Realms of Books

Hab auf Youtube den Channel Realms of Books entdeckt.

und heute dazu das Video https://youtu.be/1wcQO-PC0hw?si=TyAr9zaLR3bV6gxV

Wollte mal eure Meinung dazu hören :smiley:

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Ehrlichgesagt habe ich dem nichts auszusetzen.

Ich verstehe die Kritik und fühle mich oft im Buchladen verloren oder fehl am Platz, weil ich einfach keine Bücher mehr finde, die mich ansprechen. (Oder sehr selten)

Wie er auch im Video meint: Selbst Bücher, die nur ein wenig Romantik/Intimitäten aufweisen, bekommen den Romantasy-Stempel aufgeklatscht und verschwinden in der Masse, obwohl es vielleicht ein Buch gewesen wäre, was mich interessieren würde.

Auch was die Gestaltung und die Vermarktung angeht, bin ich auch kein Fan von. Da stimme ich ihm zu.

Der Sprecher und die Art der Ausführung sind ansprechend, aber man muss über das Thema “Fantasy” nicht unbedingt 31 Minuten lang ausufernd referieren. Ich bin nach 5 Minuten ausgestiegen und habe mir noch den Schluss angehört. Ich hatte nicht das Gefühl, zwischendrin Wesentliches verpasst zu haben.
Sollte es sich grundsätzlich immer um das Thema Fanatsay drehen, ist dieses Format nichts für mich. Ich bin raus.

Letztlich ging es um die Themen, die dem Toker selbst aufgefallen sind.

Eine größere Anzahl an Fantasy Büchern, die immer nur dem selben Klischee entsprechen.

Dazu eine ständig weiter wachsende Sub Genres mit immer mehr Key Words.

Spicy, Enemy-To-Lovers- etc.

Die Cover Designs die immer mehr nach Einheitsbrei aussehen, wobei er klar sagt, es gab immer Trends, aber diese sind derzeit sehr präsent-

Sehr ausführlich und sympathisch zusammengefasst. Für mich allerdings auch keine überraschend neue Fakten. Nur gut, dass ich nicht schreibend in diesem Genre unterwegs bin und mich unter diesem Druck wiederfinden muss.

ich glaube aber Heather, in anderen Genres gibt es ähnliche Sammlungen mittlerweile.

Die Suche/Sucht nach dem Spicy von Lesern nimmt glaube immer weiter zu. Ich glaube, einzig die Kinderbuchbranche dürfte davon verschont bleiben xD

Als Selfpuplisher hast du keinen Druck. Vielleicht schreibst du sogar die fruchtige Ausnahme.
Ich schreibe ja auch Fantasy, aber mache mir keine Gedanken „um den Buchmarkt“, denn das würde immer ein „Hinterherschreiben“ bedeuten. Ich glaube tatsächlich, wenn du ein Projekt findest, dass dir Spaß macht, ist die Chance, dass es auch gut wird automatisch höher.

Das Labeln der Texte nervt mich allerdings auch. Naavorth enthält z.b gleich zwei „Enemy-to-lover“ Protagonisten, obwohl es den Begriff damals nicht gab. Ist es spicy? Hm.

Fast alle meine Romane enthalten eine Slowmance. Absicht? Nein. Ich folge gängigen Regeln der Suspense, versuche mich aber von Schema F der Plotkunst (Save the cat, Heldenreise etc) ein bisschen fernzuhalten bzw, meine Version davon zu bringen.
Ich mag dieses … "Oh, wir sind offenbar am Punkt „everthing seems lost“ angekommen nicht sonderlich. Ich mag Vorhersehbarkeit nicht sonderlich.

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:smiley: @Tapio einige Vorhersehbarkeiten baue ich absichtlich ein, nur um diese so richtig schön zu zerstören und etwas komplett neues daraus zu machen.

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Haha, wir verstehen uns :stuck_out_tongue: