Ich würde das Fass erst gar nicht aufmachen. Ich habe das in den sozialen Medien erlebt, wo Autoren runtergemacht wurden, nur weil sie ein KI-Bild für einen Imstagrambeitrag verwendet haben.
Aktuell gebe ich dazu kein Statement ab. Ich muss erstmal schauen ob diese neuen Gesetze überhaupt für uns gelten. Wenn dann steht es halt im impressum im Buch „Cover - Midjourney“ „Text - Mensch“
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Wenn ich es richtig sehe, sind fiktionale Werke nicht kennzeichnungspflichtig auf der Homepage. (Achtung hörensagen, keine Rechtsberatung)
Es geht eher um Wissensseiten und allgemeines Interesse. (Zeitungen, Blogs, etc)
Nein. Weder zum Schreiben, noch zur Korrektor oder Recherche. Ich nutze außerdem auch keine andere KI/AI, mit Ausnahme einiger Versuche, die mich bisher jedoch nicht gänzlich überzeugt haben. Abgesehen davon, macht mir sowohl das Recherchieren, das Schreiben, als auch das spätere Überarbeiten meiner Texte zu viel Freude, um sie einer Maschine zu überlassen. Menschliches Feedback halte ich für wertvoller, auch im Bezug auf die sozialen Kontakte, die dadurch zwangsläufig gefördert werden.
Das Problem ist, dass man in der heutigen Zeit weiß, dass ein gewisser (steigender) Prozentsatz in irgendeiner Form KI nutzt. Wer ein klares Statement gibt, wirkt auf mich vertrauenswürdiger als jemand, der gar nichts sagt. Ist zwar schon irgendwie traurig, aber es ist wie es ist.
Bei Musik finde ich KI z.B. nicht immer schlimm, ich möchte es nur wissen. KI Musik kann manchmal interessant sein, aber ich möchte nicht zu viel davon hören, sondern es nur punktuell machen. Eine Kennzeichnung kann da helfen.
Ich gebe KI-Nutzung nicht an, wenn ich z.B. Chat GPT für Recherchen, Korrektorat oder Stilanalyse verwende. Auch gebe ich nicht die Verwendung von Papyrus für Prüfung der Rechtschreibung oder des Stils an.
Ansonsten schreibe ich meine Texte selbst, weil die KI noch weit davon entfernt ist, “intelligent” zu sein und gute Geschichten zu schreiben. Chat GPT et al. sind im Übrigen Statistikprogramme, die sich aus ihrem enormen Datensatz das heraussuchen, was am wahrscheinlich am besten passt. Und das klingt nicht immer gut, um es vorsichtig auszudrücken …
Ansonsten setze ich bei Lektorat und Korrektorat primär auf NI: Natürliche Intelligenz in Form von Menschen. Die sind noch immer DEUTLICH besser als jede KI.
So geht es mir auch. Ich nutze KI für die Recherche, ggf. auch als “Sparringpartner” gegen Logiklücken, wenn es um die Physik hinter meinen Konzepten geht, aber nicht fürs eigentliche Schreiben oder Plotten. Anderenfalls könnte ich ja gleich sagen “KI, schreib mal ein Buch für mich.” - obwohl das Ergebnis zu sehen bestimmt interessant wäre - aber nur für privates Amusement, nicht für eine Veröffentlichung oder Ähnliches…