Ab und zu kommt ein Schwall an Flow und ich fange in der Euphorie an meine Cover für mein Buch zu gestalten. Ich teste dann rum und frage gerne mein Umfeld, was sie davon halten. Jetzt möchte ich mal Autoren und Autorinnen nach ihrer Meinung fragen und ob die Wirkung, die ich erreichen möchte, ankommt.
Kurze Info zu meiner Geschichte:
Sie soll später in drei Teile aufgeteilt sein. Also eine Trilogie.
Aber ich möchte das Genre nicht vorab verraten. (Obwohl ich dazu sagen muss, man kann es nicht in ein einziges Genre pressen)
Zu der Erstellung:
Da ich in der Testphase bin, lasse ich den Hintergrund mit Vizcom (KI) generieren. Das Layout an sich gestalte ich selbst in InDesign.
Und erst, wenn ich später sicher weiß, was passt, werde ich es in Blender oder Photoshop bauen und gestalten.
Es spart mir Zeit und ich kann einfach mal rumprobieren und auch mal Fehler finden/machen.
Die Schlange am Buchrücken unten, wäre mein Logo. (Zur Info)
Mir ist bewusst, es wird nicht jedem gefallen, soll es auch nicht. Das Layout ist meiner Meinung nach ungewohnt gestaltet, aber das ist gewollt. Ich möchte mal was anderes.
Was haltet ihr davon?
(Das hier soll die Trilogie darstellen. Erstes Cover ist Teil 1, zweites Cover ist Teil 2, drittes Cover ist Teil 3)
Hallo Rose, ich würde den ersten Entwurf empfehlen.
Da ich von der Geschichte die du da schreibst keine Kenntnis habe, suche ich nach Zusammenhängen.
Infection und ein infiziertes Herz. Das weckt meine Neugierde
Also wäre für mich der erste Entwurf sinnstiftend.
Bei der zweiten Variante wirkt das Herz zu überfrachtet, das lenkt von dem Thema Infection ab.
Bei dem dritten Entwurf, passt das Blut nicht, denn Herzen haben immer etwas mit Blut zu tun, aber was hat es mit Infection zu tun? Wird es ein Thriller? Oder Krimi? Das drückt das Cover zu explizit in ein Genre.
Ansonsten gefällt mir das schlichte Schwarz-Weiß mit dem Roteinschlag. Auch der Knick in den Buchstaben wird ein Eye-Catcher sein, da es um den Buchrücken herumgeht.
die Cover stellen die Reihe dar. Also erstes Cover Teil 1, zweites Cover Teil 2 und drittes Cover Teil 3. Es ist als Ganzes zu sehen. (Vielleicht sollte ich das genauer schreiben, t’schuldige)
Aber freut mich, dass dir das Layout gefällt!
Mit dem Knick in der Schrift als Eyecatcher, habe ich mir das auch gedacht.
Ob das dann gut rüberkommt und ob das für viele gut lesbar sein wird, ist dann die Frage. (bisher kam es gut an)
Hallo, man merkt, dass du dir Gedanken gemacht hast (zu viele, wie ich finde). Dein Cover wirkt professionell aber ist in meinen Augen überfrachtet. Die Haare auf dem Herzen stören mich wahnsinnig und falls es keine sind, stören sie mich trotzdem. Dann die drei Blutstropfen, die Schlange, der Mond! Was denn noch alles?
Typo ist klasse, aber sie wirkt wegen der anderen Elemente nicht. Eins jagt das andere und schwächen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Dein Wunsch nach etwas anderem ist verständlich aber wird im Buchmarkt kaum je honoriert. Der Leser will wissen, was ihn erwartet und nicht raten müssen.
Fazit: Mir gefällt dein Cover mit Einschränkungen. Hier wird man mit professionellen Entwürfen nicht gerade verwöhnt, da bist du eine der paar Ausnahmen.
Dass ich zu viel zeige, passiert mir manchmal.
Danke für die ehrlichen Worte!
Reduzieren ist ein Luxusproblem. Das kann ich machen. Ich habe das Cover an sich auch ohne das Herz.
So:
Ich dachte mir nur: Ja, so würde es auch funktionieren. (Könnte man dann mit einem speziellen Druck machen. Hardcover mit Heißprägefolie etc. Quasi als spezielle Edition)
Aber als ganz normaler Druck, Softdruck zum Beispiel, fehlt etwas. Denke ich.
Das Herz hat einen Sinn, auch die „Haare“. Eigentlich sollen es biologische Faserstrukturen sein. (aber erklär das mal einer KI) Wenn ich es später selbst baue, wird das dann klarer.
Die Schlange und der dazugehörige Mond ist mein Logo… Ich könnte es kleiner machen. Aber das wären Feinheiten, die ich beim Druck erst machen kann.
Würdest du mitgehen, wenn das Herz kleiner wäre? Nicht so groß und präsent? Oder würdest du das blanke Cover grundlegend bevorzugen?
Mir gefällt die Idee, dass sich das Herz mit zunehmendem Storyfortschritt verändert und verschlungen wird - was aber der Leser erst nach und nach begreifen wird. Zuerst sieht er ja nur das Cover von Band 1.
Mir ist das Herz nicht zu groß, die Infektion in Band 2 allerdings zu drastisch, und für Band 3 kann man es eben nur durch das Blut noch mehr überzeichnen. Ich würde also nicht das Herz reduzieren, sondern das Ausmaß der Besitzergreifung.
Hi Rose…das Herz ist mir zu überladen. Sonst ist es klar und schnörkellos. Gefällt mir
Bzw. solltest du eventuell mal schauen, ob du die Farbe des Herzens etwas anpasst.