Ich bin Alex. Aus einem der südlichen Landen unserer Republik. Jemand, der schon seit fast 40 Jahren Bücher frisst, gute Autoren feiert und Fantasy in fast all seinen Facetten liebt.
Während meiner Diplomarbeit vor einigen Jahren habe ich zum ersten Mal ein eigenes Kapitel aufgeschlagen, mich an einer fantastischen Geschichte versucht. Mehr als 20 Seiten bekam ich damals leider nicht zusammen. Dafür habe ich mir meinen Studienabschluss gesichert. Das fand ich zu dieser Zeit erstrebenswerter.
Das Schreiben ruhte für fast 20 Jahre. Keine Muße, keine Zeit, diesem Ruf zu folgen. Kreativ war ich nur in meinem Job. Zu kreativ, fast manisch, ich brannte am Ende lichterloh. Meine Frau zog das große Corona-Los und ist seither chronisch krank. Das förderte das Brennen noch weiter, bis es mich in ein riesiges schwarzes Loch hinabzog. Burnout. Anpassungsstörung. F-Diagnose. 7 Monate außer Gefecht. Viele Ärzte, Pillen, noch längere Wartezeiten auf Kassentherapie. Danke für wenig. Was half? Schrieben.
Ich begann. Erfand zuerst eine Fortsetzung für eine wohlbekannte Drachenprosa, doch stellte nach wenigen Seiten fest. Fuck off. Nicht du, nicht deine Welt und deine Schande. Wenige Tage lichtete sich urplötzlich der Nebel, die Schatten zogen sich unverhofft zurück und die Idee war so klar, so greifbar. Nun, mehr als eineinhalb Jahre später, habe ich meinen Plot, meine Geschichte beendet, meine Gedanken auf Papier geschrieben, mich restlos entleert. Das Schreiben hat mir eine neue Dimension in meinem Leben geöffnet. Es hat geholfen mich selbst zu heilen. Einen neuen Sinn zu finden und einen Weg, die dunklen Gedanken zu bändigen. Es ist ein Herzensprojekt, das nicht nur in meinem eigenen Regal verstauben soll. Es soll viel mehr Staub ansetzen. In vielen anderen Regalen. Aber erst nachdem es gelesen wurde. Und diese Hoffnung nährt mich, treibt mich an. Und ja - ich habe es bereits erfahren … vielleicht hat mich der Wunsch nach Perfektion zu sehr getrieben. Etwas vom Weg abgebracht und in eine Richtung gelenkt, die mich nicht zum Ziel führt. Aber dafür bin ich seit gestern bei Euch.
Vielleicht hat jemand Geduld mit mir und meinen Worten, ich würde sie gerne teilen. Angemessene, sachliche, konstruktive Kritik ernten, wohlmeinendes und ernsthaftes Feedback einsammeln und mein Werk voranbringen.
„M - das erste Zeichen“ ist der Auftakt einer Trilogie. Ein crossover zwischen Dark, High, Urban und Portal-Fantasy. Die Geschichte eines jungen Mannes, der vieles in seinem Leben verloren hat. Sein soziales Umfeld für den beruflichen Erfolg von sich stößt. Den die Vergangenheit, und die seines Vaters, einholt und in eine fremde Welt stößt. Eine Macht erwartet ihn, die Stimmen verstummen, die Menschen in den eigenen Wahnsinn treibt – und die Wirklichkeit zersetzt. Diese Macht ist kein Feind aus Fleisch und Blut, sondern das, was uns selbst im Inneren ins Unglück reißt.
Mein Protagonist sucht nach einem Weg zurück – und nach Antworten: über sich selbst, seinen spurlos verschwundenen Vater, über die fremde Welt und über jenes Zeichen, das ihn seit seiner Ankunft verfolgt. Hier höre ich auf. Spoilern ist nicht mein Ding.
Falls jemand klaren Verstandes ist und Teil des Experimentes werden möchte, freue ich mich über Eure Nachricht. Bis dahin: Pfiats eich und einen schönen Montagabend!