Neue KI Regeln

Hi,

Ab dem 02.08.2026 gibt es ja die neuen AI Regeln und EU Normen.

Da KI ja generell ein polarisierendes Thema ist, wollte ich auf meiner Homepage ein klares Statement geben, für was und wie ich welches Tool nutze.

Wie handhabt ihr es?

Sagt ihr generell, dass ihr es nicht nutzt und deswegen es gar nicht erst kommentiert? Oder was wäre euer Weg?

So würde ich es auch machen. Davon ausnehmen würde ich rein technische Tools (z.B. Sprache in Textumwandlung).

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Ich würde das Fass erst gar nicht aufmachen. Ich habe das in den sozialen Medien erlebt, wo Autoren runtergemacht wurden, nur weil sie ein KI-Bild für einen Imstagrambeitrag verwendet haben.

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Runtermachen ist halt immer ‚leicht‘.

Aktuell gebe ich dazu kein Statement ab. Ich muss erstmal schauen ob diese neuen Gesetze überhaupt für uns gelten. Wenn dann steht es halt im impressum im Buch „Cover - Midjourney“ „Text - Mensch“ :wink:

edit
Wenn ich es richtig sehe, sind fiktionale Werke nicht kennzeichnungspflichtig auf der Homepage. (Achtung hörensagen, keine Rechtsberatung)
Es geht eher um Wissensseiten und allgemeines Interesse. (Zeitungen, Blogs, etc)

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Ich habe das hier auf meiner Homepage stehen:

Quelle: Fragen von Lesern an die Autorin Susanne Kowalsky
Nutzen Sie zum Schreiben ChatGPT?

Nein. Weder zum Schreiben, noch zur Korrektor oder Recherche. Ich nutze außerdem auch keine andere KI/AI, mit Ausnahme einiger Versuche, die mich bisher jedoch nicht gänzlich überzeugt haben. Abgesehen davon, macht mir sowohl das Recherchieren, das Schreiben, als auch das spätere Überarbeiten meiner Texte zu viel Freude, um sie einer Maschine zu überlassen. Menschliches Feedback halte ich für wertvoller, auch im Bezug auf die sozialen Kontakte, die dadurch zwangsläufig gefördert werden.

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Das Problem ist, dass man in der heutigen Zeit weiß, dass ein gewisser (steigender) Prozentsatz in irgendeiner Form KI nutzt. Wer ein klares Statement gibt, wirkt auf mich vertrauenswürdiger als jemand, der gar nichts sagt. Ist zwar schon irgendwie traurig, aber es ist wie es ist.

Bei Musik finde ich KI z.B. nicht immer schlimm, ich möchte es nur wissen. KI Musik kann manchmal interessant sein, aber ich möchte nicht zu viel davon hören, sondern es nur punktuell machen. Eine Kennzeichnung kann da helfen.

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Ich gebe KI-Nutzung nicht an, wenn ich z.B. Chat GPT für Recherchen, Korrektorat oder Stilanalyse verwende. Auch gebe ich nicht die Verwendung von Papyrus für Prüfung der Rechtschreibung oder des Stils an.

Ansonsten schreibe ich meine Texte selbst, weil die KI noch weit davon entfernt ist, “intelligent” zu sein und gute Geschichten zu schreiben. Chat GPT et al. sind im Übrigen Statistikprogramme, die sich aus ihrem enormen Datensatz das heraussuchen, was am wahrscheinlich am besten passt. Und das klingt nicht immer gut, um es vorsichtig auszudrücken …

Ansonsten setze ich bei Lektorat und Korrektorat primär auf NI: Natürliche Intelligenz in Form von Menschen. Die sind noch immer DEUTLICH besser als jede KI.

