Wenn ich mir etwas wünschen dürfte … Bessere CSS-Templates

Vorweg bei aller Kritik: Ich liebe Papyrus. Mit dem Buchdesigner hat Papyrus ja schon einen großen Schritt in Richtung Buchsatz gemacht, auch wenn er noch nicht vollkommen ist. Was ich aber ehrlich vermisse, ist die halbwegs professionelle Ausrichtung hinsichtlich der E-Book-Umwandlung. Vornehmlich der Vereinfachung. Warum werden völlig unbrauchbare Vorlagen bereitgestellt? Ihr Lieben, zumindest mir könntet ihr mit genretypischen Vorlagen eine große Freude bereiten. Bei den „unansehnlichen“ ging es doch auch.

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Konstruktive Kritik wäre an dieser Stelle besser als einfach nur zu sagen, dass alles schlecht sei.

Ich finde die Standard-Vorlage für viele Textarten brauchbar. Wenn etwas nicht passt, mache ich mir eine Kopie davon und führe eigene Anpassungen durch.

Du kannst auch hier im Forum beschreiben, welche Anpassung dein Projekt braucht und es findet sich bestimmt jemand, der dabei weiterhelfen kann.

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Ich habe ja nicht gesagt, dass alles schlecht ist. Du erwähnst die halbwegs brauchbare Vorlage „Standard“. Und das ist sie auch, gut brauchbar. Meine Kritik, die eigentlich selbsterklärend konstruktiv ist (als Kunde muss ich nicht jedes Problem des Dienstleisters lösen), bezog sich auf die bereitgestellten Templates. Da könnte mehr zeitgemäßes Layout angeboten werden. Nicht jeder Papyrus-User ist CSS-kundig.

Das Forum hier (insbesondere du und einige andere Konsorten) bieten immer Hilfe. Das ist toll. Du hast mir auch schon geholfen. Ich wünsche mir doch lediglich zeitgemäßere Templates.

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Mich würde interessieren, wie sie deiner Meinung nach aussehen sollten. Beschreibe doch mal. Vielleicht würde ich mich dann deinem Wunsch anschließen. Ich nehme immer die Standardvorlage und bin nur 1 x davon abgewichen, was bei einem Leser dazu geführt hat, dass er sein E-Book für fehlerhaft gehalten hat (grauer Hintergrund bzw. Rand). Gut, es war nur einer, aber vielleicht waren es auch mehr und nur 1 hat sich bei mir gemeldet.
Wie dem auch sei. Was stellst du dir denn vor? Andere Abstände, Schriftarten, Hintergründe, …

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Nun, das fängt mit erweiterten CSS-Klassen an (Buchteil, Kapitel, Untertitel etc.). Dann ein gewisse Einteilung in Genres (die es ja jetzt „teilweise“ schon gibt, die ich (meine Meinung) als unbrauchbar betitelt habe. Jeder, der mal außer „Standard“ eine andere Vorlage getestet hat, weiß vermutlich, wovon ich rede.

Abstände würden eine Rolle spielen, na gut, die Einbettung von Schriftarten ist nicht immer sinnvoll, aber sollte zumindest optional zur Verfügung stehen (schon beim Generieren des ePub). Viel Verlage machen es ja auch. Und wenn der Anbieter oder Dienstleister das als Problem sieht, dann halt keine Einbettung. Könnte man ja selbst entscheiden. Ist alles mit gewissen Kenntnissen schon anhand einer CSS-Datei-Bearbeitung möglich, ich weiß, aber wie bereits erwähnt, wer hat diese Kenntnisse schon?

Man kann nicht alles wissen, :wink:
Vielleicht helfen dir diese Information weiter: Stefan Münz CSS

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Danke. Die Infos waren mir schon bekannt.

Meine Intention ist aber eine andere: Der einfache Weg.

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Eine ePub-Datei generieren, die auf einem genretypischen Template basiert und leicht abzuändern ist. Ähnlich wie im Buchdesigner. Ohne Hilfe von Programmen wie z.b. Vellum oder Jutho oder meinetwegen Kindle Create.

Ich bin sehr zufrieden mit Papyrus und rege nur etwas an.

Das ist auch gut so. Ich hatte nur nicht verstanden, worauf du genau hinaus wolltest.

Vielleicht hast du mich auch auch im 2. Schritt hiermit verwirrt:

Zeitgemäß und genretypisch sind zwei Paar Schuhe.

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Ich habe mir erst beim letzten Buch Gedanken machen müssen, bisher hat BoD die Konvertierung gemacht.

Ich habe die vorgegebene Auswahl genommen und hinterher in Calibre mein Feintunig gemacht.

Das hat vll. zwei Stunden gedauert und jetzt habe ich für jede Absatzformatvorlage mein eigenes Set an CSS Klassen.
Das habe ich der Formatvorlage gesagt und nun ist die Nacharbeit in Calibre eher noch ein Misstrauen gegenüber meine CSS Fähigkeiten.

