Und neu bezahlen, oder nicht?
Danke. Ich hab es jetzt einfach gemacht. Dadurch dass die Titel durch den Blog quasi schon öffentlich sind, würde es mich unendlich ärgern, sollte da jemand „dazwischenfunken“
Bisher noch nicht.
Mein Buchtitel besteht aus einem - herkömmlichen - Wort. Daher kann ich den Titel gar nicht schützen. Habe mich vorher dennoch informiert, ob es den Titel als Buch schon gibt. Gab es nicht - Yeah!
Laienmeinung:
Es ist völlig egal, woraus der Titel besteht. Es geht ja nicht darum, das Wort als Marke o. ä. zu beanspruchen, sondern den Titel zu sichern, bevor ihn ein anderer herausbringt.
Möchtest du dein Buch „Die Vase“ nennen, sind das auch ganz normale Wörter, doch wenn jemand anders vor dir ein Buch mit dem Titel „Die Vase“ veröffentlicht, darfst du diesen Titel nicht mehr verwenden, denn der Titelschutz entsteht automatisch bei Veröffentlichung, sofern man ihn nicht vorher für sich über die Titelschutzanzeige reserviert hat.
Hier gibt es auch noch mal Informationen dazu und vor allem auch dazu, dass die Beantragung zumeist überhaupt nicht notwendig ist.
Darüber verschwende ich keine Gedanken. Bei den vielen Titeln, die jährlich herausgegeben werden, ist es unmöglich, einen Titelschutz zu gewährleisten. Die Geschichte im Buch ist der Unterschied.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard
Laienmeinung:
Das stimmt so nicht. Sonst würden die Verlage das wohl nicht machen. Und außerdem ist es untersagt, ein Buch mit gleichem Titel auf den Markt zu bringen. Es ist nicht unmöglich, den Titelschutz zu gewährleisten. Wenn ein Titel vergeben ist, ist er vergeben. Wie ein Autokennzeichen.
Zudem hatte ich ja gesagt, dass ein Titelschutz in den meisten Fällen unnötig ist. Solltest du allerdings ein Buch mit einem Titel auf den Markt bringen, den es schon gibt, kannst du mächtig Ärger bekommen, nämlich mit dem, der den Titel zuerst herausgebracht hat.
Wie das bei Übersetzungen aussieht: keine Ahnung.
Auf jeden Fall lohnt sich vor der Veröffentlichung ein Blick ins VLB.
Hallo,
ja gebe ich Dir Recht, aber die Kirche sollte immer im Dorf bleiben. Zusammengefasst: In der Wissenschaft ist eine präzise Quellenangabe und die Berücksichtigung von Titelschutz wichtig, bei Romanen jedoch weniger relevant – es sei denn, es handelt sich um sehr markante Titel, die mit einem Bestseller oder einer bekannten Marke verbunden sind.
Herzliche Grüße
Reinhard
Nochmal: Ich beantrage es nie, wollte nur auf mögliche Schwierigkeiten hinweisen, weil danach gefragt wurde.
Und meine Essenz war, dass die Beantragung eines Titelschutzes in der Regel nicht notwendig ist. Ich habe also die Kirche im Dorf gelassen, denn genau da gehört sie hin.