Spaßbuch

Hi,

ich hab die Nacht aus Jux und Dollerei, weil meine Epic Fantasy Werke noch in Überarbeitung sind, einfach mal was neues angefangen ^^ … ein wenig … selbstironisch und mit mehr und doppelter Komik.

Ich wollte das unabhängig von meinem Lieblings Genre veröffentlichen. 2 Fragen - würdet ihr dafür ein neues Pseudonym nehmen? oder macht ihr einfach alles Potpourri unter einem?

Dazu hab ich ein… Vorwort geschrieben ^^ was ich hier einfach mal zeigen wollte. Kritiker gern voran. :smiley:

Beipackzettel

An all jene, die dieses Werk gekauft, geliehen oder mit einem tatsächlichen Lesewunsch geöffnet haben:

Lasst mich euch eines direkt mit auf den Weg geben: Mir ist nichts wichtiger als meine Familie, meine Freunde und all jene, die mir nahestehen – auf der Arbeit ebenso wie in meinem privaten Umfeld.

Wer mich kennt, wird mich in den folgenden Kapiteln vermutlich nach drei Sätzen wiedererkennen. Das ist meine Denke, das ist mein Sprech, das bin ungefiltert ich.

Bedeutet das aber, dass jeder hier niedergeschriebene Gedanke genau dem entspricht, was ich 24/7 wirklich denke oder tue?

Nope. Nicht zu hundert Prozent.

Vielleicht zu fünfzig. Vielleicht zu achtzig. Vielleicht auch nur für genau die drei Sekunden, in denen dieser Gedanke durch mein Hirn geschossen ist, während mir mal wieder jemand in der 30er-Zone an der Stoßstange klebte oder mich ein A-Loch auf der Autobahn rechts überholt hat.

Gedanken sind Gedanken. Sie sind keine Gefühle, keine bösen Motive und erst recht keine Handlungen. Manchmal sind sie einfach nur überzogen, albern, gemein, vollkommen absurd oder schlicht das Ergebnis eines viel zu langen Tages im ganz normalen deutschen Alltagswahnsinn.

Wichtiger Hinweis für die Paragrafen-Fraktion: Sollten euch hier Chefs, Kollegen, Müllwerker, BMW-Fahrer oder Baustellen bekannt vorkommen: Herzlichen Glückwunsch, ihr lebt in derselben Realität wie ich. Alle Situationen sind universeller Alltags- und Büro-Irrsinn. Namen, konkrete Firmen oder real existierende Personen werden hier weder genannt noch bildlich beschrieben – jede Ähnlichkeit mit echten Menschen da draußen ist also reiner Zufall (oder einfach schmerzhaft, geteiltes Schicksal).

Deswegen: Genießt einfach diesen kleinen Ausflug in meinen überspitzten, selbstironischen und satirischen Hirnfurz.

Vielleicht hilft er euch dabei, mich ein wenig besser zu verstehen. Oder noch besser: Ihr erkennt ein paar eurer eigenen Gedanken wieder und merkt: Die will auch nur spielen.

(Zwinker)

P. S.: Ihr dürft mich auch weiterhin lieben, hassen oder einfach nur für das belächeln, was ich bin – oder eben nicht bin. Ändern wird es an mir trotzdem nichts. Man kann aus einem Elefanten nun mal keine Mücke machen.

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Nicht böse sein: Das wären für mich zu viele bemüht lustige Ich-Botschaften, die keinerlei Informationsgehalt bieten, und ich würde sie vermutlich überspringen. :grimacing:

