Tredition

Moin. Ich habe eine interessante E-Mail von Tredition bekommen: Ich stell das mal hier ein. PS. Ich möchte damit keine neue Diskussion anregen, nur informieren.
Was sich im Mai 2026 geändert hat: KI-Regelungen

Im Mai 2026 sind in der überregionalen Presse pseudowissenschaftliche Bücher kritisiert worden, die überwiegend mit KI erstellt wurden. Diese Bücher haben Bibliotheken, Fachöffentlichkeit und Leser irritiert. Wir haben deshalb mehrere Maßnahmen umgesetzt:

  • Wir haben unsere KI-Selbstauskunft in der Publishing-App geschärft. Beim Upload deines Manuskripts wirst du jetzt konkreter gefragt, in welchem Umfang du KI eingesetzt hast.
  • Wir setzen ein neu entwickeltes Buchprüfungs-Tool ein. Es prüft Manuskripte auf Hinweise für überwiegend KI-generierte Inhalte. Das Tool unterstützt unser Team bei der Prüfung, ersetzt aber keine menschliche Entscheidung. Wir wissen, dass unser Buchprüfungs-Tool nicht immer zu 100% richtig liegt. Deshalb prüfen wir Auffälligkeiten immer manuell nach, bevor wir eine Entscheidung treffen.
  • Wir haben unsere AGB überarbeitet. Sie enthalten jetzt eine ausdrückliche Verpflichtung, ausschließlich Werke einzureichen, die deine persönliche Schöpfung sind. KI als Hilfsmittel zur Überarbeitung eigener Texte ist okay. KI als alleiniger oder hauptsächlicher Autor ist nicht okay. Die geistige Schöpfung des Werkes muss vom Verfasser selbst ausgehen. Diese Verpflichtung bestand auch bislang über unsere Qualitätsanforderungen für eingereichte Werke. In den AGB ist sie aber jetzt unmittelbarer als Anforderung ersichtlich.
  • Wir haben ein Meldeformular auf unserer Website eingerichtet, über das problematische Inhalte gemeldet werden können – sowohl von Lesern als auch von Autorinnen und Autoren, die auffällige Werke entdecken.
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Passend dazu ja auch die Info von vor ein paar Wochen von unserem Koebes:

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Eine vernünftige Regelung. So ähnlich hält das auch A* KPD. :+1:

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KPD? :sweat_smile:

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Die Mail habe ich auch bekommen. Ich hatte den Eindruck, die kam, nachdem sich überall großer Widerstand gegen die heimlichen Änderungen regte, die niemandem mitgeteilt wurden, u.a. zum Eintrag ins VLB.
Da es keine zuverlässige Methode gibt, KI zu erkennen, ist das wohl einfach dem geschuldet, dass auch andere Dienstleister so agieren. Den Erfolg kann man an KI-Büchern sehen, bei denen sogar hahnebüchene Schreibfehler im Cover nicht zum Ausschluss führen (und die auch noch Sternchen abfassen.)
Das Meldeformular sehe ich zwiegespalten, da es gerade einen Trend gibt, überall die KI-Keule zu zücken. (Nur nicht da, wo sie angebracht wäre: Auf Amazon stechen einem die KI-Cover mit schnell generiertem Inhalt ziemlich ins Auge. Vor allem Ratgeber wie 99 Tipps für … fast alles.

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