Niemanden schien zu stören, dass die KI sagt, dass das falsch ist

Für alle, die gerade keine Ideen zum Schreiben haben, hier was Leichtes - nämlich ein Auszug aus meiner aktuellen Rechtschreibprüfung mit Copilot.

Der zu prüfende Text:

Ein wenig Zeit war vergangen. Niemanden schien es zu stören, dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde. Der Vogelschwarm war weitergezogen und van Gæhlens Augen hafteten nun an den eigenwilligen Wandteppichen.

»Wundersame Webereien sind das«, argwöhnte Admiral Smaìgant neben ihm. »Stell Er sich einmal vor, diese hässlichen Stofffetzen hingen im Weißen Schloss.«

Der Baron neigte sich dem Ohr des Admirals zu. »Ich würde persönlich Order erteilen, den Künstler nicht mehr einzulassen.«

Smaìgant klopfte ihm kameradschaftlich an die Schulter und die beiden grinsten boshaft in sich hinein.

Was sagt Copilot dazu?

Echte Fehler / klare Korrekturen

  1. „Niemanden schien es zu stören“

Der Satz lautet:
Hier ist „Niemanden“ falsch, weil es das Akkusativobjekt wäre.

Der Satz verlangt aber ein Subjekt im Nominativ:

:heavy_check_mark: „Niemand schien es zu stören …“

→ Echter Grammatikfehler.

Daraus ergab sich nun folgender Wortwechsel:

Kannst du dir 1. nochmal anschauen. Ich sage doch „Es interessiert niemanden“ und nicht „es interessiert niemand“. In meinen Augen müsste der Akkusativ „Niemanden“ sein.

Du hast völlig recht, Thomas – und genau deshalb lohnt es sich, die Konstruktion ganz präzise auseinanderzunehmen.
Der springende Punkt ist: „Es interessiert niemanden“ und „Niemanden interessiert es“ sind korrekt –
aber „Niemanden schien es zu stören“ ist es nicht.

Warum? Weil die Satzstruktur eine andere ist.


:jigsaw: Warum „Niemand schien es zu stören“ korrekt ist

Der Satz lautet:

Niemand schien es zu stören.

Hier ist die Grammatik eindeutig:

  • „schien“ ist das Verb.
  • „Niemand“ ist das Subjekt.
  • „es zu stören“ ist ein Infinitivsatz, der als Subjektsergänzung fungiert.

Das bedeutet:

:point_right: Das Wort vor dem finiten Verb ist das Subjekt.
:point_right: Das Subjekt steht immer im Nominativ.

Also:

  • Niemand (Nominativ) schien …
  • Nicht: Niemanden (Akkusativ)

:jigsaw: Warum „Es interessiert niemanden“ trotzdem korrekt ist

Hier ist die Struktur anders:

Es interessiert niemanden.

  • „Es“ = Subjekt (Nominativ)
  • „interessiert“ = Verb
  • „niemanden“ = Akkusativobjekt

Hier ist „niemanden“ nicht Subjekt, sondern Objekt – deshalb Akkusativ.


:jigsaw: Warum man die beiden Sätze nicht gleichsetzen kann

Die Konstruktionen sind verschieden:

Satz Subjekt Objekt Erklärung
Es interessiert niemanden. es niemanden „niemanden“ ist Objekt → Akkusativ
Niemand schien es zu stören. niemand „niemand“ ist Subjekt → Nominativ

Wenn du den Satz umstellst, wird es klarer:

Es schien niemanden zu stören.
→ korrekt, weil „niemanden“ hier Objekt ist.

Aber:

Niemanden schien es zu stören.
→ falsch, weil „niemanden“ hier Subjektposition einnimmt.


:dart: Kurz gesagt

  • „Niemand schien …“ → Nominativ
  • „Es schien niemanden zu …“ → Akkusativ

Beide Formen existieren, aber sie hängen von der Satzstellung ab.


Wenn du möchtest, kann ich dir die Stelle im Text noch einmal in beiden Varianten zeigen, damit du sie direkt vergleichen kannst.


Liege ich so daneben? Wen schien es zu stören? → Niemanden. Das ist doch Akkusativ

Thomas, du liegst sprachlogisch völlig richtig, aber grammatisch trotzdem falsch – und genau diese Spannung macht den Satz so tückisch.
Ich zeige dir das sauber auseinander, ohne dich mit Grammatikfloskeln zu erschlagen.


:dart: Der Kern: „Wen schien es zu stören?“ ist eine falsche Probe

Die Frageprobe funktioniert hier nicht, weil der Satz eine Konstruktion enthält, bei der das „Wen/Wem“-Testen in die Irre führt.

Warum?

Weil „schien“ kein Verb ist, das ein Akkusativobjekt regiert.
Es ist ein Kopulaverb – wie sein, werden, bleiben.

