zweimal „hast“ statt „hast du“ geschrieben, also sowas wie „Da hast dein Bier“. Das haben mir alle 6 Testleser als Fehler angestrichen, zwei haben sogar Randbemerkungen dazu geschrieben, jeden von ihnen hatte das aus dem Lesefluss gerissen. Mit Apostroph „Da hast’ dein Bier“: kein Problem, alle Testleser zufrieden.

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Ich habe auch so etwas. Mir haben die Testleser das ebenfalls angestrichen und es nachher wieder durchgestrichen, weil sie erkannt hatten, dass diese Redeweise unmittelbar an die Figur geknüpft ist. Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich ein Apostroph verwende oder nicht und habe ich letztendlich dagegen entschieden, es sei denn, nicht am Ende des Wortes sondern im Wort gibt es Auslassungen. Ob ich das so lasse? Da hadere ich noch mit mir.

:joy:
Ein Österreichisch, das einem (nord)deutschen Leser nicht aus dem Lesefluss reißt, gibts gar nicht. Grammatikalisch richtig würde der Satz so geschrieben werden: „Da hast d’ dein Bier.“ - Holpert aber auch. Egal - man möge Nachsicht walten lassen.