Papyrus Tabellenkalkulation: In den Formeln Variablen verwenden und mehrere voneinender unabhängige Bereiche

Ich bin gerade dabei, mich näher mit der internen Tabellenkalkulation einzuarbeiten.

  1. Ist es möglich, in einer Formel neben dem eigentlichen Wert auch noch andere Werte zu verändern?
  2. Manchmal wäre die Formel kürzer, wenn verschiedene Werte im Voraus berechnet werden, um sie beispielsweise bei einer verzweigten If-Then-Else-Konstruktion auf sie zuzugreifen, wie es u.a. bei Programmiersprachen üblich ist?
    Die Formeln werden anderenfalls ellenlos lang, weil man viele Faktoren immer wieder hineinschreiben muss.

Nein, ich glaube nicht. Die Idee einer Tabellenkalkulation ist ja gerade, dass das Ergebnis der Formel den neuen Wert einer Zelle darstellt. Andere Werte zu verändern ist dabei nicht vorgesehen.

Ja, aber leider steckt hier keine komplette Programmiersprache dahinter sondern nur ein Formelinterpreter.
Du könntest Teilberechnungen in einer anderen Zelle der Tabelle durchführen und das Ergebnis im IF/THEN per Spalte/Zeile einbinden, was aber nur innerhalb derselben Tabelle funktioniert. Wenn du in einer separaten Tabelle rechnen willst, dann gib der Berechnungszelle einen Namen (Klick in die Zelle und dann Rechenfeld-Dialog öffnen: Cmd-5 bzw. Strg-5). Auf diesen Namen kannst du überall im Dokument in Formeln zugreifen (Tabellen, Querverweise).

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Ich habe das mal in Google Docs versucht und dort funktioniert es auch in anderen Tabellen. Das hat mich selbst überrascht. Wahrscheinlich funktioniert es, weil jede Tabelle über eine URL erreichbar ist. Einen Versuch (in Papyrus) ist es wert, auch dokumentübergreifend.

Vielen Dank @glucose !
Genau davon wollte ich wegkommen und zusätzliche Tabellenfelder vermeiden. Was nicht ist, ist nicht!

Das ist vielleicht eine dumme Frage, aber Papyrus hat eine Tabellenkalkulation?

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Es stellt Datenbanken zur Verfügung, in die man auch Formeln einfügen kann.

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Das ist so nicht richtig. In der separaten Datenbank kann man auch Berechnungen anstellen (angelehnt an BASIC-Sprache).
Aber in einem normalen Papyrus-Dokument ist es tatsächlich möglich, ähnlich wie bei Excel, Berechnugen anzustellen.

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Das ist gemäß der Frage vielleicht eine „dumme Antwort“, aber im Handbuch findet sich reichlich Stoff, wenn man mal nach „Tabellenkalkulation“ oder „Tabellen“ sucht.

Papyrus hat eine lange Geschichte. Dabei wurde die Funktionalität schrittweise ausgebaut. Eine längere Ausbauphase vor über 20 Jahren lautete „Papyrus Office“. Und dabei kamen auch einige Funktionen aus dem Bereich „Tabellenkalkulation“ ins Programm.

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Ich benutze Tabellenfelder (bzw. das „dahinter liegende“ Rechenfeld) wie Konstanten, Variablen und Funktionen, indem ich das Tabellenfeld entsprechend bename. Wenn ich diese Felder nicht im gleichen Dokument haben will, lagere ich sie in ein zweites Dokument im gleichen Ordner aus. Ich habe ein einfaches Beispiel beigelegt. In Tabelle2.pap befinden sich die ausgelagerten Daten auf die Tabelle1.pap zugreift. Leider gibt es kein switch-case-Statement, man muss elendig lange, fehleranfällige if-else-Ketten konstruieren. Dazu kommt, dass die Schriftgröße im Rechenfeld nicht einstellbar ist und mir bei den heutigen Bildschirmauflösungen viel zu klein ist. Dazu ein Tip: ChatGPT kann solche Konstruktionen recht gut schreiben. Erspart viel Arbeit, nur noch ins Rechenfeld kopieren …
Papyrus Tabellenkalkulation.zip (51,5 KB)

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