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So geht es mir auch. Ich nutze KI für die Recherche, ggf. auch als “Sparringpartner” gegen Logiklücken, wenn es um die Physik hinter meinen Konzepten geht, aber nicht fürs eigentliche Schreiben oder Plotten. Anderenfalls könnte ich ja gleich sagen “KI, schreib mal ein Buch für mich.” - obwohl das Ergebnis zu sehen bestimmt interessant wäre - aber nur für privates Amusement, nicht für eine Veröffentlichung oder Ähnliches…

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So, ich halte mich mal aus der Grundsatzdiskussion heraus. Die ist in vielen Foren ähnlich, wie manche Politdiskussion dieser Tage.

Eine aktuelle Anekdote:
Es gab da zwei Seiten in meinem aktuell zu schreibenden Roman. Die haben mich bei jedem erneuten Lesen genervt. Ich habe abgeändert, pausiert, neu formuliert - mich geärgert, weil es nicht so wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte. Dann habe ich das Kapitel meiner KI vorgelegt mit dem Prompt, nur diese wenigen betreffenden Sätze umzuformulieren. Das Ergebnis war besser als alles, was ich selbst geschrieben hatte. Natürlich habe ich es nicht übernommen, aber der Knoten im Hirn war gelöst und ich konnte - durch KI beeinflusst - neu formulieren.

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Auch mit der fast wie eine Entschuldigung klingenden Einleitung zur Umgehung von Grundsatzdiskussionen, finde ich es geradezu niedlich, wie sich die technologische Entwicklung in unsere Köpfe und in unser Denken mogelt. Ein faszinierender Fall von schleichender Akzeptanz, den schon unzählige Generationen vor uns so oder ähnlich erlebt haben und nach uns noch erleben werden. Jede neue Technologie fand bisher genau auf dem gleichen Weg von „Huah, da kommt was Schreckliches auf uns zu!“ hin zu „Ich hab’ da mal was ausprobiert – aus Spaß, nur so für mich, und ich war positiv überrascht von …“

Ich betone erneut, dass daran absolut nichts Schlechtes ist, auch wenn es für mein eigenes Schreiben keine Option ist. KI wird alle Bereiche unseres Lebens durchdringen, und das ist okay. Genauso wie ihre Nutzung. Jeder, sofern er nicht technologiefeindlich ist, kann und wird nach Herzenslust früher oder später ‚nur mal so aus Spaß …‘ die Möglichkeiten testen. Das ist nicht verwerflich oder etwas, dessen man sich schämen müsste. Wir sind von Natur aus neugierige Wesen. Solange man sich als ‚natürliche Intelligenz‘ nicht mit fremden KI-Federn schmückt und die Ergebnisse nicht als eigene präsentiert. Im künstlerischen Bereich bedeutet das, detailliert zu kennzeichnen und somit transparent zu machen. Zitate müssen ja auch kenntlich gemacht werden und dürfen auch nicht den Löwenanteil eines eigenen Werkes ausmachen.

Letztlich wird es in absehbarer Zeit nur noch von Bedeutung sein, ob uns ein Buch gefallen hat oder nicht. Das kann man feiern oder bedauern, aber nicht aufhalten. Also lass’ dir ohne Reue deine Knoten von deiner KI lösen! Und werden es deutlich mehr, erwähne den Knotenlöser.

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Eine pragmatische und vernünftige Einstellung zur Nutzung der KI. :+1:

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Ich halte mich aus der Diskussion in Foren heraus, weil ich tagtäglich mit AI arbeite und meine Kunden mich genau dafür bezahlen. Ich bin mir des omnipotenten Umgangs, den einige Autoren mittlerweile pflegen, bewusst und teile dieses Nutzungsempfinden nicht. Weil ich auf mein eigenes schöpferisches Schaffen stolz sein möchte und nicht auf die Tatsache, möglicherweise einen guten Prompt produziert zu haben.
Ansonsten wird es mit AI so sein, wie mit jedem neuen Medium: den Intelligenten wird es intelligenter machen und den Dummen dümmer.