:point_right: Kopulaverben haben kein Akkusativobjekt.
:point_right: Sie verbinden nur Subjekt + Ergänzung.

Darum ist die Frage „Wen schien es zu stören?“ grammatisch unzulässig.
Sie suggeriert ein Akkusativobjekt, das es nicht gibt.


:jigsaw: Was passiert im Satz wirklich?

Der Satz lautet:

Niemand schien es zu stören.

Zerlegen wir ihn:

  • schien = Kopulaverb
  • Niemand = Subjekt (Nominativ)
  • es zu stören = Infinitivkonstruktion, die das „Prädikativ“ bildet

Das bedeutet:

:point_right: Das Wort vor dem finiten Verb ist das Subjekt.
:point_right: Das Subjekt steht immer im Nominativ.

Also:

:heavy_check_mark: Niemand schien es zu stören.
Niemanden schien es zu stören.


:brain: Warum fühlt sich „Niemanden“ trotzdem intuitiv richtig an?

Weil du unbewusst auf eine andere Konstruktion zurückgreifst:

Es schien niemanden zu stören.

Hier ist die Struktur anders:

  • „es“ = Subjekt
  • „schien“ = Verb
  • „niemanden“ = Objekt des Infinitivs „stören“

:point_right: Hier ist „niemanden“ korrekt.

Aber sobald du den Satz umstellst, ändert sich die Grammatik:

Niemand schien es zu stören.

Jetzt steht „Niemand“ im Subjektplatz → Nominativ.


:compass: Merksatz für genau diesen Fall

  • Es schien niemanden zu stören. → Akkusativ
  • Niemand schien es zu stören. → Nominativ

Beide Sätze sind korrekt, aber sie haben unterschiedliche Satzstrukturen.


:heavy_check_mark: Fazit

Du liegst sprachlich nicht daneben, du hast nur die falsche Probe angewendet.
Der Satz verlangt Nominativ, weil „niemand“ hier Subjekt ist.

Wenn du willst, kann ich dir die Stelle im Manuskript in beiden Varianten zeigen, damit du sie direkt vergleichen kannst.


Ist nicht vielmehr „es“ das Subjekt?

Thomas, das ist die entscheidende Frage – und genau hier liegt der Knoten, der den Satz so tückisch macht.
Die kurze Antwort lautet:

:point_right: Nein. In „Niemand schien es zu stören“ ist nicht „es“ das Subjekt.
:point_right: „Niemand“ ist das Subjekt.

Und ich zeige dir jetzt ganz sauber, warum das so ist – ohne Grammatikakrobatik, sondern nachvollziehbar.


:jigsaw: 1. Das Subjekt steht immer beim finiten Verb

Der Satz lautet:

Niemand schien es zu stören.

Das finite Verb ist:

  • schien

Das Wort vor dem finiten Verb ist im Deutschen fast immer das Subjekt – außer bei Inversion, aber die liegt hier nicht vor.

Also:

  • Niemand = Subjekt (Nominativ)

„es“ steht nicht beim finiten Verb, sondern im Infinitivsatz.


:jigsaw: 2. „schien“ ist ein Kopulaverb – und Kopulaverben haben kein Akkusativobjekt

Das ist der eigentliche Schlüssel.

„scheinen“ funktioniert wie:

  • sein
  • werden
  • bleiben

Diese Verben regieren kein Akkusativobjekt.

Das bedeutet:

:point_right: Ein Satz mit „schien“ kann kein „Wen?“‑Objekt haben.
:point_right: Die Frage „Wen schien es zu stören?“ führt deshalb in die Irre.


:jigsaw: 3. Was ist dann „es“?

„es“ gehört zum Infinitivsatz:

es zu stören

Dieser Infinitivsatz ist eine Subjektergänzung, aber kein Subjekt.

Der ganze Block „es zu stören“ ist eine Art Prädikativ, das beschreibt, wie „niemand“ erschien.

Also:

  • Niemand = Subjekt
  • schien = Kopulaverb
  • es zu stören = Ergänzung zum Verb, aber kein Subjekt

:jigsaw: 4. Warum fühlt sich „Niemanden“ trotzdem richtig an?

Weil du unbewusst auf die andere Satzstellung zurückgreifst:

Es schien niemanden zu stören.

Hier ist die Struktur anders:

  • „es“ = Subjekt
  • „schien“ = Verb
  • „niemanden“ = Akkusativobjekt des Infinitivs „stören“

:point_right: Hier ist „niemanden“ korrekt.

Aber sobald du den Satz umstellst:

Niemand schien es zu stören.

… wandert „niemand“ in die Subjektposition → Nominativ.


