Danke Danke, miteinander. Ich geb mein bestes. Übrigens habe nun die neue Version gepostet, nur falls es euch interessiert.
Falscher Chat, kann das Textfeld aber nichtmehr löschen.
Kleine Frage an alle: Wie steht ihr eigentlich dazu die Perspektive innerhalb eines Kapitels zu ändern? Sprich wenn ich einen Charakter schreibe irgendwo kurz mal einwenig/Für einige Abschnitte in den anderen zu gehen? Oder ist das ein absolutes Tabu? Denn ich habe schon beides gehört.
Hallo Lily02,
das ist eine Frage, die ich mir auch schon seit Ewigkeiten stelle, und auf die ich nie eine Antwort fand. Vielleicht ja hier!
Ich möchte das sogar noch etwas zuspitzen: Ich wechsele in der personalen Erzählform, POV dritte Person (nennt man das so?) nur für zwei bis drei Sätze in den Kopf des Gegenüber. Sonst nicht mehr, in diesem Kapitel. Darf man das?
Und noch provokanter: Ich wechsele in dieser Erzählform für zwei, drei Absätze die Perspektive und schildere den Beginn eines Liedes aus der Sicht der dominanten Bassnote. Macht man sich damit lächerlich?
Man darf alles, wenn man es gut macht. Head Hopping kann toll gemacht sein. Preston & Child können es. Viele Anfänger können es nicht. Was vor allem daran liegt, dass sie nicht in einem Kopf bleiben können, das Handwerk also noch lernen (das ist nicht schlimm; schlimm ist es, es mit faulen Tricks umgehen zu wollen; der Leser merkt das). Das sollte man können, bevor man hoppt.
Nebenbei bemerkt, ich mag den synästhetischen Touch Deiner Wortwahl; nur den Lesefluss sollte es nicht behindern, wenn Gefühle Farben werden. Ich mag auch papierige Hände, wobei mir papiern als Wort geläufiger wäre.
Für zwei oder drei Sätze - warum?
Das kann wie ein Perspektivfehler (wo deutsche Autoren als Testleser wirklich keinen Spaß verstehen) wirken, wenn es daran liegt, dass der dominante POV nicht alles rüberbringen kann, was Autor will.
Und warum nicht aus Sicht einer Note? Schreiben ist auch Kunst, Ausdrucksübung, nicht nur „gibt‘s in echt nicht“ und „Gefühle sind nicht farbig“ (für manche Menschen sind sie das).
Danke, Cato_K!
Da einige schreiben, dass sie deine Geschichte nicht verstanden hätten, gebe ich dir ein Feedback dazu, was ich verstanden habe.
Kim hat sich offenbar mir einem jugendlichen Außerirdischen angefreundet, der mit mehreren anderen von seinem Planeten zur Erde gekommen ist, wo sie sich gemeinsam in einem Bunker in den Bergen verstecken. Ob die Außerirdischen freiwillig auf die Erde gekommen sind, wird nicht deutlich, es scheint aber Spannungen auf dem Heiimatplaneten gegeben zu haben. Die Gefühlslage der Außerirdischen wird durch Veränderung der Hautfarbe deutlich.
Spae würde gerne die Erde erkunden, was aber leider nicht möglich ist, daher lernt er sie durch Bücher, wie den Atlas, den Kim ihm gebracht hat, kennen.
Zu der Zeit, in der der Auszug spielt, ist Kim kurz davor eine Reise anzutreten, zu der er keine Lust hat. Seine Eltern halten das aber für eine gute Idee.
An deiner Stelle würde ich einfach weiterschreiben. Die sprachliche Überarbeitung kannst du auch später noch machen, es wäre bestimmt sinnvoll, wenn du dir dabei Hilfe holst.
Danke viel mal und willkommen hier.
Wusste ich doch, das er, auch wenn unsauber trotzdem mindestens zu verstehen ist
. Ja, ich werde weiter schreiben das ist keine Frage. Das Ding ist nur, ich bin zurzeit tatsächlich schon in der Überarbeitungsphase.
Sprich im Moment ist eben die Zeit wo alle Tipps willkommen sind.
Wie findest du übrigens meinen neuen/überarbeiteten Text, (SciFi Geschichte Neu Neu) wenn ich fragen darf? Wo findest du ihn besser? Wo findest du ihn vielleicht tatsächlich weniger gut? (Er ist zurzeit noch nur ein Teil dieses Kapitel, also viel kürzer)
Ist das der Beginn der Geschichte oder kommt da eigentlich noch was vorher?
Ich fand es eigentlich gut, dass nicht sofort gesagt wurde, dass Kim auf Außerirdische trifft und man sich das erschließen muss. Dabei bin ich davon ausgegangen, dass die erste Version der Anfang der Geschichte ist und man ins Geschehen hineingeworfen wird.
Der Satz „Es war ihre Körpersprache“ ist eigentlich überflüssig. Das wird durch den davor deutlich.
Den Absatz, in dem kurz auf das Raumschiff eingangen wird, fand ich interessant, da man dadurch schon ein paar Hintergrundinfos hatte. Soll der draußen bleiben?
Ich finde es auch ein bisschen langweilig, dass die Sache mit der verlorenen Zutrittskarte jetzt so kurz erklärt wird. Dadurch wird ja deutlich, warum Kim ein wenig Angst/ Respekt vor dem Meister hat.