(sorry für die manchmal falsch geschriebenen Worte. Meine rechte Hand (Gelenkbruch) will einfach nicht richtig)

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Die Frage ist doch: Ketchup pur, oder mit Gewürz?

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Der Selfpublisher-Verband hat zu der Kennzeichnungspflicht für den Einsatz KI auch noch eine Stellungnahme auf seiner Website veröffentlicht. Hier nachzulesen: AI Act
Nichts „Neues aus Waldhagen“.

Hallo Bela,

das sind mal sehr viele nicht so schöne Worte in einem kurzen Text, den ich so noch nicht gelesen habe. Liest sich fast wie ein biblischer Text, der immer wieder erwähnt was für schlimme schlimme Sünder wir sind.

Um ehrlich zu sein hat die KI mich noch niemals beschimpft - was tust du denn da so, um das zu erreichen - etwa schlimme schlimme Worte in die KI werfen?

Dir zu raten du sollst dies und das tun, ist nicht meine Aufgabe, aber einen kleinen Tip kann ich dir geben, auch wenn du ihn sicherlich nicht befolgen wirst - benutze einfach keine künstlichen Tools in Zukunft, ausser Papyrus.

Zitat aus deinem Text

Depression, Widerworte, Dumme, Selbszweifel, negative Gefühle, Seelsorge, widersprüchliche Verhaltensweise, Wahnsinn, frustriert, verlierst, Beschimpfungen, Frusttreiber

Zitat Ende

Wenn ich KI nutze, sage ich das selbstverständlich dazu. So sammle ich auf einer Website meine KI-Musik. Die Musik stammt von Suno, die Grafik von Midjourney, das Design der Website von Claude Code. Das steht auch auf der Website selbst, und ich würde es auch schreiben, wenn ich nicht dazu verpflichtet werde (was hier eher fraglich ist).

Für meine Texte benutze ich für die Rechtschreibung LanguageTool, weil ich mich wegen meiner Neuropathie ständig vertippe.

Nur die Texte, die stammen zu 100% von mir, obwohl ich Claude beigebracht habe, in meinem Stil zu schreiben und die Texte tatsächlich aussehen, als ob ich sie geschrieben haben könnte. Trotzdem verwende ich das nicht. Aber für meine Website über Supernaturalismus, an der ich gerade arbeite, lasse ich Claude Kritik üben. Das Design der Website wiederum stammt auch von Claude, weil die KI das, wofür ich eine Woche oder mehr benötige, in einer halben Stunde besser hinbekommt als ich es könnte.

Texte von einer KI und auch Website-Designs erkennt man ohnehin sehr gut. Wobei ich auch hier Claude beigebracht habe, genau das zu vermeiden, was eine Website nach KI aussehen lässt.

Wenn ich PC-Probleme habe, frage ich Claude. Ich bin gerade auf Linux umgestiegen, und Claude konnte Probleme in Minuten lösen, für die ich Stunden gebraucht hätte. Machen wir uns nichts vor: Wir Menschen wurden zu dem, was wir sind, weil wir Werkzeuge verwenden. Ohne Werkzeuggebrauch wären wir längst ausgestorben. Das heißt nicht, dass jedes Werkzeug immer nur positive Auswirkungen hatte, aber über eine gewisse Zeit wird es besser, außer, wenn es um Krieg geht. Man kann Werkzeuge zum Aufbau und zur Zerstörung verwenden. Außerdem gilt das englische Sprichwort: A fool with a tool is still a fool.

Wir passen uns an die Werkzeuge an, die wir selbst erfinden. Was bedeutet, dass wir uns anpassen oder aussterben, genau das, was sich ohnehin nicht vermeiden lässt. Ich bin jetzt 67, und ich kann den Gebrauch von KI nur mit einem Wort beschreiben: GEIL. Davon habe ich immer geträumt und nie die Hoffnung gehabt, dass ich es noch erleben würde. Klar ist der Start holperig, wie bei jedem neuen Werkzeug.