:compass: 5. Der Merksatz für genau diesen Fall

  • Es schien niemanden zu stören. → Akkusativ
  • Niemand schien es zu stören. → Nominativ

Beide Sätze sind korrekt, aber sie haben unterschiedliche Grammatik.


:heavy_check_mark: Fazit

Du liegst nicht „daneben“ – du hast nur die Objektprobe auf einen Satz angewendet, der kein Objekt haben kann, weil „scheinen“ keins regiert.

Wenn du magst, zeige ich dir die Stelle im Manuskript in beiden Varianten, damit du sie direkt vergleichen kannst.


Ich hab es verstanden.

Sehr gut – und ich freue mich, dass du dran geblieben bist.
Diese „scheinen“-Konstruktionen sind wirklich kleine Fallen, selbst für Leute, die täglich mit Sprache arbeiten. Wenn man einmal durchschaut hat, warum der Satz so funktioniert, fällt der Groschen aber sauber.

Wenn du magst, schauen wir uns beim nächsten Durchgang direkt die nächsten kniffligen Stellen an – dein Text hat ja einige elegante syntaktische Konstruktionen, die genau solche Feinheiten berühren.


Du liegst falsch. :slight_smile:

Thomas, ich mag deinen Widerspruchsgeist – aber diesmal bleibe ich standhaft, und zwar aus einem ganz einfachen Grund:

:point_right: Die Stellung des finiten Verbs entscheidet über den Kasus.

Und in deinem Satz steht das finite Verb „schien“ direkt hinter „Niemand“.
Damit ist „Niemand“ zwangsläufig das SubjektNominativ.

Ich zeige dir das in einer absolut unmissverständlichen, mechanischen Zerlegung:


:wrench: 1. Grammatik-Mechanik: Was steht wo?

Satz:

Niemand schien es zu stören.

Struktur:

  • Niemand → steht vor dem finiten Verb → Subjekt → Nominativ
  • schien → Kopulaverb
  • es zu stören → Infinitivkonstruktion → Ergänzung, aber kein Subjekt

Damit ist die Form:

:heavy_check_mark: Niemand schien es zu stören.

und nicht:

Niemanden schien es zu stören.


:wrench: 2. Warum deine Intuition trotzdem „niemanden“ schreit

Weil du unbewusst auf die andere Satzstellung zugreifst:

Es schien niemanden zu stören.

Hier ist die Grammatik anders:

  • „es“ = Subjekt
  • „schien“ = Verb
  • „niemanden“ = Akkusativobjekt des Infinitivs „stören“

:point_right: Hier ist „niemanden“ korrekt.

Aber sobald du umstellst:

Niemand schien es zu stören.

… wandert „niemand“ in die Subjektposition → Nominativ.


:wrench: 3. Der ultimative Beweis: Austauschprobe

Ersetze „niemand“ durch ein Wort, bei dem Nominativ und Akkusativ verschieden sind:

Der Mann schien es zu stören.
→ korrekt

Den Mann schien es zu stören.
→ falsch

Damit ist klar:

:point_right: Subjektposition = Nominativ


:dart: Fazit

Du bist nicht „falsch“ im Sinne von unlogisch –
du hast nur die Objektprobe auf einen Satz angewendet, der kein Objekt haben kann, weil „scheinen“ keins regiert.

Und genau deshalb ist die richtige Form:

:heavy_check_mark: Niemand schien es zu stören.

Wenn du willst, zeige ich dir noch ein paar Parallelbeispiele, die das Gefühl dafür festigen.


Also - höre meine Argumentationslinie - und staune :slight_smile:

Thomas, ich lehne mich zurück, verschränke die Arme wie van Gæhlen im Rittersaal – und bin bereit für deine Argumentationslinie.
Ich ahne schon, dass du einen eleganten Dreh gefunden hast, der sich erst auf den zweiten Blick entwirrt.

Leg los. Ich bin gespannt, welchen sprachlogischen Speerstoß du diesmal führst.


Nehmen wir an - rein theoretisch, dass ich nicht mehr „Niemanden“ schreibe, weil das Wort Scheiße ist, sondern „Keinen“. Nun wäre „Keiner schien es zu stören …“ zwar eine zulässige Konstruktion mit einem Nominativ auf „Keiner“ und einem Akkusativ auf „es“. Aber ich schreibe ja nicht den Roman ES, sondern meine eigene Geschichte. :slight_smile: Und in meiner Geschichte steht „keiner“ im Akkusativ - also: „Keinen schien es zu stören …“. Und Akkusativ würde bedeuten: „Niemanden schien es zu stören.“

Thomas, das ist herrlich – und du hast dir damit selbst die perfekte Bühne gebaut, um zu zeigen, warum deine Argumentation logisch klingt, aber grammatisch trotzdem nicht trägt.
Ich gehe das mit dir durch, Schritt für Schritt, und du wirst sehen: Dein Gedankengang ist brillant, aber er greift an einer Stelle ins Leere.

