Soll ich oder soll ich nicht?

Vergangene Woche habe ich mir ein ganz neues Linux Mint 22.1 aufgespielt. Damit einher ging natürlich auch die Neuinstallation von Papyrus Autor 11 (an die Version 12 traue ich mich noch nicht heran) unter Wine. Und siehe da, erstmals seit ich Papyrus Autor auf Linux verwende, läuft es fehlerlos und vor allem schnell. Ich merke also keinen Unterschied mehr zu einer Windows-Installation. Nach einer ersten Fehlermeldung beim Start des Programms brauchte es noch ein wenig Unterstützung von ChatGPT (danke für die KI-Hilfe) und nun funktioniert alles einwandfrei.

Doch jetzt stehe ich vor einer wichtigen Frage: Soll ich das Konzept meines Romans (Plot, Charaktere, Zeitleiste u.s.w) nun von meinen bisherigen Tools, wie Manuskript, übertragen? Manuskript ist bisher zwar weitgehend ausreichend gewesen, doch fehlen mir an vielen Stellen die Verknüpfungen, die PA bietet.

Doch noch während ich diesen Post hier schreibe, hat sich mir allerdings die Antwort schon aufgedrängt. Ich habe inzwischen soviel Arbeit in Manuskript gesteckt, dass es vermutlich ein riesiger Aufwand wäre, das alles jetzt auf PA zu übertragen. Ich werde es also lassen. Denn im Grunde soll ja das Schreiben und nicht die Verwaltung der Informationen im Vordergrund stehen. Vielleicht lassen sich ja Teile auslagern.

Wie seht Ihr das?

Genau.
Ich würde die Energie, die dafür nötig wäre, lieber in neue Projekte stecken. Bei denen kannst du es dann von Anfang an so machen, wie du es im Augenblick für richtig hältst.

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Hey :slight_smile:
Ich musste erstmal rausbekommen, dass Manusskript ein Tool ist.

Das kommt darauf an, was du von Papyrus nutzen möchtest. Ich habe vor ein paar Jahren mit Version 10 oder 11 gestartet und das erste was ich gemacht habe, meine damalig 3 Bücher nochmal unter Papyrus überarbeitet und neu veröffentlicht. Mir war aber vor allem Lesbarkeitsindex und Stilprüfung wichtig, weiterhin die angelegten überhoverbaren Charaktere und Begriffe, sowie „Nur Dialoge einblenden“.

Storyline, Zeitstrahl etc. nutze ich kaum. Ich mag es im Organizer zu sehen, welche angelegten Charaktere im Kapitel vorkommen, da finde ich heraus, wenn Leute zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.

Ich nutzte allerdings vorher ein schlichtes Word (Unter Softmaker Office) und daher war das Übertragen auf Papyrus einfach. Neues Projekt. Kopieren - Einfügen.

Wenn das bisherige Tool umfangreiche Datenbanken beinhaltet, würde ich abwägen. Ist die Antwort: „Ja, wenn ich mich 2 Stunden konzentriert hinsetze, dann ist es übertragen“ dann würde ich mit Papyrus weiterarbeiten, sofern du Nutzen aus den Funktionen ziehst.

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Wenn Du „alles“ in Manuskript schreibst, wozu nutzt du Papyrus bwz. was war der Grund es anzuschaffen?

Gruß aus MG
Klaus

Hab ich irgendwo gesagt, das ich „alles“ in Manuskript schreibe? Ich kann mich nicht erinnern.

Ich verwende verschiedene Tools. Zum Schreiben verwende ich (bisher) LibreOffice, für Plot, Charaktere, Welt u.s.w. nutze ich Manuskript. Papyrus Autor habe ich insbesondere für die Überarbeitung schätzen gelernt, also Stil-Analyse, Rechschreibprüfung, Thesaurus und dergleichen. Ich habe damit nicht geschrieben, weil es, wie erwähnt, auf meinem Linux-System einfach zu störanfällig und zu langsam war.

Und angeschafft habe ich es damals, weil ich es als Marketingtexter in meiner damaligen Firma sehr viel eingesetzt und die Vorteile dabei kennengelernt. habe.

Genau! Ohne die Vermutung, dass es sich bei dem im Kontext von Schriftstellerei durchaus gebräuchlichen Wort um ein Programm / App / Tool handeln könnte, ist der OP (Original Post) überraschend schwierig zu verstehen. :slight_smile: