Hiermit reanimiere ich meinen alten Beitrag:
Ich habe mich daran gewagt und einen Roman begonnen, der den Leser direkt anspricht.
Ich wechsel immer zwischen dem allwissenden Erzähler zur Ich-Perspektive.
Der Plott ist fertig und ich fülle die Zwischenräume jetzt mit Worten. Das Buch schreibt sich wie von selber.
Bisher habe ich auch noch nie so viel Recherche für ein Buch betrieben.
Das Phantastische soll durch harte wissenschaftliche Fakten untermauert werden.
Die Handlung und Geschichte wird immerwieder durch die Protagonistin unterbrochen, sie übernimmt das Heft. Hier führe ich die Handlung nicht weiter, sondern lasse sie erklären und erzählen. Ich brauche keine Rücksicht nehmen, welche Personen was wissen, wenn meine Figur, was zu sagen hat, dann tut sie es. Sie hat alles erlebt, weil sie auch ihrer Sicht über die Vergangenheit spricht, die ganze Handlung jedoch im Präsens ist. Sie spricht den Leser direkt an, an einer einer Stelle bedankt sich sich fürs Lesen.
Mal sehen, ob mir da was gelingt. Ich bin so mit Eifer bei der Sache, ich habe den, für anderes Buch, gebuchten Slot bei der Korrektorin auf dieses Buch umgewidmet. Da eine Normseitenanzahl vereinbart ist, ist es ihr egal, welches Buch sie da zuerst entgiftet.
Ich musste es erzählen, so hibbelig war ich beim Schreiben noch nie.