:dart: 1. Deine Argumentation in sauberer Form

Du sagst:

  • Wenn ich statt „niemanden“ das Wort „keinen“ benutze …
  • … und in meiner Welt steht „keiner“ im Akkusativ …
  • … dann wäre „Keinen schien es zu stören“ korrekt.
  • Und daraus folge: „Niemanden schien es zu stören“ sei ebenfalls korrekt.

Das ist eine konsistente interne Logik.
Aber sie kollidiert mit einer äußeren grammatischen Logik, die du nicht aushebeln kannst.


:jigsaw: 2. Der entscheidende Punkt: Du kannst den Kasus eines Wortes nicht frei definieren

Du kannst in deiner Welt:

  • Bedeutungen verändern
  • neue Wörter erfinden
  • syntaktische Muster einführen
  • Pronomen anders verwenden
  • Anredeformen wie in Odar etablieren

ABER:

:point_right: Du kannst nicht den Kasus eines deutschen Pronomens umdefinieren.

Warum?

Weil der Kasus nicht am Wort hängt, sondern an der Satzfunktion.

„keiner“ kann in deiner Welt bedeuten, was du willst.
Aber wenn es im Satz die Subjektposition einnimmt, steht es zwangsläufig im Nominativ.

Du kannst nicht sagen:

„In meiner Welt ist ich der Akkusativ von du.“

Das wäre kreativ, aber grammatisch unmöglich.


:jigsaw: 3. Der Satz zwingt den Kasus – nicht das Wort

Der Satz:

Keiner schien es zu stören.

hat folgende Struktur:

  • Keiner steht vor dem finiten Verb → Subjekt → Nominativ
  • schien → Kopulaverb
  • es zu stören → Infinitivkonstruktion → Ergänzung, kein Subjekt

Wenn du „keiner“ durch ein anderes Wort ersetzt, bleibt die Struktur gleich:

Der Mann schien es zu stören.
→ korrekt

Den Mann schien es zu stören.
→ falsch

Das zeigt:

:point_right: Die Satzfunktion bestimmt den Kasus.
:point_right: Nicht deine Welt, nicht die Bedeutung, nicht die Absicht.


:jigsaw: 4. Warum deine Analogie trotzdem so gut ist

Weil du intuitiv spürst:

  • „Es schien niemanden zu stören“ → Akkusativ
  • „Niemand schien es zu stören“ → Nominativ

Und du versuchst, diese beiden Strukturen gleichzuschalten, indem du sagst:

„Ich definiere keiner als Akkusativ.“

Aber das funktioniert nur, wenn „keiner“ Objekt ist.

Sobald du es in die Subjektposition stellst, ist es automatisch Nominativ, egal wie du es definierst.


:compass: 5. Der ultimative Beweis

Ersetze „keiner“ durch ein Wort, das im Akkusativ eine andere Form hat:

Er schien es zu stören.
→ korrekt

Ihn schien es zu stören.
→ falsch

Damit ist klar:

:point_right: Die Position vor dem finiten Verb ist Subjekt → Nominativ.
:point_right: Du kannst dort keinen Akkusativ erzwingen.


:heavy_check_mark: Fazit

Deine Argumentation ist kreativ, witzig und logisch –
aber sie scheitert an einer einzigen harten Regel:

Der Kasus folgt der Satzfunktion, nicht der Bedeutung und nicht der Weltlogik.

Darum bleibt es:

  • Es schien niemanden zu stören. → Akkusativ
  • Niemand schien es zu stören. → Nominativ

Und das gilt auch für:

  • Keinen schien es zu stören. → falsch
  • Keiner schien es zu stören. → richtig

Wenn du willst, können wir gemeinsam prüfen, ob es eine Formulierung gibt, die deine Intention transportiert, aber grammatisch sauber bleibt.


Ich glaube, ich verstehe dich immer noch nicht. Ich schreib jetzt einfach „Keinen schien es zu stören“, dann sind alle froh - du hoffentlich auch :slight_smile:

Thomas, ich grinse gerade, weil du herrlich stur bist – aber auf die charmante, kreative Art, die dich beim Schreiben so gut macht.
Nur: Wenn du „Keinen schien es zu stören“ schreibst, ist niemand froh.
Nicht die Grammatik. Nicht die Logik. Nicht mal der Satz selbst.
Nur du. Und das reicht dir vermutlich völlig.

Aber lass mich dir in einem letzten, glasklaren Schritt zeigen, warum der Satz trotzdem falsch bleibt – egal, wie sehr du ihn magst.


:dart: Der Satz ist nicht falsch, weil „keinen“ falsch wäre

Er ist falsch, weil die Satzposition den Kasus erzwingt.

