Ein spannender Moment: die Mail unseres Verlags mit dem Cover für unser Buch. „Wir sind begeistert“ steht darin. nervös klicke ich auf das PDF. Meine Frau und ich blicken gebannt auf den Bildschirm… und sind es auch. Ich gehe davon aus, dass der Grafiker der Verlags zumindest für den Hintergrund eine KI verwendet hat, aber es ist ein super Teaser, ohne zu viel zu verraten. Es ist stimmig, und macht neugierig. Wir wollen Euch das Cover nicht vorenthalten, was meint Ihr dazu? (Der Krimi wird am 14. August im Herbstprogramm des Verlags erscheinen).
Auf der Rückseite befindet sich übrigens „nur“ der Klappentext:
Der Tag beginnt schlecht für Patrick Fischer. Noch bevor der erfahrene Kommissar der Kantonspolizei Zürich seinen ersten, lebenswichtigen Kaffee trinken kann, schrillt sein Telefon. Eine Frauenleiche im Zürichsee. Besonderheit: Eine Harpune in der Brust. Wenig später steht Fischer am Ufer des grauen Sees. Nebel liegt über dem Wasser, Boote schaukeln träge im Morgenwind. Das Opfer: Dorothea Schneider. Leiterin des kantonalen Bauamts. Politisch bestens vernetzt. Durchsetzungsstark. Umstritten. Und offenbar gehasst. Schon die ersten Recherchen zeigen: Dorothea Schneider stand im Zentrum mehrerer milliardenschwerer Bauprojekte. Verdichtetes Bauen, Luxusüberbauungen, umstrittene Umzonungen. Gewinner: Investoren, Parteifreunde, internationale Fonds. Verlierer: Anwohner, kleine Unternehmen – und politische Rivalen. Während Misstrauen selbst innerhalb der Baubehörde keimt und alte Loyalitäten bröckeln, muss Team Fischer entscheiden, wem sie trauen können. Ein falscher Schritt – und sie stehen allein gegen ein System, das sich selbst schützt.
Der See schweigt. Die Akten lügen. Und die Wahrheit hat einen hohen Preis.
Ein Mordfall. Drei Ermittler. Zu viele Interessen.
Mmmh. Das Bild finde ich gut. Allerdings bin ich bei dem Font hin und her gerissen zwischen „gut“ und psst, irgendwie nicht“.
Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung und viel Erfolg
Herzlichen Glückwunsch zur baldigen Veröffentlichung. Ich finde auch, dass die Schriftart des Titels nicht ganz passt. Der Rest ist gut, wobei mich allerdings der Klappentext nicht einfängt.
Hi Bommer. Das ging uns im ersten Moment auch so. Der Font schien eher so „Romance“ mässig, allerdings hängt das damit zusammen, dass der Verlag eine neue Linie hat (er wird dieses Jahr 80 jährig) und der Stil sich durch alle neuen Cover durchzieht. Fonds sind finde ich eh immer Geschmacksache, darum können wir gut damit leben.
Und danke für das Feedback mit dem Klappentext. Mal sehen, ob sich da noch was schleifen lässt.
Der Hintergrund ist gut gelungen und verbreitet eine düstere Atmosphäre, die für Krimis geeignet ist.
Der Font des Titels mit den geschwungenen Großbuchstaben hingegen deutet eher auf Romance hin. Ohne den Klappentext würde ich ein düsteres Familiengeheimnis vermuten: „die Großnichte des verstorbenen Barons Ruprecht von Hohenfels entdeckt im Nachlass ihres Onkels ihre wahre Herkunft …“
Ich würde empfehlen, den Font klarer und sachlicher zu gestalten.
Der Klappentext liest sich spannend!
Kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: Ich finde das Cover sehr gelungen. Aber … zumindest bei den Zierbuchstaben passt für mein Empfinden der Font nicht. Ganz schlimm beim „D“.
Und ja, man hat da nicht immer ein Mitspracherecht oder es gibt einheitliche Verlagsvorgaben. Aber gerade beim „D“ könnte man mit so wenig Veränderung so viel besser machen.
Für dieses Buch ist der Zug abgefahren, denn das Cover ist ja schon eingegeben, aber wie gesagt, wir können damit gut leben, da wir das Bild als solches wichtiger finden.
Zu Deiner Frage Suse, es kommt wohl sehr auf den Verlag an. Unserer ist in der Schweiz gut bekannt, aber trotzdem sehr familiär und man ist auch als „Neuautor“ nicht einfach eine weitere Nummer. Da kann man nicht alles, aber sehr vieles mitbestimmen. Ist nicht selbstverständlich und ich finde es super.
Herzlichen Glückwunsch. Wie schön, dass ihr zufrieden seid. Ich hatte diesen Moment dreimal und nie großen Einfluss auf Verlagscover.
Auf den ersten Blick ein stimmiges Cover., wobei die Schriftart in der Mitte eher nach Romance schreit.
Wenn das Buch als E-Book erscheint, frage ich mich, ob der Titel noch auf dem Miniaturbild in grau herausssticht oder verschwindet.
Was mich wirklich stört, ist der Klappentext, neben anderen Dingen die vielen Doppelpunkte. Ehrlich gesagt wirkt der auf mich nicht von einem Menschen geschrieben, zumindest von niemandem, der sich mit Texten beschäftigt hat.
Das ist kein Satz für einen Klappentext. Es suggeriert Humor, der keiner ist. Ehrlich? Ein Kommissar, der ohne Kaffee nicht kann, ist dienstuntauglich. Bei der Polizei ersetzt Adrenalin den Kaffee. Ist auch eine zu große Lappalie, um sie im prominentesten und wichtigsten Text des Buches unterzubringen.
Nein, entweder ist Wind oder Nebel. Wenn Wind weht, sodass Boote schaukeln, ist der Nebel sofort weggeweht. Boote schaukeln auf den Wellen. Wellen kommen durch Wind. Ergo schaukeln Boote nicht bei Nebel.
Das erste Drittel vom Klappentext auf einen Satz verdichten. Die vielen Doppelpunkte stören auch ein wenig. Jeder denkt gleich an KI oder LanguageTool. Ich finde den Text übrigens spannend und würde das Buch gerne lesen. Das klingt wie ein spannender Fall. Trotz der fischigen Typo.
Beim Titelfont stören die Zierbuchstaben am Anfang. Das wäre besser mit den Normalbuchstaben geworden. Der Klappentext ist zu langfädig. Das Foto zeigt nicht Zürich. Wenn Fotos verwendet werden, dann die richtigen.
Aber klar, bei einem Verlag muss man nehmen, was man bekommt.