Niemand wird wohl erwarten, dass es perfekt funktioniert. Aber ich war doch überrascht. Nach einer Gewöhnungsphase kann man sich zurücklehnen und zuhören. Tatsächlich habe ich dabei Schreibfehler entdeckt (Flüchtigkeitsfehler). Bei einem Wort fehlte ein Buchstabe, einmal war ein Wortfetzen stehengeblieben.
Das hört man sehr deutlich heraus. Beim Lesen hatte ich die Fehler übersehen.
Außerdem kann man die Augen schließen und sich auf den Inhalt konzentrieren. Ein Ersatz für das (eigene oder fremde) Vorlesen ist das natürlich nicht.
Ach ja. Ich hab am Wochenende eine 7h-Autofahrt vor mir. Ich werde das Manuskript als MP3 auf einen Stick bringen, und mir noch mal anhören.
Übrigens ergänzt das menschliche Gehirn gerne fehlende Buchstaben, ohne dass es einem bewusst wird (eine KorrektorIn kann Phänomen das weitgehend kompensieren). Die elektronische Dame liest die Fehler brutal mit. Man entdeckt so auch Fehler, die die Dudenanalyse nicht entdecken kann.
Beispiel in meinem Text: “Nehmen wir an, dass d Theorie des” - die Rechtschreibprüfung bemerkt nicht das fehlende ie beim Wort “die”).
Während des Lesens am Bildschirm wird die aktuelle Position im Text jeweils markiert. Dazu gibt es noch viele andere Optionen.
scheint ein interessantes Programm zu sein. Leider bekomme ich nur die englische Anna zur Auswahl, obwohl ich die aus der Hilfe vorgeschlagenen Programme und Stimmen nachinstalliert habe. Und deutschen Text mit englischer Stimme geht garnicht. Schade.
Unter Ansicht/Sprache kann man die Sprache auswählen (zumindest für das Menü).
Und mit Ansicht/Zeige/Sprecher einstellen erscheint bei mir in der Anzeige eine Auswahlliste (Reiter SAPI 5). Dort kann man bei mir Microsoft Hedda Desktop (Deutsch) wählen.
Das ist genau das Problem. Balabolka übernimmt nur die Stimmen, die schon im PC installiert sind. Das war scheinbar nur die englische Anna. Irgendwie will mein PC keine anderen Stimmen.
Aber nachdem ich ein anderes Programm installiert habe, wo die Hedda dabei war, tauchte sie auch bei Balabolka auf. Jetzt gehts.