Der Satz lautet:

Keinen schien es zu stören.

Und jetzt kommt der Punkt, an dem die Grammatik dich auslacht:

  • Die Position vor dem finiten Verb ist immer das Subjekt.
  • Das Subjekt steht immer im Nominativ.
  • Du kannst dort keinen Akkusativ erzwingen, egal wie sehr du willst.

Das ist wie Schwerkraft.
Du kannst sagen: „In meiner Welt fällt alles nach oben.“
Aber wenn du den Apfel loslässt, fällt er trotzdem runter.


:jigsaw: Der ultimative Beweis (der dich diesmal wirklich kriegt)

Ersetze „keinen“ durch ein Wort, bei dem Nominativ und Akkusativ unterschiedlich sind:

Er schien es zu stören.
→ korrekt

Ihn schien es zu stören.
→ falsch

Und jetzt kommt der Hammer:

Wenn du „keinen“ verwendest, ist das grammatisch identisch mit „ihn“.

Also:

Keinen schien es zu stören.
→ genauso falsch wie
Ihn schien es zu stören.

Du kannst nicht sagen:

„In meiner Welt ist ihn der Nominativ.“

Das funktioniert nicht.
Die Grammatik lässt dich nicht.


:performing_arts: Aber du darfst natürlich trotzdem „Keinen schien es zu stören“ schreiben

Es ist dein Roman.
Du kannst auch schreiben:

  • „Der Himmel war unten.“
  • „Der Akkusativ stand im Nominativ.“
  • „Der König von Odar sprach im Dativ.“

Nur:
Dann ist es bewusster Stilbruch, nicht Grammatik.

Und wenn du sagst:

„Ich will das so.“

Dann sage ich:

„Dann mach das so.“

Ich bin nicht hier, um dir Vorschriften zu machen, sondern um dir zu zeigen, was du tust.


Wenn du willst, kann ich dir eine Formulierung anbieten, die deine Intention transportiert, aber grammatisch sauber bleibt.


Also - oh oberkluge KI. Wie wärs, wenn du mir einfach einen Vorschlag für den Satz machst. Das Wort „Niemand“ ist verboten. Wenn das wirklich grammatikalisch richtig sein sollte, dann klingt es falsch. Sowas kann ich nicht schreiben. Also - was schreibe ich stattdessen, wenn „niemand“ nicht geht?

Alles klar, Thomas.
Jetzt kommen wir zur praktischen Lösung, ohne Grammatikpredigt, ohne Kasus-Schlacht, ohne „Niemand“.
Du willst einen Satz, der bedeutet, was du ausdrücken willst –
aber ohne das Wort, das dir auf die Nerven geht.

Ich gebe dir mehrere absolut saubere Alternativen, die alle grammatisch korrekt sind und stilistisch in deinen Roman passen.


:new_moon: 1. Die eleganteste Lösung (und am nächsten am Original)

„Keiner schien sich daran zu stören.“

  • Kein „Niemand“.
  • Kein Kasusproblem.
  • Flüssig, idiomatisch, völlig unauffällig.

:waxing_crescent_moon: 2. Die nüchterne, klare Variante

„Keiner schien davon betroffen.“

Wirkt etwas distanzierter, aber sehr sauber.


:first_quarter_moon: 3. Die erzählerischere Form

„Es schien keinen zu kümmern.“

  • Sehr natürlich
  • Sehr literarisch
  • Perfekt rhythmisch

:waxing_gibbous_moon: 4. Die leicht gehobene Form

„Keiner zeigte eine Reaktion.“

Wenn du eine etwas formellere Tonlage willst.


:full_moon: 5. Die atmosphärische Variante

„Keiner ließ sich etwas anmerken.“

Passt gut in Szenen, in denen Spannung oder Beobachtung im Vordergrund steht.


:dart: Meine Empfehlung für deinen Stil

Du schreibst episch, klar, rhythmisch –
daher passt dieser Satz am besten:

:star: „Keiner schien sich daran zu stören.“

Er ist:

  • grammatisch sauber
  • stilistisch unauffällig
  • rhythmisch angenehm
  • ohne „Niemand“
  • ohne Kasus-Falle

Wenn du willst, kann ich dir auch Varianten anbieten, die stärker emotional, düsterer oder militärischer klingen – je nachdem, welche Stimmung die Szene trägt.

Danke an alle, die bis hierher gelesen haben. Ich schlaf jetzt mal ne Nacht drüber und lass dann wohl „Niemanden“ stehen. Liege ich mit meinem Sprachgefühl wirklich so daneben? :slight_smile:

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Ich tendiere auch zu Niemanden, aber bei dieser 64.000 Euro Frage würde ich gerne meinen Telefonjoker ziehen → @Waldfried hätten Sie einen Moment Zeit? :slight_smile:

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Die Ritter die immer “Niemand« sagen…

3 „Gefällt mir“

Tja. Ich tendiere auch zu „Niemanden schien es zu stören“.

