Alles gut. Ich habe das schon richtig aufgefasst. Wenn es dir nichts ausmacht und du die Musik gut findest, ist es, wenn man mal vom Urheberrechtsproblem absieht, für mich auch okay. Bei Geschmack gibt es kein richtig und falsch.
Abschließend: KI-Produkte sind für mich keine Kunst (siehe auch die Anmerkungen von cdf.klugmann).
Bezogen auf die KI-Musik sind wir uns absolut einig.
Jeder mag das hören, was seinen Ohren gefällt. Ich wollte dich @Suse nicht missionieren. Auf keinen Fall.
Es gibt auch Musikstille zu denen ich keinen Zugang finde, aber wenn andere sie mögen, sollen sie sie hören.
Gruß vom linken Niederrhein
Klaus
. Ich wollte dich @Suse nicht missionieren. Auf keinen Fall.
Du bist ja niedlich. Du hast doch keinen Missionierungsversuch gestartet. Du hast mir Tipps gegeben - wie eine Buchempfehlung.
Adriano Celentano geht für mich überhaupt nicht. Wir haben vorgestern Bud Spencer mit einem italienischen Liedchen entdeckt. In irgendeiner live Show. Dazu hat er getanzt wie eine Feder. Unglaublich!
Fast alle Opern sind in italienischer Sprache geschrieben. Was gibt es schöneres
Freunde der italienischen Oper.
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Entspricht meiner Auffassung, dass das handgeschriebene Buch zur Luxusware werden wird, welches sich dann auch nicht jeder leisten kann.
Nach knapp zwei Dekaden voller Silicon Valley Besuche und seit vielen Jahren intensivem Verfolgen der AI-Entwicklung behaupte ich mal:
KI-assistierte und generierte Bücher werden die Fast und Ultra Fast Fashion des Buchmarkts; billig, schnell konsumierbar und noch schneller wieder vergessen.
Das Geschäftsmodell der Big Player im LLM-Geschäft wird in sehr naher Zukunft in ein (token-abhängig) mehr oder weniger teures Abosystem überführt werden müssen, um den Investoren ein Mindestmaß an Profitabilität zu gewähren. Nicht jeder private Nutzer wird bereit und in der Lage sein, im Monat 200 US$ oder mehr in die Hand zu nehmen.
Überall dort, wo klar definierte Prozesse bestehen (bspw. im Verlagswesen, im Servicesektor generell und natürlich im produzierenden Gewerbe und der Industrie) werden Armeen von AI-Agenten diese Prozesse arbeitsteilig bedienen.
Just my 5 Cents
Welch interessanter Gedanke. Ich „schreibe ein Buch“ und benutze KI ganz bewusst – aber nicht als Ghostwriter, sondern als Werkzeug. Wegen meiner zunehmenden KI-Affinität habe ich mir einen lokalen Cluster gebaut. Hier dringt nichts nach außen, und ich experimentiere mit verschiedenen Prompts und LLMs.
Um überhaupt ein sinnvolles Feedback für meine Geschichte von einer KI zu bekommen, erstelle ich pro Charakter ein zwei- bis dreiseitiges Charakterprofil – eine Art Lebenslauf. Bei etwa 35 Charakteren in der geplanten Geschichte ist viel Kreativität außerhalb der KI notwendig. Tiefgründige Charaktere kann eine KI nämlich nicht erstellen; da ist der Mensch ihr immer noch weit voraus.
Diese Vitas der Charaktere werden als Prompt genutzt, um meine Figuren via LLM miteinander sprechen zu lassen. Noch ist die Technik nicht ganz ausgereift, aber ich glaube, es wird hochinteressant.
Sollte es zu einer Veröffentlichung kommen, werde ich im Buch auch transparent machen, wie es entstanden ist. Vielleicht ist das Ergebnis am Ende eher eine wissenschaftliche Arbeit als eine Geschichte – ich werde sehen, was daraus entsteht.
Die Story ist jedenfalls nicht in einer KI entstanden, sondern schon 10 Jahre vorher.
So sehe ich das auch, der Hype wird sich verflüchtigen, nachhaltige Werke werden durch Qualität erfolg haben und nicht “Masse statt Klasse”. Und wenn etwas “mal Geld kostet” wird es nicht mehr von der breiten Masse benutzt werden, dass daraus Bücher entstehen können. Dennoch sollte niemand “verurteilt” werden, der sich ein KI-Abo zulegt, allein um es als Werkzeug zu benutzen, sei es nur um eine Textkorrektur zu bekommen, damit der Lektor nicht ganz die “Nerven verliert” wenn einen Text bekommt.
Dem kann ich nur zustimmen. KI kann als Werkzeug sehr hilfreich sein. Ich nutze es zum Beispiel für Recherche sehr gern. In einem meiner Romane geht es um eine Flucht im Wilden Westen. Mangels Kartenmaterial und historischer Kenntnisse meinerseits hatte ich eine Flucht route beschrieben, die zu der Zeit völlig unmöglich war.
Durch Recherche über KI konnte ich dann eine realistische Route festlegen, bei dem auch ein geplantes Ereignis ( Blizzard) wirklich denkbar gewesen wäre. Meines Erachtens nach fühlte sich die Geschichte an der Stelle nach Überarbeitung dann echter an.
Die Sache mit KI ist immer wie man sie einsetzt und wieviel freie Hand man ihr gibt.
Wenn ich an einer Formulierung hänge, lasse ich mir durchaus auch mal von der KI Vorschläge machen, die ich dann solange umstelle und bearbeite, bis es sich gut anfühlt.
Man sollte nur nicht hergehen und eins zu eins übernehmen, was die Maschine ausspuckt.
Es ist doch auch in anderen Bereichen so. Verantwortung im Umgang mit dem Werkzeug. Und die muss jeder selbst tragen. Wer es sich dann leicht macht und den faulen Weg geht, betrügt sich meiner Meinung nach, um das Gefühl etwas erschaffen zu haben.