Oder ich habe mich nicht gut ausgedrückt.
Sexualität hat schon immer einen starken Einfluss auf die Kunst. Symbolcharakter, Entwicklungspsychologie, Antagonistenbetonung.
Erwachende Sexualität hat zusätzlich die Tiefe von Unschuld zu Begehren, von Junge zu Mann, Mädchen zur Frau… es ist angewandte Symbolik.
Der zweite Teil meines Kommentars (Kettensäge) war nur Quatsch…
Hi Phlox,
dein Unwohlsein bezüglich der Thematik ist völlig okay, richtig und wichtig!!!
Man kann dazu gar nicht oft genug kritisch hinsehen und hinterfragen.
Das wollte ich nur nochmal erwähnen, weil ich dir in einem anderen Thread bezüglich der Geschichte etwas (zu) heftig widersprochen habe.
Danke für Deine kundige Antwort. Das mag auch sicher alles zutreffen. Aber meinem Gefühl nach (nur darum geht es mir!) kann das Schreiben über solche Themen schnell eine Perspektive annehmen, die nicht mehr entwicklungspsychologisch oder symbolisch begründet ist, wie Du oben argumentierst, sondern eher voyeuristisch.
Immerhin eines hat der Text ja zumindest bei mir erreicht: provoziert, zum Nachdenken über dieses Thema angeregt.
Alles gut - ich kann mit Widerspruch schon umgehen. Es tut mir leid, wenn mein Kommentar jemanden verletzt hat, keinesfalls wollte ich dem Autor der o.g. Geschichte etwas unterstellen - nur eben ein „Störgefühl“ ausdrücken, das sich bei mir eingestellt hat.
Du schreibst sau gut. Punkt.
Und ich nehme dir das auch ab.
Scheinbar bist du als Lesepate nah genug dran. Oder wie geht das?
Gedanke: Am Geburtstag im Pyjama am Frühstückstisch okay. Von mir aus auch sonst. Diese ungemütlichen Spießer.
Aber das Outing … Hm. Traut sie sich das echt? Ich meine jetzt wirklich? Ist das heutzutage so „easy“?
Ja, ich bin als Lesepate sehr nah dran. Näher als geplant und näher als ich wollte, aber so nahe wie es offensichtlich sein muss. Ich glaube fest daran, dass wir immer genau dort sind, wo wir gebraucht werden - vorausgesetzt wir pfuschen den Göttinnen nicht zu sehr ins Werk.
Nein, ich glaube nicht, dass es heutzutage easy ist, sich zu outen, aber doch noch etwas weniger gefährlich als zu „unserer“ Zeit. Vergiss nicht: Wir sind Eltern geworden und einige von uns machens tatsächlich anders.
Kann sein, dass ich falsch liege, aber egal - den Kids gefällts. Und wenn es Drachen, Orks und Elben geben darf, dann auch Outings, die nicht in Tragödien enden. Summer is coming!
@anon94906099: Servus, ich hab dir ja von meinem Kumpel und seiner Tochter Claudia erzählt … hierzu ein kleines Update: das Essen hat stattgefunden …
Laut Claudia war anfangs alles etwas distanziert (ich soll dich übrigens herzlich von ihr grüßen!).
Ihr Vater (ein fanatischer Ex-Hobbyfußballer und Fan, ist immer noch in der Vorstandsschaft seines Dorfvereins aktiv) hat dann Claudias Lebensgefährtin gefragt, was sie beruflich macht.
Sie ist Profifußballerin und spielt 1. Bundesliga.
Jetzt erzählt er stolz wie Otto jedem, dass seine „zukünftige Schwiegertochter“ Fußballprofi ist …
Manchmal schreibt das Leben echt Geschichten, die bekommt kein Autor so hin …
Hach, ich liebe das! Ja, genau so ist die Schachtel Pralinen, die wir Leben nennen. Alles Liebe den Dreien (Vater, Tochter, Schwiegertochter) und danke dir, dass du diese Familie zusammengebracht hast!
Okay, sehe ich ein, bzw. hoffe es für alle, denen das „Thema“ wichtig ist. Stimmt, ein bisschen was hat sich schon getan. Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass „wir“ Rückschritte machen. Autschn.
Es geht in großen Schritten zurück. Das ist nicht nur ein Gefühl. Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. Das hat auch mit dem Aufstieg der AfD zu tun.
Aber eigentlich will ich gar nicht über Politik reden…