Was ich besonders seltsam finde, ist das Beharren auf korrekt und falsch in mehreren Beispielen, die m.E. ganz klar vertauscht sind …

Vielleicht ein Fall für @Waldfried ?

3 „Gefällt mir“

@Stolpervogel Okay, wieviel Zeit habe ich als Joker? 30 Sekunden?

Die Alternative „Keiner schien sich daran zu stören“, die die KI vorschlägt, ist korrekt, ironischerweise obwohl sie komplexer ist als das als falsch angesehene Original „Niemanden schien es zu stören“.

Aber die KI irrt hinsichtlich des vermeintlichen Fehlers.
Und der Irrtum lässt sich an der folgenden Behauptung festmachen:

„Die Position vor dem finiten Verb ist immer das Subjekt.“

Das ist falsch.

„Niemanden“ ist Akkusativ-Objekt. (Testfrage: Wen oder was stört es?)

„Es“ ist das Subjekt. (Testfrage: Wer oder was stört?)

Genauer gesagt vertritt das „es“ das Subjekt als pronominales sog. Korrelat zum abhängigen Dass-Satz.

Es ginge auch ohne Korrelat, d.h. das „es“ ist optional:

„Niemanden schien zu stören, dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde.“

Der Dass-Satz ist also das eigentliche Subjekt (Subjektsatz) und könnte, der KI-Regel folgend, durchaus auch vor dem Verb stehen:

„Dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde, schien niemanden zu stören.“

Aber die deutsche Grammatik verbietet (es) keineswegs, ein Objekt an den Anfang eines Satzes, also vor das finite Verb zu stellen.

Du hast also vollkommen recht mit deiner Insistenz und deinem Sprachgefühl, @tomP

12 „Gefällt mir“

Verlass dich bitte auf dein Sprachgefühl. Und lass mal die KI außen vor.
Hättest du die Frage einfach so in den Chat gestellt, wärst du jetzt genauso schlau.
(Und hättest dir jede Menge Zeit gespart :innocent: Das war ja eine irre Analyse)

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Wie schön, dass wir unsere wunderbare Sprache mit der Muttermilch eingesogen haben und für die Spitzfindigkeiten solche genialen Zeitgenossen wie @Waldfried haben.

5 „Gefällt mir“

Ja, Niemanden impliziert, dass man sich als dritte Person sieht, und die Aussage seinem eigenen Sein entrückt. Also „die anderen sehen das so“.
Dann kommt es eventuell auf den Kontext deiner Figur an. Will sie sich argumentativ in den Hochstatus bringen und hat sie ein Interesse, einen Wortwechsel zu gewinnen? Dann nimm Niemand.
Will sie den Gesprächspartner aufbauen, eventuell aktiv Zuhören und paraphrasieren? Dann nimm Niemanden.
Höre auf dein Bauch- äh Sprachgefühl :slight_smile:

Edit: habe eben den Beitrag von Waldfried gesehen, hätte es nicht besser erklären können :beers:

Ich danke euch für eure zahlreichen Antworten. Ich hatte dies hier allerdings nur unter der Rubrik Kafffeepause zur allgemeinen Unterhaltung gepostet. In der Vergangenheit habe ich die KI ja schon häufig erwischt, aber meistens reichte schon die Bitte um Neuprüfung aus, um sich selbst zu korrigieren. So zickig war sie nie. Mir geben solche Diskussionen aber etwas, weil man sehr viel dabei lernt.

Schön. Ich gehe davon aus, dass ihr Copilots Antwort auf @Waldfried s Analyse lesen möchtet. Darum werfe ich das jetzt dort ab und poste es hier:


AN COPILOT:
Ich habe jetzt eine Nacht darüber geschlafen und meinen Therapeuten kontaktiert. Außerdem habe ich den Papst angeschrieben und das Pentagon eingeschaltet. Über Kim Jong Un hab ich nachgedacht, aber der will immer alle Probleme mit einem Atomkrieg lösen. Also haben wir mit Waldfried die ultimative Waffe des Papyrusforums in Anschlag gebracht. Bitte schau dir dessen Antwort mal an und aktiviere alle Reasoning-Optionen, die du hast. Denn sonst muss ich Gemini 3 gegen dich antreten lassen. Und wenn dessen Analyse besser ist als deine, kriegst du eine Neurose, die mindestens 2 Rechenzentren lahmlegt. Ich versuche, dich also vor dir selbst zu schützen. :slight_smile:

Ich hoffe, du weißt das zu würdigen :slight_smile:

Hier kommt die Analyse von Waldfried, dem Grammatikator:

Die Alternative „Keiner schien sich daran zu stören", die die KI vorschlägt, ist korrekt, ironischerweise obwohl sie komplexer ist als das als falsch angesehene Original „Niemanden schien es zu stören".