Selbstverständlich gibt es auch Nachteile, und wie immer geht es darum, den Gebrauch zu erlernen und die Nachteile zu vermeiden und die Vorteile auszuweiten. Das mag die Intelligenz mancher überfordern, aber das war auch schon immer so. Intelligenz kann man allgemein als die Fähigkeit definieren, sich geistig an neue Gegebenheiten anzupassen. KI ist noch nicht selbst intelligent, obwohl ich manchmal über die Antworten von Claude staune, es ist eher ein Hilfsmittel, seine eigene Intelligenz zu steigern, indem man stupide Tätigkeiten delegiert. Damit kann man sein Potenzial besser ausnutzen und sich um die Dinge kümmern, bei denen Intelligenz wirklich gefragt ist.

Dazu gehört m. A, nach das Schreiben von Büchern. Man muss sich entscheiden: Was kann eine KI besser oder schneller als ich, wo bin ich gefragt? Was eine KI besser kann, lass eine KI machen, was ein Mensch besser kann, sollte ein Mensch machen, und die Grenze verschiebt sich permanent.

Ich habe 19 Jahre als Systemanalytiker gearbeitet. Hätte ich damals über eine KI wie Claude verfügt, hätte ich die Arbeit von 19 Jahren vermutlich in zwei oder drei Jahren geschafft. Ich wurde immer gefragt, wie ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, Arbeitsplätze wegzurationalisieren (was ich tatsächlich nie gemacht habe). Meine Antwort damals wie heute lautet:

Eine Arbeit, die eine Maschine erledigen kann, ist keinem Menschen zuzumuten.

An dieser Ansicht hat sich für mich nichts geändert.

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Ich finde, solange die KI den kreativen Teil dem Menschen überlässt, ist es überhaupt nicht schlimm sie zu nutzen. KI ist ein Werkzeug, wie die Rechtschreibprüfung in unseren Schreibprogrammen auch. Das würde ich überhaupt nicht erwähnen. Denn es ist ja immer noch meine Geschichte, die ich runtergeschrieben habe (ohne KI).

Wenn man die KI vernünftig bedient und anleitet, kann sie einem die Arbeit wirklich leichter machen. Z.B. nutzt mein Prota den halben Roman einen falschen Namen. Ich KÖNNTE mich jetzt hinsetzen und schauen, ob ich das konsequent durchgezogen habe. Oder ich bemühe ChatGPT, der mir das innerhalb von wenigen Minuten analysiert. Ist das verwerflich? Ich finde nicht.

Liebe Grüße,

Jenny

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Hallo in die Runde, ab wann ist es denn genau genommen KI Nutzung? Was bedeutet es, wenn AutorInnen im Buch vermerken, dass es ohne KI geschrieben wurde? Bei meinen Fotografien ist es mir klar. - generiere ich ein Bild komplett über Promps und KI Tool kennzeichne ich es , verhilft die KI das fotografierte Bild zu verbessern - im Photoshop läuft mittlerweile die KI direkt schon mit , damit ist das Bild nicht zwingend mit KI erstellt. Bei Schreiben bin ich da unsicher .Was ist aus eurer Sicht „erlaubt“ und was nicht ? Grüße aus dem Norden

Schreibt eine KI Sätze oder Wortgruppen, Metaphern oder ähnliches, die du übernimmst: KI erstellt.

Korrigiert eine eine KI Rechtschreibung, Grammatik und Wortfehler (z.b falsche Mehrzahl): Unbedenklich, weil nicht nachweisbar.

(Letzte Beitrag vor 5 Jahren? Willkommen zurück :slight_smile: )

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Ja, ich bin wieder da .

Software aktualisiert, Fortbildung für AutorInnen absolviert und Material gesammelt.

Jetzt will ich es auch schreiben - das Buch

Grüße aus dem Norden

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