Du hast auch bei der Szene mit dem Küken einiges rausgekürzt. Das wäre meiner Meinung nach auch nicht nötig gewesen.
Dass die sprachliche Überarbeitung nötig ist/ war, ist ja klar. Wobei ich mich bei Spae gefragt habe, ob er mit Absicht etwas unbeholfen formuliert, um zu zeigen, dass ihm die fremde Sprache etwas schwerfällt.
Ja, es ist der Beginn der Geschichte
In das Geschehen reinwerfen, ich glaube das ist einfach so ein heikles Ding. Meine erste Version die ich geschrieben habe, war sehr sehr ähnlich zu was ich jetzt wieder habe. Später habe ich es dann vorne weg gekürzt (so wie ich es zuerst gepostet habe). Nun habe ich aber relativ viel Kritik dazu erhalten. Und ich verstehe sie gut. Ich glaube für mich wäre es auch einwenig überfordernd. Zumindest ich habe „Neuromancer“ genau deswegen weggelegt, weil es so sehr in die Handlung wirft, das ich nichtmehr oben und unten verstanden habe. Aber vielleicht behalte und überarbeite ich mal beide Anfänge und frage persönlich weiter. Ist wohl das beste.
Der Satz um die Körpersprache finde ich ehrlich gesagt auch höchst überflüssig. Doch ich hatte das Gefühl das das irgendwie niemand verstanden hat. Aber ich werde es wieder raus nehmen, du hast mir da wieder Mut gemacht.
Das mit dem Raumschiff habe ich schon vor wieder irgendwo einzubauen. Du musst verstehen: ich habe wirklich sehr sehr viele Szenen und Dinge die ich rüberbringen will/muss. Ich muss es irgendwie dosieren, im ganzen sind es drei Bücher. Ich habe mir alle „Wichtigen“ Szenen und Tatsachen separat notiert und benannt, so das ich sie prinzipiell nurnoch neu zusammenbauen muss, (und einwenig umschreiben). Mein ziel ist es hier zu sehen welche Versionen/konstelationen am besten ankommen.
Mit der Karte ist es das gleiche wie mit dem Anfang (Nur anders rum
). Bei meinem ersten Entwurf hatte ich es prinzipiell so, wie ich es jetzt wieder habe. Diese ausgeschmückte Kartenteil wurde nachträglich eingeführt. So unglaublich wichtig ist er aber nicht. Und ich gehe später auch in dieser Version nochmal kurz darauf ein, einfach sehr sehr gekürzt, und nichtmehr mit Ortswechsel sondern mit Erinnerung.
Du sagst der Kartenteil gefällt dir, weil du dann besser verstehst wieso er den Meister nicht mag/Angst hat. Was an dieser Szene lässt dich das besser verstehen? Was sind deiner Meinung nach die Wichtigsten Aspekte?
(Aber eigentlich ist am ende nur die Karte und der Chip wichtig. Die Angst vor dem Meister wird später nicht gross relevant sein. Das ist nur einmwenig Atmosphäre.)
Die Szene mit dem Kücken ist (bis auf den Waschraum/Aber der ist mit was anderem ersetzt) nicht gekürzt. Eher sogar ausgebaut. Wie gesagt, hier habe ich nur/erst den ersten Teil des Kapitels überarbeitet und gepostet. Aber die Untersuchungen und alles andere kommt noch.
Und nein, weder bei Spae noch bei den anderen war merkwürdiges Deutsch gewollt. Spae sollte relativ gut deutsch sprechen. Er hat komische Formulierungen und Gedanken(Sprünge), und grundlegende Dinge die er einwenig vermischt und verzerrt, (wie beispielsweise eine Woche in Stunden zählen, Oder das Gefühl haben das man an Weinachten den Osterhasen sucht (letzteres kommt nie for, aber vom Prinzip her),) Aber Deutsch als Sprache und auch ein guter Bestandteil der Kultur sollte er unbedingt kennen. Er ist ja ziemlich „verrückt“ nach Kim und der Erde, er will das alles lernen.
PS; wenn du willst schicke ich dir mein bereits fertig überarbeitetes Kapitel Privat. Ich dachte ich mache in diesem Chat einfach mal eine kleine Pause, so das ich mich nicht mit noch mehr Feedback überfordere und erst mal meine Geschichte (Mindestens mehrere Kapitel) und Gedanken komplett neu sortieren kann. Doch wenn das Interesse da ist schicke ich es dir auch sehr gerne jetzt schon per PN.
Durch die Szene mit der Karte wird deutlich, wie sehr Kim darunter leidet, dass er das Vertrauen von Spae und den anderen missbraucht hat, da er nicht genug darauf aufgepasst hat.
Das ist schon wichtig, da man so etwas über seinen Charkter erfährt.
Du kannst mir gerne dein komplettes erstes Kapitel schicken.
Wie kann man hier PNs verschicken? Bin gerade zu blöd, um das zu finden.
Auf den entsprechenden Avatar gehen und dann auf Nachricht klicken. Wenn ich dir also eine PN schicken wollen würde, sähe das so aus:
Danke, auf dem Tablet erscheint da leider nichts.
Muss es später mal am PC versuchen.
Es kann sein, dass du noch keine PN schreiben kannst, weil du eben erst beigetreten bist, denn normalerweise geht das mit den PN von allen Geräten aus.
Das war es vermutlich. Jetzt erscheint der Briefumschlag.
Dankeschön!