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Wenn Du es als Beipackzettel ankündigst, sollte es auch einer sein. Dann wiederum fände ich es sehr um Lustigkeit bemüht.
Ist es nur für Bekannte geschrieben? Denn Du unterstellst, dass der Leser an Dir interessiert sei; nicht nur im P.S. Ich lese Belletristik aber nicht, um den Autor kennenzulernen.
Bei einem Buch, das ein Leser schon in der Hand hat, dürfte eine solche „vorauseilende Entschuldigung“ für Stil und Inhalt unnötig sein. Anstrengend dagegen schon.
Ich würde mich für Flapsigkeit und spontane Gedanken nicht entschuldigen, wenn sie klar der USP des Buchs sind. Oder steht draußen „Philosophie für Fortgeschrittene“ drauf und jemand könnte enttäuscht sein?
Wegen des Pseudonyms: Hm. Schwierig. Eine Agentin sagte mir mal: Pro Genre ein Pseudonym. Aber ich finde es albern. Leser können doch sehen, was sie da in der Hand halten, und wenn Stephen King sich in 7 - 8 Bänden durch alle möglichen Genre arbeitet (aka Der dunkle Turm), dann kann Bela das doch auch in Einzelbüchern machen.
Nur meine spontane Meinung :slight_smile:

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Kapitel 1 –Mad Monday

Kennt ihr dieses Gefühl versagt zu haben obwohl der Tag noch gar nicht angefangen hat, und zwar einfach nur weil ihr aus dem Bett aufgestanden seid?
Nein? Wie wäre es dann mit dem Gefühl, einfach wieder ins Bett zu kriechen, weil so ein beschissener Mist BMW Fahrer hinter euch die Lichthupe betätigt, nur weil ihr in der 30er Zone mit 31 km/h fahrt?
Hoffentlich wird dieser Bin Mächtig Wichtig Arsch beim Festival auf dem Dixi Klo umgeschmissen oder vom Blitz erschlagen.

Kurzer Blick in den Rückspiegel. Und der Kerl drängelt noch immer. Scheiß drauf. In der Kurve abbremsen und langsamer weiter, einfach nur weil es den andern ärgert. Soll er mich doch überholen. Später auf der Autobahn werde ich ihn mir schnappen und dann abhängen. Woher ich das weiß?
Seitdem wir wieder 2-mal die Woche ins Büro müssen ist es zweimal die Woche fast immer dasselbe, wenn ich mal 5 Minuten zu spät losfahre. Und glaubt mir. Mein geliebter PluginHybrid und ich können das. Wir haben zwar keinen v6 oder v8 Motor, aber anders als diese Spritschleudern komme ich dreimal soweit mit einem vollen Tank. Oder zumindest doppelt so weit.

Aber egal jetzt.

Wo war ich stehen geblieben… ach Musik lauter machen und einfach nur mitsingen.
Der Wecker hat heute früh meine Jam Session mit Arielle versaut. Also singe ich jetzt einfach laut zu meiner Lieblingsband. Seit letzter Woche gibt es eine neue Single … herrlich der beat.
6:01 Uhr.
Laut Navi noch 42 Minuten fahrt. Also sollte ich noch vor der Rush Hour im Büro sein, bevor es zu voll wird und den besseren Platz im Parkhaus bekommen. Hoffentlich. Keine Lust auf noch mehr Idioten auf der Straße.

Hmm Montag… das bedeutet jedoch mehr Idioten im Büro. Aber sei es drum.

Heute trage ich mein Grinsekatze Shirt und werde es machen wie die Pinguine. Lächeln und Winken.
Lächeln und winken und Arschloch denken. Ja das Lächeln im Rückspiegel sitzt. << eher weil es in die richtugn geht XD ganz klare ablehnung gegen alles und ein einfach nur Mad Monday feeling. und ja es ist noch absolut unlektoriert… XD aber ich hab es erst Heute nacht um Mitternacht geschrieben :stuck_out_tongue: Und war angedacht einfach als Spaß zu veröffentlichen um die Kunst des Self Pub weiter zu lernen

Ich lese ganz viel Ego im Beipackzettel. Wenn es dort mehr um den Autoren als das Buch geht, würde mich das komplett abschrecken.

Kapitel 1 - hmm ja. Mich hast du nach den ersten beiden Absätzen abgehängt. Absatz 1 - ??? Absatz 2 - was für ein Festival ???