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Ich beschreibe dir gern was, dem du dich anschließen kannst :slight_smile:

In meinen Augen wäre dies ein Kernthema von Papyrus. Wäre es nicht schön, wenn ich im Formatvorlagen-Dialog direkt auch einige Designvorgaben für das EPUB mitmachen könnte? Oder wenn einige Dinge automatisch ins EPUB umgesetzt würden. Dazu könnten Einrückungen gehören, Textstile, Schriftgrößen und -familien.

Ich kenne mich in CSS aus. Aber das ist so komplex, dass es für einen Anfänger doch nahezu unmöglich ist, sich das draufzuschaffen. Papyrus könnte aus den Stilvorgaben der Formatvorlage ohne Probleme CSS erstellen, das zwar nicht hundertprozentig genauso aussieht wie das Print. Aber das dem zumindest nahe kommen würde.

Also ich arbeite an meinem Set schon seit Jahren. Mit jeder Veröffentlichung und jedem Update verbessere ich daran etwas. Mir macht das Spaß. Ich glaube aber, dass auch andere Interesse daran hätten, auch am Design ihres E-Books selbst Hand anzulegen, wenn es gehen würde.

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Ja, das habe ich bei meinem aktuellen Projekt und einem alten, das ich aufbereitet habe, auch vermisst.
Hatte ich verdrängt, weil es so eine furchtbare Arbeit war, aber jetzt, wo du es sagst …

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Ich will mich den beiden @tomP und @ichbinschulz anschließen. Habe mehrere Tage damit verbracht, mit Trial and Error eine hübsche, gut lesbare und praktikable Lösung für meine E-Books zu erarbeiten, aber das will ich echt niemandem zumuten. Seit Corona schreibe ich mit Papyrus und seitdem hat sich in den Templates NICHTS getan. Für dialoglastige Bücher ist nur ein einziges brauchbar, der Rest hat nach einem Absatz einen Abstand. Furchtbar. Nun habe ich mich durchgefuchst, aber wer will sich das um Himmelswillen antun? CSS ist die Pest.
Immer mehr Leute (mich eingeschlossen) lesen mit App auf dem Tablet oder Handy. E-Book-Reader werden seltener, sind langsam und halten längst nicht mehr wochenlang wie zu Beginn. Eine gute Gestaltung des Buchs (auch wenn man sie abschalten kann) macht aber viel aus. Ob man gerne anfängt zu lesen oder nicht so gerne, hängt auch daran.

Zum Überarbeiten der epub-Datei empfehle ich Sigil.

Meins ist toll und hält wochenlang.

Dem kann ich mich anschließen. Noch besser ist eine Kombi aus Calibre und Sigil, da Calibre übersichtlicher ist und Sigil zuverlässiger bei automatischen Korrekturen des Codes.

Darf ich als unbedarfte Neu-Autorin fragen, welches Template die lästigen Abstände zwischen Absätzen vermeidet?

Und habe ich überhaupt eine Chance, mit Papyrus 12 epub-Wandler und BoD ein „gfreutes“ E-Book zu produzieren? Von CSS & Co. habe ich Null Ahnung.

Ja. Ich denke die Version „Standard“ passt am Besten. Das Problem sind epub3-Dateien, die Papyrus derzeit nicht kann. Mein Anbieter hingegen nimmt derzeit überhaupt keine epub3-Dateien an, sondern erlaubt nur epub2, was Papyrus kann.

So sieht es bei Standard aus, was ich durchaus akzeptabel finde.

Hab ich gleich ausprobiert. Schaut gar nicht so schlecht aus. Es gibt noch einzelne Baustellen wie die Literaturliste, die völlig anders daherkommt. Aber das werd ich wohl schaffen, wenn ich die Ausgangsdatei entsprechend gestalte.

Grossen Dank für die Hilfe

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Ich bin jedesmal von deiner Mandelbrotmenge fasziniert.

Zurück zum CSS: Du solltest dir, im Laufe der Zeit eine eigenen Vorlage erarbeiten. Die kann dann genau dass, was du möchtest.

Für so was ist ChatGPT gut geeignet. Der kennt sich mit CSS & Co hervorrragend aus. Ich weiß nicht, ob das auch konkret auf diese Aufgabenstellung zutrifft, aber ich würde es zumindest in Betracht ziehen.

Das ist kein Hexenwerk und in ePub brauchst du eh nur 2% der Funktionen von CSS.

Ich würde es begrüßen, wenn Papyrus zumindest zeitgemäße Alternativen zu den bereits bestehenden Templates liefert. Das würde der vorhandenen Reputation des Programms nicht schaden.

Edit: Ansonsten schließe ich mich dem Post von tomP an: Wenn ich mir etwas wünschen dürfte … Bessere CSS-Templates - #10 von tomP