Über die Macht geschriebener Worte

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Liebe Antje,

danke fürs Hochladen Deines Auszuges (?). Leider fehlt mir zur Beurteilung hier auf jeden Fall etwas Hintergrundwissen. Ich gehe davon aus, Deine Geschichte spielt in einer mittelalterlich angehauchten Fantasywelt?
In dem Fall finde ich den Dialog passend. Er ist ein wenig altmodisch geartet, dabei aber noch gut lesbar und verständlich. Der Dialog gefällt mir von der Struktur und Wortwahl her sehr gut.
Vom Inhalt her kann ich wenig sagen, wie gesagt fehlt mir da das nötige Hintergrundwissen, um in die Geschichte eintauchen zu können: Als Zwischensequenz innerhalb einer Geschichte ist der Abschnitt sicherlich relevant um dem Leser die Hoffnungen und Intentionen der Frauen näherzubringen - neugierig auf mehr hat mich der Abschnitt so ganz allein aber nicht gemacht und ohne den nötigen Rahmen würde ich an dieser Stelle eher nicht weiterlesen.
Also als Dialog innerhalb der Handlung gefällt mir der Text. Als Leseprobe oder dergleichen würde ich an Deiner Stelle wahrscheinlich eine andere Textstelle wählen.

Stilistisch bin ich an zwei Wörtern hängengeblieben: „altersdunkel“ und „altersmild“. Klar verstehe ich, was gemeint ist, aber ich kenne beide Worte so in dieser Form nicht (was nicht heißt, dass sie nicht existieren), mich haben sie im Lesefluss allerdings gestört. Ich erwähne das vor allem, weil sie auch recht kurz hintereinander auftauchen und mir die Worte beide Male als störend ins Auge gefallen sind.

Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr, Arletta

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Hallo @Arletta,
Vielen lieben Dank für dein Feedback. Ja es ist nur ein sehr kurzer Auszug aus einem Kapitel (Nebenstrang). Ich fand den Dialog einfach gelungen und wollte ihn teilen.

Im Bezug auf altersmild/ altersdunkel hast du recht. 2x mal kurz nacheinander - das schreit nach Veränderung.

Der Kontext fehlt. Das macht eine Beurteilung im Bezug auf Handlung/ Figuren natürlich schwierig.

L. G. Antje