Absatz 4 - wieso schnappst du dir den BMW mit der Reichweite deines Hybrid?

Das klingt alles komplett wirr, auch das mit dem Parkhaus.. wenn das der Humor in deinem Bekanntenkreis ist, verteile das Buch da. Ich würde es allerspätestens nach der Leseprobe vom Kapitel 1 weglegen.

Ja Vorwarnwort klingt glaub ich echt besser. ^^ Aber kommen eg. auch mal Meldungen wenn einem was gefällt? XD oder sind wir immer in der Negativ Kritik angelangt?

Wobei, das ja auch absolut typisch ist. Negativ Rezensionen geht leichter, als ein positives Wort.

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Aber du hast doch geschrieben: Kritiker vor :laughing:

Positiv ist, man könnte aus so einer Alltagssituation wie die Fahrt zum Montag, und den Ritualen den Alltag zu überstehen, etwas machen. Auch mit deinen Beispielen.
Leute finden sich in solchen Situationen wieder und lesen es ganz gerne.

Durch den ich Erzähler und den Aggressionen (andere gedanklich beschimpfen etc.) , ist es für mich aktuell schwer zu lesen bzw. Ich kann mich nicht identifizieren.

Generell:
Ich veröffentliche alles unter meinem echten Namen, aber die Gefahr besteht natürlich: dein Name, dein Label. Und der steht und fällt mit der Qualität der Bücher.

Bei einem Spaßwerk - ja vielleicht Pseudonym.

Zum Beipackzettel:
Macht keinen professionellen Eindruck. Würde ich komplett weglassen, oder extremst einkürzen auf ein Haiku.

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Für mich klingt es eher nach Kolumne oder einem Blogeintrag.
Du hattest wahrscheinlich mächtig Spaß beim Schreiben. Darauf kommt es doch an, einfach mal den Frust rauslassen. Nur muss man die richtigen Leser finden.

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Von wegen!
Negative Rezis muss man sehr ausführlich begründen, bei einer positiven reicht oft ein ‚gefällt mir‘.

Ich finde es auch etwas wirr und sehe nicht so genau um was es eigentlich geht, es wirkt auf mich wie das Ergebnis eines ordentlichen Frustablassens, also etwas, was man in erster Linie für sich selbst schreibt.
Sowas kann unheimlich befreiend sein, nur, ein ganzes Buch in diesem Stil zu lesen, würde mich ganz ehrlich nicht sonderlich interessieren.

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Man merkt, Du hattest Spaß beim Schreiben. Es sind viele (pop)kulturelle Referenzen da, die, wenn nicht erkannt, auch zur Verwirrung beitragen.
Der Text folgt keiner wirklichen Logik, ich sehe das Ziel des Erzählens nicht - außer Dampfablassen, aber das muss dann wirklich witzig sein. Eine Rachefantasie aufgrund eines Neidproblems - nein. „Ich schnapp mir den BMW-Fahrer mit meinem Hybrid“ - macht das den Erzähler zum Sympath? Man kann auch öko-bewusst so simpel gestrickt sein wie der Fahrer eines BMW. Wer hat den Längeren. :roll_eyes:
Wenn Du daraus jetzt etwas Witziges, unbedingt Selbstreflektierendes, am besten hochgradig Selbstironisches machst, aus so einer Selbsterkenntnis, ja, geil. Wenn Du da stoppst, auf dem eher „populistischen“ Level sozusagen, dann wirkt der Text plump. „Hamwas dem gezeigt, höhö“ zu „Bin selbst nicht besser, gleich es aber mit einer Tofu-Wurst aus“ (auch nicht witzig, aber witziger als der „höhö“-Level).
Der Erzähler kommt sehr, sehr ich-bezogen bis -verliebt rüber, „alles Idioten außer mir“. Das dockt wahrscheinlich bei den meisten Lesern nicht an.

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