Spontanes Cover und Klappentext

Hallo Community!
Mein neuster Roman ist in der Korrektur und ich spiele nebenbei ein wenig mit den Äußerlichkeiten herum. Wie gefällt dir das Cover und der Klappentext?
Version 2

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Spannend.

SF ist eh ein Genre, das ich gerne lese.

Die Schriftart schreit mir zu laut: Das Buch hat wenig mit SF zu tun.
Das Bild ruft dagegen: Doch und wie.

Schau dir mal deinen Fontvorrat an, da ist doch bestimmt was dabei, das die Botschaft besser rüberbringt lasse Schrift und Ton zusammen singen. :slight_smile:
Dann sollte die Genrebezeichnung nicht so komisch eingerückt sein, mache sie bündig unter den Titel.

Das viele Schwarz auf der Rückseite gefällt mir sehr gut, nicht mehr Platz als nötig benutzt, passt zu dem letzten Absatz des Klappentextes.

Was ist die gebrochene Weltkugel für ein Logo?

Ich finde es geht in die richtige Richtung. Ein kleines bisschen sieht es mir zu gerendert aus. (Also per computergenerierte videografik der 90er wie bei dem Computerspiel „Myst“ )


Man könnte es auch „klinisch“ nennen.

Das kann okay sein, wenn du diesen klinischen Effekt möchtest. (Quantencomputer und unsterblichkeit gehen ja in die Richtung) Aber z.b ein bekanntes Buch, mit ähnlichen Droidenkopf „zeichnet“ es und daher wirkt es womöglich etwas freundlicher. (auch wenn dieses Cover keinen Preis gewinnt)
grafik

Zum Klappentext. Der erste Teil funktioniert für mich. Mir bleibt höchstens die Frage. Wozu das ganze? Was steht emotional auf dem Spiel? (man landet ja nach vier Jahren nicht automatisch in einem Quantencomputer / bzw. Menschheit retten (vor was?) ).

Was ich zusätzlich überdenken würde, wäre die Klassifizierung. Hard-Sci-Fi gehe ich mit. Psychologisches Drama (okay, aber schon ein kleines Fragezeichen(denn Drama enthalten ja fast alle Romane)) aber was möchtest du mit „literarischen Stil“ sagen? Schwierig geschrieben? :wink:

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Ästathisch finde ich es auf eine Art sehr gelungen, mich ansprechen würde es aber trotzdem nicht. Denn irgendwie ruft es für mich persönlich einfach viel zu laut „Schöne Frau“ und „Liebes Robotik Drama“. Und ich sehe nicht ein, wieso man ein Mondgebäude (Wenn es das ist?) oder jegliches Gebäude mit einem solchen Look bauen würde. Das wäre irgendwie unpraktisch und unrealistisch, weshalb es mich wieder abstosst.
Wenn jedoch was ich aufzähle genau diese art SciFi Genre ist (Und ich weiss das das glaub ein recht grosses und beliebtes Genre ist, also sollte ich mich vielleicht heraushalten) dann ist es Perfekt gelungen.
(Ist Genre dafür das richtige Wort?)
Kleine Verbesserungen die ich jedoch (unabhängig von meinen Vorlieben) empfehlen würde: Nimm der obere Titel ein klein wenig weiter runter und mach ihn ein Hauch schmaler. Ich finde es klebt einwenig an der Buchkante.
Und irgendwie sieht die fordere Gestalt in meinen Augen sehr sehr traurig aus (Also emotional). Ich weiss nicht ob das Absicht ist oder nicht.

Die siebenhundertachtundsiebte Variante des Klappentextes:

Der Tod ist nicht das Ende.

Als Inad Root sich freiwillig für ein Experiment meldet, ahnt er nicht, dass er sein eigenes Todesurteil unterschreibt.
Doch Inad stirbt nicht.
Er erwacht im Körper einer Maschine – vierzig Lichtjahre von der Erde entfernt, auf Trappist Sieben. Die Kolonie liegt in Trümmern. Androiden herrschen über die Ruinen. Und Inad erhält einen Auftrag, den er nicht versteht: Zeit sammeln.

