Oh Not und Pein! Geschreibsel und andere Katastrophen

Ich hab mir gerade durchgelesen, was ich die letzten Tage so geschrieben habe.
Nicht einmal, nicht zweimal, sondern öfter.
Von den Vertippern und den grammatikalischen Todsünden mal abgesehen (die kann man ausbessern):

O MY FUCKING GOD !

Es sind einzelne Szenen, die zwar irgendwie zusammengehören, aber nicht zusammenfinden wollen. Ich finde keine vernünftigen Übergänge. Um so mehr ich versuche, da Wege zu finden, umso mehr schwillt alles an. Und klingt noch … seltsamer.
Es liest sich richtig, aber auch irgendwie total falsch. Ich kann nicht einmal genau festmachen, wo das Problem liegt.
Sie sind mir aber auch wichtig und sie sind es auch für die Geschichte.

Was nun, sprach Zeus, die Welt ist fortgegeben.

Alles neu schreiben? (->Panikattacke)
Wegwerfen ?(->Weinkrampf)

Was macht man in so einem Fall?

Wie geht ihr mit sowas um ?

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In einem anderen Dokument bunkern. Auf keinen Fall löschen! Übermorgen wirken diese Szenen möglicherweise wieder ganz anders auf dich.

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Als erstes spontan nach Hemmingway: „The first draft of anything is shit.“ Also ruhig Blut, es muss noch nicht alles passen. Manchmal hilft liegen lassen und später neu drauf gucken.

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Speichern. Sichern. Abschalten.
Geh 'nen Baum fällen. Oder renn durch den Wald. Mach was komplett anderes. Schalt ab. Mindestens 24 Stunden. Und dann schaust Du es Dir erneut an…

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Dem kann ich nur zustimmen. Abstand zum Geschriebene gewinnen ist die erste Option.

Und wenn der Eindruck nicht besser wird, dann heißt es wirklich neu schreiben.
Aber erstmal sacken lassen.

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Schon alles gesagt. Zeit … Ablenkung … Zeit :dizzy:

Die Tage komme ich sowieso nicht dazu was zu tun.
Jetzt Dienst und am Nachmittag Training.
Am Wochenende zwei Spiele gegen die 40+ Mannschaften von anderen Klubs.

Also lasse ich das alles mal gut „abhängen“.

mal gucken wie es dann aussieht.

Danke für Aufmunterungen liebe Mitschreibende :slight_smile:

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Reim-, mehr Wein, Korrekturenpein.
Merksatz für den Umgang bei Nebenplotüberfunktion.

Don’t panic! Zumindest grob zu plotten, kann nicht schaden. Und Anfang und Ende deiner Geschichte zu kennen. Auf keinen Fall irgendetwas wegwerfen. Mitunter lassen sich bereits geschriebene Szenen an anderer Stelle wieder sinnvoll einfügen. Ein Manuskript ist eine große Baustelle.

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Genau. Und auf jeder Baustelle bleibt eine Menge Material über, dass man gleich für die nächste verwenden kann. Wichtig ist nur, Ordnung zu halten. Hat jemand meinen Hammer gesehen?

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Presslufthammer? Vorschlaghammer? Ziselierhämmerchen?

So - ich geh mir jetzt die Schlittschuhe anziehen und werf mir meine „Rüstung“ über.
Falls ich mich nach dem WE nicht gleich melde, habe ich mir was gebrochen, gezerrt, geprellt oder erschüttert.
Aber keine panik - wäre nicht das erste Mal.

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:joy::joy::joy:

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