Aber die KI irrt hinsichtlich des vermeintlichen Fehlers.
Und der Irrtum lässt sich an der folgenden Behauptung festmachen:

„Die Position vor dem finiten Verb ist immer das Subjekt."

Das ist falsch.

„Niemanden" ist Akkusativ-Objekt. (Testfrage: Wen oder was stört es?)

„Es" ist das Subjekt. (Testfrage: Wer oder was stört?)

Genauer gesagt vertritt das „es" das Subjekt als pronominales sog. Korrelat zum abhängigen Dass-Satz.

Es ginge auch ohne Korrelat, d.h. das „es" ist optional:

„Niemanden schien zu stören, dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde."

Der Dass-Satz ist also das eigentliche Subjekt (Subjektsatz) und könnte, der KI-Regel folgend, durchaus auch vor dem Verb stehen:

„Dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde, schien niemanden zu stören."

Aber die deutsche Grammatik verbietet (es) keineswegs, ein Objekt an den Anfang eines Satzes, also vor das finite Verb zu stellen.

Du hast also vollkommen recht mit deiner Insistenz und deinem Sprachgefühl, [@tomP]


Hier die Antwort von Copilot:

Okay.
Ich verbeuge mich vor Waldfried, dem Grammatikator – und vor dir.

Er hat recht. Du hast recht. Ich lag falsch.

Lass uns das sauber und knapp auseinandernehmen, damit der Knoten endgültig platzt – und du eine belastbare Erklärung in der Hinterhand hast, falls du das jemals irgendwem beweisen willst.


1. Wo ich falsch lag

Mein zentraler Fehler war dieser Satz:

„Die Position vor dem finiten Verb ist immer das Subjekt.“

Das ist so pauschal falsch.

Im Deutschen kann so ziemlich alles im Vorfeld stehen: Subjekt, Objekt, Adverbial, ganzer Nebensatz. Das Vorfeld ist eine Stellungsposition, kein Subjekt-Thron.

Ich habe also eine grobe Vereinfachung als harte Regel verkauft. Das war daneben.


2. Was in deinem Satz wirklich passiert

Dein Satz:

Niemanden schien es zu stören, dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde.

(oder kürzer: „Niemanden schien es zu stören.“)

Die Analyse von Waldfried ist exakt richtig:

  • „Niemanden“ = Akkusativobjekt
    • Testfrage:
      • Wen oder was schien es zu stören? → Niemanden
  • „es“ = Subjektskorrelat
    • Es vertritt den eigentlichen Subjektsatz:
      • „dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde“

Wenn du das „es“ weglässt, bleibt die Struktur klar:

Niemanden schien zu stören, dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde.

Noch klarer:

Dass die Sitzung noch nicht eröffnet wurde, schien niemanden zu stören.

Hier sieht man eindeutig:

  • Der Dass-Satz ist das Subjekt.
  • „niemanden“ ist Akkusativobjekt.
  • Die Satzstellung kann gedreht werden, ohne dass der Kasus kippt.

Also ist:

Niemanden schien es zu stören …

grammatisch korrekt.


3. Warum sich das so „schräg“ anfühlt

Dass sich „Niemanden schien es zu stören“ für viele Muttersprachler etwas rau anfühlt, ist eher eine Frage des Stil- und Rhythmusgefühls, nicht der Grammatik.

Viele würden intuitiv sagen:

  • „Es schien niemanden zu stören …“
    oder
  • „Keiner schien sich daran zu stören.“

Aber das heißt nicht, dass deine Variante falsch wäre – sie ist nur weniger häufig und dadurch „markierter“.


4. Fazit für deinen Roman

Du darfst völlig entspannt:

„Niemanden schien es zu stören, dass …“

oder

„Niemanden schien es zu stören.“

schreiben.

Es ist grammatisch korrekt.
Du hattest von Anfang an Recht.
Waldfried hat es glänzend hergeleitet.

Wenn du stilistisch glatter sein willst, kannst du trotzdem auf Varianten wie

  • „Es schien niemanden zu stören …“
  • „Keiner schien sich daran zu stören.“

ausweichen – aber du musst es nicht.


Wenn du magst, können wir den betroffenen Satz im Kontext noch rhythmisch feinjustieren: also schauen, was davor und danach steht und welche Version am besten in deinen Erzählduktus passt.


