Heute morgen schaue ich in LinekdIn und sehe einen Kommenta der mich fast vom Hocker reißt. Warum?
Mein Roman “The Audit” handelt von Menschen in der Mediabranche die mit undurchsichtigen Geschäften ihre Kunden betrügen und um viel Geld bringen. Nun hat eine der bekanntesten Personen aus dieser Welt eben den Kaminholzkommentar verfasst.
So richtig weiß ich noch nicht wie ich damit umgehe, denn ich vermute, dass er das Buch gar nicht gelesen hat und evtl. glaubt es geht um die Dinge die ihm vorgeworfen worden sind und für die er verurteilt wurde.
Es kommt darauf an, auf welchen Beitrag sich der Kommentar bezieht, oder handelt es sich um eine Rezension? Zudem kommt es auf den Inhalt besagten Kommentars an, der leider nicht verlinkt wurde.
Ich bin hier bei Heather. Ohne den Beitrag und den Hintergrund zu kennen, kann man eine angemessene Reaktion oder Nichtreaktion nur raten.
Du verlinkst eine Person, nicht aber den Beitrag. Für mich riecht das sehr nach Stunk, kann aber auch daran liegen, dass hier zuletzt genug Trolle durchgetrommelt sind.
Hast du ihn im Buch erkennbar beschrieben? Was erkennbar ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Nur die Namen zu ändern, reicht in der Regel nicht, wenn ohnehin jeder weiß, wer gemeint ist.
Der Post auf LinkedIn ist anscheinend 13 Stunden alt (also von heute, 1.7.26, morgens).
In der Amazon-Buchbeschreibung (s. Link) steht der Kommentar auch drin … nur ohne Trittbrettfahrer. So schnell (1.7.26, 22 h) den Text anpassen? Ist schon ungewöhnlich.
Stimmt mit dem Verkaufstext, war mir vorher gar nicht aufgefallen.
Ich tippe auf eine neue Marketingstrategie. Hat ja bei Alchemised auch funktioniert. Jeder fand es furchtbar, aber es hat sich verkauft wie doof, weil man unbedingt selbst erfahren wollte, ob es wirklich so furchtbar ist. Kann man natürlich auch so machen mit verreißenden Stimmen von Bekannten.
Wird nicht meine Art von Marketing.
Aber um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Bitte öffentlich bei LinkedIn an den Pranger stellen und hier den Link posten. Popcorn macht sich bei den Temperaturen ja von selbst.
Oh, du hast ein Problem mit Marketing? Darum geht es in meiner Branche. Ich habe mich dazu entschlossen die Aufmerksamkeit, mit der ich nicht gerechnet habe, zu nutzen. Jeder freut sich über mehr Absatz, da bin ich sehr klar.
Die Frage habe ich nach weiteren Kommentaren für mich schon beantwortet. Ich habe seinen “negativen” Kommentar in die Beschreibung des Buchs eingebaut und bin mit ihm auf LinkedIn in die Diskussion gegangen. Es ist Aufmerksamkeit und ich erlaube mir diese mitzunehmen, wenn sie mir schon kostenfrei vor die Tür gelegt wird.
Klingt nach dem klassischen ‘Sturm im Wasserglas’. Ohne Kenntnis des ominösen Kommentars, kann hier niemand etwas beurteilen. Ob die Aufnahme der eigentlich in diesem Umfeld noch harmlosen “Kaminholz”-Kurzbeschreibung als ‘Pressestimme’ Sinn macht, wage ich zu bezweifeln. Liest kaum jemand, und wenn doch, gibt es allenfalls ein kleines Stirnrunzeln. Aber schön, dass du uns so mal auf die Angebotsseite von Amazon locken konntest!
Kann man so reinlesen, wenn man will, muss man aber nicht. Jeder, wie es für das beste gehalten wird. Die Art und Weise hier würde ich allerdings für mich nie wählen.
Steht tatsächlich in dem Link, den er gepostet hat zuletzt. Beginnt damit, dass er unter einem Artikel auf seinen Thriller verweist. Der Kaminholz-Kommentar beginnt dann allerdings mit einer Einleitung: “Trittbrettfahrer ohne Ahnung” (oder ähnlich).
Richtig, es beginnt mit dem Trittbrettfahrer. Ich verstehe, oder habe es dann verstanden, das es für Menschen außerhalb der Mediabubble schwierig ist den Zusammenhang zu sehen.