Verklebte Sätze

Eine echte Herausforderung: Wer schafft es, die meisten Seiten zu füllen und dabei so wenig wie möglich, am besten aber gar nichts auszusagen. Der Sieger wird der nächste Kanzlerkandidat ;).

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Da gab es mal was von Loriot. Eine Politikerrede mit Null Aussage :slight_smile:

Ich deute die Verklebung als verschachtelung. Letzendlich kann vielleicht das laute Vorlesen lassen helfen, um genau solche Baustellen aus dem Weg zu räumen.

So wie ich es bemerke, sind vor allem auch mehrteilige Sätze davon betroffen (neben einer Häufung nichtssagender Hilfsworte).
Ich stelle fest, dass eine Teilung in zwei Sätze, die ‘Verklebung’ mit ganz wenig Textänderung sich löst.

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Hallo, ich bin eben auch mal wieder auf das Thema verklebte Sätze gestoßen und habe dabei mindestens zwei mögliche Lösungen gefunden. Erstens, wenn man den Satz, weil er einfach „gesprochene Sprache“ darstellen soll, in Anführungszeichen setzt, bewertet Papyrus den Satz nicht länger als verklebt.
Ich benutze, der Einfachheit halber das Beispiel von Suse 11. August 2020
geändert in wörtliche Rede: „Du hast doch gesagt, ich kann da Freizeit haben, wie ich will.“
Oder sprachlich abgeändert, bzw. Klebewörter vermieden und umformuliert:
Du sagtest, ich könne dort nach Belieben Freizeit haben.

??? Was ist denn daran geändert? Mein Beispiel war doch wörtliche Rede. Oder bin ich gerade strubbelig?

Das liegt wohl eher daran, dass du die Korrektur in Dialogen ausgestellt hast. Die Stilanalyse findet dann auch nicht statt.

Screenshot 2021-05-11 120007.jpg

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Ziel dieser Stilrubrik ist, dass man keinen “Brei” hat, der das Erkennen der Aussage erschwert.

Es ist so, dass das Ziel von dieser kleinen Rubrik mit dem Stil nun ist, dass es für jeden neuen Leser keinen solchen “Brei” gibt, für den es dann beim Erkennen ja schwerer und schwerer wird, die echte Aussage erkennen zu können.

Ich nutze den Papyrus Autor 11.0 - habe Deinen Originalsatz, einschließlich französischer Anführungszeichen hinein kopiert - hier zeigt das Programm den Fehler (verklebte Sätze) nicht an. Bist Du sicher, daß der Satz in Deinem Originaltext wirklich in Anführungszeichen geschrieben war? Es kommt natürlich auf die Einstellung an. Bei mir ist die Korrektur in wörtlicher Rede standardmäßig deaktiviert. *

Ja. Ich habe kein Problem mit der Meldung verklebte Sätze, wusste nur nicht, was das bedeuten soll. Nun weiß ich es und es kommt bei mir auch nicht so häufig vor.

Lass Dich von der trockenen Analyse einer Software nicht verunsichern. Ich würde den Satz auf jeden Fall so stehen lassen, wenn er für Dich stimmig ist. ‚Doof‘ finde ich ihn sowieso nicht. Das ist schließlich wörtliche Rede. Die meisten von uns reden so. Ich mit Sicherheit. :roll_eyes:

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Nö. Das Buch, in dem der Satz vorkommt, habe ich am 16.04.21 veröffentlicht (Sluga - Immer für dich da).

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Hallo zusammen,
ich nutze seit Weihnachten Papyrus (klar, war ein Geschenk!). Vorher habe ich über Jahre hinweg mit Word geschrieben. Ich finde die Stilanalyse klasse - wenn auch quälend. Die verklebten Sätze (die es leider öfter bei mir gibt) bringen mich immer zum Grübeln. Lustig finde ich, dass man manchmal ein weiteres Wort hinzufügen kann und dann das Verklebte angeblich nicht mehr da ist. Aber das ist dann getrickst. Letztlich dient doch diese Anzeige dazu, dass ich mir noch einmal Gedanken mache. Manches bleibt dann trotzdem so stehen. Aber das meiste ändere ich. Da hat das Programm einfach Recht. Aber es hat eben nicht immer Recht, sondern ist halt doch eine trockene Software, wie oben steht.

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Dann macht sie genau, was sie soll :slight_smile:

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Das kann durchaus sein - wenn ein sinngebendes, längeres Wort dazukommt, kann der Satz stilistisch gewinnen.

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Die sogenannte Entklebung …

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Das sind dann Lösungsmittelworte. :wink:

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