Dann findet er in einem abgestürzten Raumschiff einen abgeschalteten Androiden. In dieser Maschine lebt Ana Petrova weiter – die Frau, die ihn einst erschaffen hat.
Gemeinsam suchen sie nach der Wahrheit: Was hat sie nach Trappist Sieben gebracht? Warum ist Zeit auf diesem Planeten der wichtigste Rohstoff? Und was lauert auf der dunklen Seite von Trappist, zwischen steinernen Relikten, tödlichen Anomalien und fremdartigen Wesen?
Während Inad und Ana entdecken, was von ihrer Menschlichkeit geblieben ist, nähert sich vom Mond ein weiteres Raumschiff.

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Finde diese Variante einiges stärker. Sie macht mich mehr an. Ich finde sie klingt individueller und ich bin sofort einwenig „verwirrter“ mit dem Plot, auf gute Art. Ich habe weniger Vorurteile. Das einzige was ich je nachdem im Auge behalten würde ist, ob du die die er findet, Ana Petrova, wirklich schon beim Namen/so klar erklären willst. Natürlich kenn ich den Plot nicht, und kann somit nicht wirklich ehrlich mitsprechen was wichtig ist, aber so rein vom Gefühl her fände ich es interessanter wenn sie nicht völlig aufgelöst wird/einwenig Verwirrung wer sie ist, stecken bleibt auf dem Klappentext.
Den letzten teil, mit dem neuen Raumschiff gibt dem ganzen einwenig eine „tickende Uhr“ und macht mich wirklich sehr neugierig. Ich finde es vermittelt so das Gefühl von zwei Handlugsstränge und macht es sofort interessanter.

Es gibt tatsächlich zwei parallele Handlungsstränge, die zum einen auf dem Mond in der Vergangenheit und auf Trappist in der Gegenwart spielen und sich zeitlich annähern. Die Zeitstränge verschmelzen bzw. überlagern sich im Laufe der Handlung. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu schreiben, und ich wusste bis zum Schluss nicht, wie es ausgeht. Jetzt ist erst einmal ein Probedruck geordert, den ich mir im kommenden Urlaub vornehme.
Dass dich diese Beschreibung mehr anspricht, wundert mich nicht. Ich habe etliche gute Klappentexte begutachtet und es gibt wirklich einige Grundregeln, die sich immer wieder finden.
Natürlich ist der Roman wesentlich komplexer. Aber wie du selber schreibst " fände ich es interessanter wenn sie nicht völlig aufgelöst wird/einwenig Verwirrung wer sie ist, stecken bleibt auf dem Klappentext."
Ana ist der Main-Prota, der verliert, sucht und findet. Was genau, wird nicht verraten.

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Kann man dein buch dann irgendwo finden/lesen?
Und darf ich fragen was dich genau „nicht wundert“, das mir dieser Text besser gefällt? Ich habe gerade verschiedene Arten wie das Gemeint ist und bin gerade neugierig. Und auch einfach für mich um zu lernen, was meinst du mit „Grundregeln die sich immer wieder finden lassen“ beim Klapptextschreiben?

Und dann noch eine dritte komplett andere Frage, hast du den Cover selbst gemacht? Und wenn, wärst du vielleicht offen einen für wen anders zu machen? Denn wie ich schon geschrieben habe, rein Optisch finde ich ihn wirklich sehr sehr schön.

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Das Cover ist nicht gemalt, aber heftig bearbeitet. Das Bild mit den Köpfen habe ich schon länger. Letztes Jahr habe ich es an Freistellen.de geschickt und einige Änderungen vornehmen lassen. Den Rest habe ich in Lightroom gemacht, Farben und anders. Fazit: Einmal und nie wieder. Nächstes Mal kaufe ich wieder eins.

Verschiedene Arten, was gemeint ist mit „nicht wundern“? Oha! Ich wollte dich nicht in eine Schublade stecken. Die Grundregeln könnte ich Dir gar nicht so recht beschreiben. Vergleiche vielleicht beide Versionen.

PS: Das Buch erscheint Ende Juni. Es wird mein vierter Roman werden und vielleicht auch der letzte. Das viele Schreiben nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und ich freue mich auf neue Abenteuer.