Ich habe jetzt die schon halbgepackte Urlaubstasche, die neben meinem Bett stand ins verlassene Kinderzimmer gebracht. Die Tür kann man leider nicht abschließen.
Wieder ein klassischer Michel richtig böse und richtig gut! Allein die Idee ich muss auch schon sehr bald eine Reisetasche packen…Ich vermute auch, dass sie es schon weiß, so wie sie mich durch den schmalen Spalt der leicht geöffneten Kellertür beobachtet wenn ich zur Waschküche laufe….
Ich muss jetzt noch einmal nachfragen, weil ich Deinen Text erst jetzt gelesen, lieber Michel. Ich lebe 200 Meter vom Berliner Stadtrand entfernt, in Brandenburg. Ist das mit der Tasche auch für mich relevant, wegen der Stadtgrenze meine ich?
Ich hatte mir bei den Orten und den Jahreszahlen erst einmal keinen Kopf gemacht, aber am Montag habe ich mir bei Karstadt (gibt es noch vereinzelt!) für meine Frau einen neuen Reisekoffer aufschwatzen lassen. Aus Alu. Ich habe dem Verkäufer gesagt, die Dinger seien schwer, unhandlich und würden sehr schnell zerbeulen.
Der Verkäufer hat genickt. Mit Beulen und vielen Aufklebern wären sie aber noch teurer, weil die Leute dann damit prahlen könnten, was sie schon alles überlebt hätten. Er meinte wohl „erlebt“. Er hat mir noch ein paar Sticker in die Hand gedrückt: Moskau 2027, Washington 2027, London 2027 und Paris 2027. Ich habe nach „Berlin 2027“ gefragt.
Meine rudimentären Geschichtskenntnisse lösen bei diesem Jahr keinen Alarm aus. Was war da? Lass mich bitte an Deinem Wissen teilhaben, @Yoro.
Okay, „Titanic 1912“ ist klar: die Zeitreisenden Carlo & Antonia sind auf ihrer Hochzeitsreise gegen einen – nein, keinen Eisberg – sondern einen verwesenden Wal aufgeprallt. Kann passieren.
Ich glaube in dem offiziellen (!) Sequel zu Dracula fährt Quincey am Ende mit Bram Stoker auf der Titanic. Sie haben sogar Frau E. Bathoney & good old Jack Ripper mit verwurstet bei dem Quatsch.
Schade, wenn Erben die literarischen Rechte verwalten dürfen.