Hallo zusammen ich bin ganz neu in der Autoren Welt und möchte mein erstes eigenes Buch schreiben
Meine Frage ist da jetzt: Was muss ich rechtlich alles beachten?
Ich möchte meine Protagonistin/Protagonist am Anfang in einem Dorf in Bayern leben lassen, dieses und die Schule und Menschen da allerdings problematisch darstellen. Soll ich dieses Dorf so wie die Schule ect. also fiktiv nennen? Und wie sieht es aus wenn es diesen fiktiven Schulnamen aber irgendwo in Deutschland tatsächlich gibt ist das dann egal solang der Ort fiktiv und nicht existent ist?
Im Laufe des Buches möchte ich Reisen (die ausschließlich aus realen Städten und Ländern besteht) einbauen - darf ich dort den „Dreck in den Straßen Berlins“ nennen zum Beispiel? Und kann ich kleine Hotels, Bars die es in echt gibt beschreiben und den Namen davon dann fiktiv machen? Oder sollte ich diese auch fiktiv beschreiben zusammengewürfelt aus vielleicht mehreren echten Bars und Hotels Einrichtungen die ich schonmal erlebt habe? Oder muss alles strikt komplett fiktiv erfunden sein?
Ganz viele Fragen
aber ich freue mich auf jede eurer Antworten
Herzlich willkommen bei uns.
Kurze Antwort, nur meine Meinung: Immer fiktiv, dann bist du immer auf der sicheren Seite. Natürlich musst du keine fiktiven Städte erfinden…und den Dreck auf den Straßen Berlins darfst du auch schreiben…das sind ja Tatsachen, die niemanden beleidigen. Aber wenn es an persönliche Dinge geht…besser fiktiv.
L.G Tanja
Du kannst natürlich auch reale Namen mit fiktiven Orten verbinden. Eine Bar namens „Harry‘s Bar“ gibt es wahrscheinlich irgendwo auf der Welt, aber ganz bestimmt nicht in Silberfingen. Wenn du unbedingt einen Barnamen suchst, den es noch nicht gibt, verbringst du mehr Zeit mit Recherche als mit Schreiben.
Eigentlich ist es so. Beschreibst du den Ort neutral oder positiv kannst du ihn immer nennen. Ist er groß und unübersichtlich, geht auch beliebig Negatives. Ist der Ort sehr klein (z.b Kerzendorf bei Ludwigsfelde) und du schreibst von den Mörderfamilie, die an der Kreuzung wohnt und Fahrradtourisen im Keller vergräbt (und es gibt dort nur eine Kreuzung), dann könnte es Ärger geben
Ein Roman von mir (Hela und Korian) beginnt in einer nicht näher genannten Deutschen Kleinstadt, endet aber an der Ostsee mit konkreten Orten Binz, Sellin und Naturschutzgebiet „Mönchsgut“.
Ich war da oft im Urlaub und fand es witzig meine hohe Ortskenntnis einzusetzen Leute die das lesen und die Orte besuchen/kennen erkennen die Landschaftsmarken und Details wieder. Aber trotzdem brauchte ich z.b einen Tierarzt, den ich in Binz nicht gibt
Kurz, schreibst du von einem Dorf, an dem es nur eine Schule gibt, dann entweder eine zusätzliche Schule erfinden. Oder der Ort schlicht einen anderen Namen geben, oder nie namentlich erwähnen.
z.B spielt „Dürrenmatts Besuch der alten Dame“ in einer fiktiven Kleinstadt Güllen, durch die ein Schnellzug braust aber nicht hält könnte also auch Bielefeld sein.
Ja, du kannst das verknüpfen.
Kannst Orte nehmen, die es gibt und bastelst einfach etwas dazu.
Vermutlich willst du sowas schreiben, was in den Bereich Urban-Fantasy geht oder? Also reales mit Fantasy-Faktoren gemischt. So etwas machen viele.
Musst nur aufpassen, dass du nicht irgendwas über einen Laden oder Pub schreibst, den es wirklich gibt, weil das zu Missverständnissen führen könnte. Da würde ich dann lieber einen Club erfinden, der dann in der Ortschaft steht. Da bist du auf der sicheren Seite.