Tipps gewünscht für ein mehrteiliges Buch

Hallo liebe Autorinnen und Autoren,

ich bin neu in Papyrus und habe mich lange davor gedrückt auf ein solches Programm umzusteigen.

Ich komme von Word über Scrivener, zurück zu Word mit gelegentlich Google Docs und dann doch wieder OneDrive Word.

Also ein hin und her.
Organisiert habe ich mich über weitere unterschiedliche Dokumente und Dokumentarten im analogen und digitalen Umfeld.

Das Rennen hat nun Papyrus gewonnen. Denn ich brauche Übersicht und eine Umgebung die alles an einem Platz hat. Dazu auch noch mein Thinkroom wird und bleibt.

Ich arbeite (aktuell zu sagen wäre eigenartig) weiterhin an einer Kinderbuchreihe bestehend aus 10 Bänden.
Band 1 ist seit einiger Zeit textuell fertig und wartet auf das finale Lektorat und die Illustrationen.
Die weiteren Bände haben jeweils ihren Plot.

Wie gesagt 10 Bände.
Ich habe nun Band 1 in Papyrus importiert und begonnen die Figuren ebenfalls anzulegen.
Bis auf, dass die Figuren nur umständlich verknüpft wurden und auch erst durch ein weiteres manuelles Formularfeld die Vornamensverknüpfung klappte, läuft das sehr gut.

Die zeitliche Abfolge ist auch super über die Denkblätter abbildbar unter den Bänden. Ich hoffe, dass ich hier noch mehr zu den Verknüpfungen lerne.

Aber noch stehe ich am Anfang.

Daher die Frage und Bitte:

Habt ihr Tipps zur Organisation solcher Mehrbänder in Papyrus. :slight_smile:

Ich bin für alles dankbar. Auch für Fragen, um spezifischer zu werden.

Frohes schreiben.
Auf bald.

Maurice

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Moin, und herzlich willkommen in diesem illustren Haufen :slight_smile:

Zu deiner Kernfrage habe ich nur eine Meinung, aber keine konkrete Erfahrung:

  • Pro Band ein Papyrus-Projekt
  • Verknüpfe die Figuren- und Recherchedatenbank ab dem 2. Band (Projekt) mit den im ersten Band bereits vorhandenen

Wobei ich unterstelle, dass es Fortsetzungen sind und die Figuren im wesentlichen gleich bleiben.

Dazu solltest du dir auf jeden Fall die Funktion „Zeitstrahl“ anschauen!

Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter, andere können sicher mehr dazu sagen.

LG
Chris

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Moin Chris,

vielen Dank für Deine Antwort und die Tipps.

Deine Annahme ist soweit korrekt. Wobei es Figuren gibt die in mehreren Bänden vorkommen und andere nur in einem Band.

Pro Band ein Papyrus Projekt zu erstellen, würde mich auf folgende Vorgehensweise bringen:

  • Ein Plot- und übergreifendes Projekt mit den Figuren, Orten, Zeitstrahl, Darstellung der Zusammenhänge der Bände etc.
  • Ein weiteres Projekt pro Band mit den bandspezifischen Datenbanken und der verknüpften Generaldatenbanken

BG
Maurice

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Hmm, ja, der Zeitstrahl ist meines Wissens immer im Projekt enthalten und kann nicht übergreifend verwendet werden. Das ist etwas schade, denn dadurch ist die Verknüpfung der Kapitel nicht so bequem.

Hey, @PapyrusTeam (@Ulli), das wäre doch ein hübsches Feature in einer zukünftigen Version :slight_smile:

Die „richtige“ Lösung hängt von deinen Umständen ab. Bleiben deine Figuren über die 10 Bände hinweg relativ statisch? Dann macht es Sinn, für alle eine Datenbank zu nutzen, die du ggf. um wenige Felder erweiterst, in denen die Änderungen, die in den einzelnen Bänden stattfinden dokumentieren kannst (z. B. „Seit Band drei tätowiert“)
Wenn deine Figuren sich über die verschiedenen Bände stark verändern (Alter, Persönlichkeit, Beziehungen, Beruf, Aussehen, Fähigkeiten, Besitz, Familie, etc.) ist es wahrscheinlich sinnvoller, für jeden Band ein eigenes Projekt anzulegen und die Figurendatenbank von Bd. 1 zu kopieren und sie als Grundlage für die Figurendatenbank von Bd. 2 zu nutzen.

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Bei TV-Serien ist es üblich, ein Dokument anzulegen, das „Story Bible“ heißt und in dem alle Informationen versammelt werden, die die Serie als Gesamtes betreffen.

Umgesetzt auf eine vielteilige Romanserie würde man in so einer „Story Bible“ z.B. die Zeitleiste der Gesamtserie verwalten, die Stammbäume oder sonstigen Beziehungen auf Denkbrettern haben usw. (während die Figuren, Schauplätze usw. selber besser in einer gemeinsamen Datenbank untergebracht sind).

Da man über „Verknüpfte Dokumente“ festlegen kann, dass bestimmte Dokumente mit der Datei, die man aufruft, zusammen geöffnet werden, empfiehlt es sich, da bei jedem Manuskript des jeweiligen Bandes auch die „Story Bible“ einzubinden, damit man sie immer gleich zur Hand hat. (Und natürlich bindet man auch die Figurendatenbank in alle Manuskripte ein und in die Story Bible selber auch.)

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Danke an alle.

Ich werde es nun mit dem Story-Bible Ansatz probieren. Denn ich habe statische als auch variable Figuren in dem Mehrteiler. Dazu kommt, dass sich zwar die Geschichte durch alle Teile durchzieht, aber die Recherchen von Band zu band unterschiedlich sein werden.
Mit etwas Glück lässt sich so alles am Besten organisieren.

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