Das ist ja aber auch genau, was Du vom Buchdesigner willst - stellst Du 3 mm Bleed ein, dann erhöht er das Papierformat um eben diese 3 mm, damit eben das nicht passiert:
Da hast Du dann übersehen, dass das Papierformat entsprechend größer wird, um eben diese 3 mm - denn dafür ist der Bleed ja da, dass er dann von der Druckerei weggeschnitten wird - so gehen Bilder dann auch wirklich bis in den Rand und haben keine unschönen „Blitzer“.
Bleed = Anschnitt hat immer die Konsequenz, dass das Papierformat um eben den Bleed anwächst UND die Ränder entsprechend mit. Im Netto veränderste also nix.
Du hast aber so Platz, um Deine Bilder über den Rand ins „Nichts“ hineinragen zu lassen, so dass ein minimal unpräziser Schnitt (und das sind sie immer) nicht unschöne Ränder ergibt.
Und aufpassen, verschiedene Print-on-Demand Dienstleister haben unterschiedliche Bleed-Anforderungen - wenn Du das selbst einstellst und keines der Buchdesigner-Vorlagen nimmst, musst Du darauf achten, ob’s jetzt 3 mm oder 3,25 mm werden sollen.
Arbeitest Du mit Papyrus-Vorlagen, ist das automatisch korrekt gesetzt.
Du kannst ja die gewünschte Schriftart einstellen, für Überschriften wie auch den Fließtext. Stelle auf das, was Du haben möchtest, also bspw. Open Sans für Überschriften und Garamond für den Fließtext.
So kann der Buchdesigner dann präzise ausrechnen und Dir vollautomatisch einstellen, welche Mikro-Änderungen er im Abstand manipulieren muss, damit Dein Text auch registerhaltig wird. So sind dann alle Zeilen von linken und rechten Seiten immer auf gleicher Höhe.
Das sieht dann harmonisch und professionell aus, und es scheinen auch von den Rückseiten keine schwarzen Schatten durch, wenn das Papier der Seiten recht dünn ist.
Willst Du das - warum auch immer - nicht, dann kannst Du Dir Papierformat und Ränder auch selbst „zu Fuß“ einstellen, wie glucose schon schrieb, im „Seitenlayout“ Dialog.