Papyrus 12 unter (Arch) Linux - Test und (vorläufiges) Resultat

Jetzt hat’s mich ja doch interessiert, nachdem @Stolpervogel wissen wollte, ob Papyrus bei mir unter CachyOS läuft. Nachdem ich hier im Forum bereits ein paar ältere Posts zu Papyrus+Linux gelesen habe, fand ich, daß diese Kombination für die eine oder den anderen vielleicht interessant ist.

tl;dr Es tut, die Installation lief ohne offensichtliche Fehler durch.

Vorgehensweise an der shell:

wine Papyrus1205d.exe

Performance: Ich habe die kleine ‚Kurzgeschichte‘ erstellt, ohne dabei Ruckeln, Abstürzen oder Kobolden zu begegnen. Start ist okay, braucht etwa 4 Sekunden bis die Software bereit ist.

getestet unter:

wine-11.16
7.2.0-1-cachyos

Kleiner DISCLAIMER: Windows die Tür weisen oder aus dem Fenster werfen und auf Linux umsteigen klingt verlockend. Der Apfel damals hat auch recht lecker ausgesehen. Linux ist nicht Windows. Je nach Linux-Distro nimmt einem das OS sehr viel ab und vereinfacht vieles. Die von mir verwendete Distribution CachyOS basiert auf Arch Linux, einem Rolling Release. Das bedeutet, daß Updates sehr schnell veröffentlicht werden, was sich allerdings auch nachteilig auswirken kann, wenn ein Update das System durcheinanderwürfelt. (Hatte ich seit meinem Independence Day Ende Mai 2025 glücklicherweise nie.)

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Vielen Dank!

Dann hau ich mir CachyOS mal am Wochenende auf den Desktoprechner.

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Klingt gut und überzeugend. Es kostet aber kaum etwas, ein Dual-Boot einzurichten und Windows für einige Zeit auf der Platte zu belassen. Bis man wirklich sicher ist, in der Linux-Infrastruktur alle Wünsche erfüllt zu bekommen.

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Nerven? :face_with_peeking_eye:

:head_shaking_vertically: Dual-Boot ist kein Ausschlußkriterium. Ein ausrangierter Rechner im Ruhestand stellt, je nach Alter der Hardware, sicher ebenfalls einen Kandidaten für ein Linux-Experiment dar.

Für mich gab’s nach Bekanntwerden von Copilot und … röchel … Recall nur die Option Ride or Die. Ich würde nie jemandem aktiv zu einem Sprung in ein unbekanntes Gewässer raten. Wie ich auch niemandem empfehlen würde, mit Festplatten-Geometrie herumzuspielen.

Manche Menschen beruhigt die Vorstellung, ein Fallback zu haben. Von daher steht einer Koexistenz nichts im Weg, und wer weiß: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt…

Ich bin gespannt, was @Stolpervogel nach dem Wochenende berichtet.

Gruss,

Dirk

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Whatever. Ich sehe keine Alternativen für mich. Das muss jeder für sich entscheiden, ohne dass daraus gleich ein Glaubenskrieg wird.

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