Und was sind eure Lieblingswörter?

Habe gerade den Thread über „Hasswörter“ quergelesen und mir gedacht, das scheint wieder die Erkenntnis zu bestätigen, dass in den sozialen Medien überwiegend die negativen Dinge Aufmerksamkeit bekommen. Also stelle ich mal die Gegenfrage: Was sind Wörter, die ihr besonders mögt? Und zwar nicht im negativen Sinne, dass ihr diese Wörter deshalb im Übermaß in euren Werken verwendet, sondern ganz naiv im positiven – wörtlichen – Sinn. Interessanterweise komme ich beim Versuch, diese Frage zu beantworten viel stärker ins Grübeln als bei den negativen Wörtern. Das scheint stärker in subjektive Assoziationen und sogar in die eigene Privatsphäre zu gehen.
Geht‘s euch auch so?
(Einige meiner subjektiven romantischen Lieblingswörter z.B. licht, tief, dröhnend … und, stark inhaltlich gefärbt, Pichlsteiner :wink: Ballade, träumend …)

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durchpilchern - Ein Leser quält sich durch ein Werk von Rosamunde Pilcher. Warum finde ich das Wort gut? Weil es den Nagel auf den Kopf trifft.

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In meiner Freizeit barneby-e ich gerne. D. h. ich mache langweilige Sachen in Anlehnung an die Aktivitäten von der Frau von Inspektor Barnaby. Das beruhigt die Nerven.

ich barneby-e
du barneby-st
er/sie/es barneby-t

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Wenn mein Mann mit mir schimpft, dann maust er mich.
Wenn Ulli Ramps mit uns schimpft, dann rampst er uns.

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Und ich werde gebirzt.:wink:

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Ich benenne bei Pflanzen oft nur die Frucht und nicht die Pflanze selbst, was meine Mitmenschen manchmal etwas verwirrt.
Wenn ich frage: „Hättest du gern eine Erdbeere?“ dann ist das kein Geiz, sondern ich habe Erdbeerpflanzen zu verschenken.

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Hosenträger ist ein witziges Wort, weil es eigentlich ja Hosenhalter heißen müsste, um sie vom Anhaber der Hose zu unterscheiden.

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„Anhaber“. Auch schön. :wink:

Peter

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Ich liebe alte Wörter. Fürwahr zum Beispiel. Da geht mir das Herz auf. Und erfundene. Wir sagen immer Pustepapierstreifen zu Luftschlangen, weil mir damals partout nicht das Wort dafür einfallen wollte. Erst wollte meine Familie mich damit necken (Hach, necken ist auch schön), heute heissen die Dinger immer so bei uns . Mein Seniorchef und ich haben uns immer zum Rauchen in der Pause vor dem Geschäft getroffen. Zigaretten waren immer piffpaff. Ich mochte ihn, wenn ich an piffpaff denke, denke ich an unsere Gespräche

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Da ich das mausen bisher nur als flappsige Umschreibung eines liebevollen Beischlafes kannte, habe ich jetzt wohl ganz falsche Bilder eurer ehelichen Problembewältigungsstrategien im Kopf :face_with_hand_over_mouth: – oder vielleicht auch nicht? Jedenfalls: ein schönes Wort!

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Lieblingswort: Schön.
Universal einsetzbar.

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Eine schöne Idee für einen Thread.:blush:
Mir fällt spontan nichts ein. Ich denke darüber nach.

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Nordlicht, tanzen, Ewigkeit, Träume, Schnee, Eis, Pergament, eventuell, Kausalität.

Wilde Mischung meiner Lieblinge🙃

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meine Lieblingswörter? Schokolade, Weißbier, Freizeit, Urlaub … :nerd_face:

Finde ich auch gut. Wenn man das bei uns bestellt, erntet man jedoch nur fragende Blicke. Hier muss man stattdessen ein Weizenbier bestellen.

Apfelringe ist ein süßes Wort. Ich finde es niedlich, seit einmal eine Kandidatin bei Dieter Bohlen mit einer extrem hohen, kindlichen Stimme, es gesagt hat.

Wer es offiziell vom Deutschen Sprachrat wissen möchte (zumindest den Stand von 2004), findet in der Wikipedia die damals fünf schönsten deutschen Wörter (Siegerin war: Spoiler: Habseligkeiten), und nebenbei auch noch Informationen zu den schönsten bedrohten deutschen Wörtern (den Sieger kann ich einfach nicht für mich behalten: es war der Käseigel!)

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Schäfchen - Ein Wort aus dem Elternhaus meines Mannes. Seine Mutter hat klein geschnittene, belegte Brote so bezeichnet.

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Bandsalat - Leider nicht zum Essen.

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Gemütlich
Dem Wort hört man seine Bedeutung schon an.
@Suse
Schäfchen habe ich auch bekommen, hab ich ganz vergessen. Danke dafür.
Für den Bandsalat danke ich nicht. Eine grausige Erinnerung. Bleistift, Wut und Tränen. Obwohl, manchmal hatte das aufkurbeln fast schon etwas meditatives.

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Sternchenaugen… ich weiß nicht, ob man heute die Lachfältchen um die Augen herum immer noch Krähenfüße nennt. Meine Tochter saß auf dem Schoß meiner Mutter und streichelte zärtlich über die vielen kleinen Lachfältchen an den Augen ihrer Großmutter. Da kamen wir auf das Thema und meinte Tochter war - zu Recht, wie ich finde - empört über diese negative Wortwahl. „Das stimmt nicht! Das sind Sternchenaugen!“

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