Nachtdienst

ich finde, der Satz passt so richtig gut zur Krankenschwester, die würde sowas sagen.

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Ich verstehe, worauf Du hinaus möchtest, aber gerade damit wäre ich vorsichtig:

Dreads und Braids werden oft mit Kolonialismus, Sklaverei und Widerstandsbewegungen dagegen verknüpft. Das sind sehr ernste Hintergründe.

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Erste Überarbeitung ist oben aktualisiert.

Danke Euch! :blush:

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Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –

Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?

Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –

Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

Ich erkenne doch den Erlkönig, wenn ich ihn lese :index_pointing_up:t3:

(Ich hoffe, ich liege jetzt nicht falsch​:joy: das wäre sonst peinlich)

Der Text ist aber im Übrigen sehr schön zu lesen. Hätte gerne mehr gelesen :blush:

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Myson. :innocent:

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Prima! Solltest an eine zweite denken, schaue noch mal auf die Kursivanteile. Ich gebrauche kursive Schrift für Fremdwörter oder anderssprachige Wörter, für Zitate oder Hinweise auf bestimmte Titel, aber auch für sprachliche Betonungen. Zudem verwendet man sie häufig für innere Monologe oder indirekte Gedanken. Steht aber im Satz ‚…, dachte er‘, ist Kursivschrift obsolet, weil sich der Sinn erklärt. Die Anwendung zur Betonung innerhalb einer wörtlichen Rede ist mir hingegen nicht bekannt – da hast du ja schon an anderer Stelle Versalien gewählt (für schreien), da wäre es vielleicht eleganter, die beabsichtigte Betonung in den Sinn selbst oder in eine Inquit-Formel zu legen (die Szene mit dem Türöffner).
Insgesamt je weniger, desto besser, finde ich, weil der Text ohne gehäufte kursive Anteile ruhiger wirkt.

Meine Anmerkung bezüglich Anns Hautfarbe finde ich gut gelöst, wenngleich du damit auch in der Neufassung gleich wieder ‚mit der Tür ins Haus fällst‘. Reicht es nicht, wenn der Leser das Detail später erst erfährt? Da würde ich die Wendung an der Stelle deiner ersten Version präferieren, etwa: ‚… ihre dunkle Haut und die grellrot geschminkten Lippen glänzten …‘ Ich persönlich mag das Attribut ‚farbig‘ in dem Kontext nicht, weil es wie ‚bunt‘ klingt. Menschen haben zwar unterschiedlichste Hautfarben und Nuancen zwischen hell und dunkel, sind aber nicht farbig, bzw. wären wir es dann alle. Aber ich will hier keine Haare spalten, was heute korrekt ist, weiß ich nicht wirklich.

Edit: Ich unterstütze den Vorschlag von @Bommel bzgl. einer Horror-Anthologie! :scream:

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Danke für die Tipps & Hinweise. Kursiv finde ich schwierig, weil es ein Stilmittel ohne wirklich feste Regeln ist. King schreibt Gedanken extrem oft kursiv. Woanders liest man, dass nur besonders betonte Worter (also auch in der wortl. Rede) hervorgerufen werden. Da denke ich aber noch einmal drüber nach …

Stimmt. Diese Geschichte ist extrem visuell vor meinem inneren Auge abgelaufen, vielleicht daher. Ich möchte auch recht fix die Charaktere etabliert haben, damit wir alle den selben Film sehen. Vielleicht ein Fehler. Die Wortwahl (“farbig”) überdenke ich noch einmal. Ich will da nicht falsch rüberkommen - die Frau ist meine Heldin in der Story.

Vielleicht wäre es langsam wirklich einmal Zeit dafür. Noch 1-2 Geschichten, dann hab ich sicherlich genug Zeug, hinter dem ich auch stehen kann. Horror ist ja so ein literarisches Stiefkind - ich will nicht völlig trashig rüberkommen …

Gestern in der Sauna hatte ich noch zwei lustige Ideen:

a) als zwei Damen sich über Fitness und abnehmen unterhielten

b) als ich ein furchtbares, aber großformatiges Bild (reine Marmoroptik) ansah und in den Linien und Schattierungen Figuren sah. Quasi ein Rorschach-Test im Ruheraum.

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Ich bin leider noch nicht dazu gekommen deinen Text zu lesen (aber bald, ganz sicher!), aber wenn hier für eine Horror-Anthologie von @michel plädiert wird, dann schließe ich mich sofort an! :grin:

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Aber du bist ein Michel, genauer gesagt: der Michel der Horrorszene.

Doch! Du hast dir das Michel-Gütesiegel erarbeitet und bist nun selbst Schuld. Liefere, Autor! :joy:

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Ja, es findet oft ziemlich recht chaotischen Einsatz, aber es gibt tatsächlich auch einige Regularien, die sich etabliert haben, u.a. auch für Fach- und Sachliteratur. King ist vielleicht deshalb eine Ausnahme, da wir ihn zumeist in deutscher Übersetzung lesen und deshalb möglicherweise oft Verwirrung herrscht. By the way, mich stören oft in seinen Romanen die inflationären Verwendungen von Konjunktionen oder konsekutiven Satzverbindungen – eingeleitet mit weil, weshalb, weswegen, sodass etc.. Möglicherweise auch ein Transferproblem oder einfach ein anderer Sprachraum.

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Wir haben doch schon eine, das wäre dann die zweite. Spricht aber absolut nichts dagegen.

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Wir meinen eine Anthologie nur von Michel :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Eine Michellogie .

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Aber warum nicht ….Könnten wir angehen. Passend zu Halloween :disguised_face:….oder wie wäre es mit einer Anthologie, in der wir bekannte Märchen neu schreiben?

Aschenputtel mal anders

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Finde ich richtig gut. Ich habe zwar keinen Plan im Moment, aber ich wäre dabei. :grinning_face:

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Ich glaube, das wäre eine gute und witzige Herausforderung.

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Märchen, wie a la “Neu verföhnt?”…bin auch dabei :sweat_smile: :+1:

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Hervorragend :sweat_smile:

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:grinning_face_with_smiling_eyes:

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Ich finde die Idee super. Unser ‘alternativer Seitenwind’ dieses Jahr: Fairytale trifft Halloween. Da lässt sich sicher was draus machen! (Wobei viele Märchen ja auch so schon ziemlich gruselig sind, wenn ich da z.B. an Blaubarts Zimmer denke …)

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