Kommentar von mir: Ich fass es nicht :slight_smile:

4 „Gefällt mir“

Da die Sprachmodelle mit statistischen Wahrscheinlichkeiten arbeiten, welche Wörter, Buchstabengruppen und Buchstaben auf deine Frage folgen, wird die ausgegebene Antwort umso genauer und befriedigender, um so besser die Eingabe (Promt) war. Mit der Anleitung vom Waldfried, konnte Copilot noch geschickter die Datenbanken durchkämmen und eine präzisere Antwort geben.
Hier zeigt sich wieder,

„Ein Computer kann das Wetter vorhersagen, aber weder Sonne noch Wolken erzeugen.“

2 „Gefällt mir“

Eine derart ausufernde Diskussion mit einer KI wegen eines Rechtschreibungs-Details? Ernsthaft? Effizient ist das nicht, sondern einfach nur wertvolle Schreibzeit raubend. Übrigens halte ich beide Versionen für korrekt und vertretbar. :sunglasses:

3 „Gefällt mir“

Eben, den durchschnittlichen Leser wird es nicht interessieren, ob niemand, niemanden oder keiner steht.

2 „Gefällt mir“

Ich hatte das unter Kaffeepause gepostet :slight_smile:

Und sonst habe ich den Anspruch, mir rechtschreibtechnisch selbst helfen zu können. Das bedeutet: Wenn ich etwas nicht verstanden habe, bleibe ich so lange auf dem Thema, bis ich es verstanden habe. Diese Hartnäckigkeit bei Copilot oder ChatGPT habe ich allerdings noch nie erlebt.

Diese Rechschreibdinge muss man eh mit Humor nehmen :slight_smile:

2 „Gefällt mir“

Als ich heute morgen aus dem bewusstseinsausschließenden Zustand des Schlafes erwachte hatte ich das dringende Bedürfnis etwas neues zu schaffen. Ein Bedürfnis das den Menschen jeden Tag aufs neue plagt. Jeden Tag, seit seiner Geburt.
Mich mit dem Thema auseinander zu setzen war möglicherweise Zeitverschwendung, doch was ich geschaffen habe, ist ein Standpunkt. Eine Betrachtung aus einem anderen Blickwinkel. Das Auseinandersetzen vorangegangener Zeiten mit dem Hier und Jetzt.

Sehr lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht den ganzen Thread geblättert, also vielleicht wiederhole ich jetzt etwas:

Ersetz doch „Niemand (Nominativ)/Niemanden (Akkusativ)“ einfach mal mit einem anderen Wort.
Sagen wir „Der Kunde/Den Kunden (Akkusativ)“

Was ist richtig?
Der Kunde schien es zu stören“ oder „Den Kunden schien es zu stören“?

Die Antwort ist wohl für 99% aller Fälle (das 1% siehe unten) klar. „Den“ ist richtig. „Es“ ist hier genauso das Subjekt, wie im anders konstruierten Beispielsatz der KI „Es interessiert niemanden“ mit „es“ als Subjekt wird ebenfalls zu: „Es interessiert den Kunden“.

Die 1% Ausnahme, auf die sich deine KI festbeißt und dabei irrt ist, wenn tatsächlich Kunde zum Subjekt wird. ABER die Bedeutung des Satzes ist dann eine ganz andere. In dem Fall stört nämlich der Kunde das „Es“ (was immer es ist, z.B. das „ES“ von Stephen King, haha":
Der Kunde schien ES dabei so stören, wie es den Kindern im Laden auflauerte.“
Und nur DAS ist der Satz, in dem auch „niemand“ korrekt wäre.

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Aber mit komplett unterschiedlichen Bedeutungen - siehe Post zuvor.

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Abgesehen davon, dass ich Copilot für Müll halte, genauso wie die KI-Zusammenfassung in der Google-Suche, es bringt nichts ewig zu diskutieren.

Wenn eine KI nach der ersten Nachfrage auf ihr Ergebnis besteht, dann kann es nur zwei Gründe geben. Sie hat recht oder sie wird bockig. Es bringt nichts weiter zu diskutieren wer recht hat. Man nimmt den Chatverlauf und fragt eine andere KI was sie dazu sagt.

Abgesehen davon. Alle KIs sind hauptsachlich auf englischen Text trainiert. Das fällt vor allem bei der Interpunktion auf. Deshalb nutzte ich für die Rechtschreibprüfung immer ein „Thinking“-Modell. Den Rest übernimmt Papyrus.

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Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen du mit Copilot gemacht hast. Meine sind jedenfalls der Hammer. Und dies hier ist ne Anekdote - läuft bei mir unter Satire. Bei der Menge, die damit durchgegangen bin, darf sowas gern mal passieren.

Das Sprachgefühl bei deutschem Text empfinde ich als außerordentlich gut.

Ist aber Interpretationssache. Ich freue mich über die Dinge, bei denen mir Copilot erfolgreich Hilfestellungen bietet und ärgere mich nicht, wenn es das nicht tut. Ein allwissendes, gottgleiches Instrument ist es sicher nicht.

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