Manuskript an Kindle senden

Ich habe unproblematisch mein Manuskript an meinen eigenen Kindle gesandt, - soweit so gut.

Frage: Geht das auch an fremde Geräte? Und wenn ja, wie? Es wäre ja praktisch und preiswert, z.B. für Testleser.

Bisher habe ich noch keinen Ansatz dafür gefunden. Hat jemand das schon mal gemacht und wenn ja, wie funktioniert das? Eigentlich sollte das ja technisch möglich sein. Wobei man ja keine Bücher „tauschen“ kann z.B. mit Freunden. Aber ein eigenes Manuskript, wäre ja von rechtlichen Dingen und Urheberrecht etc. ausgenommen, oder? Danke für eure Gedanken dazu und Hilfestellung ist gern gesehen!

Ich hab das auch vor 2 Jahren machen wollen , meines Erachtens geht das nicht. Es kann der jeweilige Testleser die Datei nur selbst in seinem Konto hochladen. Außerdem habe ich es sowieso verworfen weil es für die Testleser zu umständlich ist Anmerkungen zu hinterlassen.

Soweit ich weiß, hat jeder Kindle eine E-Mail Adresse an die man von einem beliebigen Konto beliebige Dokumente (pdf, doc) bis 50 MB senden kann. Aber der Empfänger muss die Absender-E-Mail-Adresse in seinem Amazon-Konto als „bestätigte E-Mail-Adresse“ hinterlegen, sonst keine Zustellung.

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Das geht per Mail. Jeder Kindle hat eine eigene Mailadresse. Wenn du die weißt, kannst du es senden. Alternative: Du schickst das Epub per Mail an deine Leser und die »senden« es an ihren Kindle.

Wie @writers_headroom es beschreibt, klappt es. Ich kann das mit Bestimmtheit bestätigen, da ich jeden Donnerstag eine meiner Geschichten an einen Freund im Pflegeheim schicke.

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Genau so geht es. Wichtig: Schreibe oben in den Betreff „konvertieren“ rein… je nachdem welches Format du schickst

Für was soll das Wort konvertieren gut sein?

Das Konvertieren von Daten ist notwendig, damit Ihre Dokumente auf dem Kindle-Gerät optimal dargestellt werden können und Funktionen wie Schriftgrößenänderung, Zeilenabstände und Notizen funktionieren. Amazon verwendet proprietäre Formate (AZW3, KFX) für E-Books, während viele Dateien aus anderen Quellen (z.B. PDF oder EPUB) anders strukturiert sind.

[image]Wikipedia +2

Hier sind die Hauptgründe im Detail:

  • Optimierung der Darstellung (Reflowable Text): Der Kindle ist darauf ausgelegt, Text an die Bildschirmgröße anzupassen („Reflowable Content“). Eine Konvertierung, z.B. von PDF zu EPUB/AZW3, wandelt ein festes Layout in ein flexibles um. Dadurch können Sie Schriftart und -größe anpassen.
  • Kompatibilität proprietärer Formate: Zwar unterstützt der Kindle mittlerweile EPUB über die „Send-to-Kindle“-Funktion, aber im Hintergrund konvertiert Amazon diese oft in eigene Formate (AZW3 oder KFX), um die beste Performance und Leseerfahrung zu garantieren.
  • Nutzung von E-Book-Funktionen: Bei nicht-konvertierten Dokumenten (wie z.B. PDFs) sind Funktionen wie das Ändern der Schriftgröße, das Nachschlagen von Wörtern oder das Markieren oft stark eingeschränkt oder nicht möglich.
  • Bessere Lesbarkeit von PDFs: PDFs haben ein festes Layout, das auf kleinen E-Reader-Bildschirmen oft zu klein ist. Die Konvertierung wandelt den Text in ein lesefreundliches Format um.

Hinweis: Wenn Sie Dokumente per E-Mail an Ihren Kindle senden, können Sie in der Betreffzeile das Wort „Convert“ eingeben, damit Amazon die Konvertierung automatisch vornimmt.

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Ich schicke meine Donnerstagsdateien immer als epub an meinen Bekannten, der nie etwas konvertieren muss. Jedenfalls hat er noch nie etwas davon gesagt und ich habe ihm schon weit über 30 Dateien geschickt.

Kompatibilität proprietärer Formate: Zwar unterstützt der Kindle mittlerweile EPUB über die „Send-to-Kindle“-Funktion, aber im Hintergrund konvertiert Amazon diese oft in eigene Formate
*** Nutzung von E-Book-Funktionen: Bei nicht-konvertierten Dokumenten (wie z.B. PDFs) sind Funktionen wie das Ändern der Schriftgröße, das Nachschlagen von Wörtern oder das Markieren oft stark eingeschränkt oder nicht möglich**.

Deswegen sagte ich eingangs: Je nachdem, welches Format du schickst.

Ansonsten einfach mal Amazon fragen, warum sie diese Anweisungen ausgeben.

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Das, was writers_headroom und bommel sagen, führt immer zu einem lesbaren Ergebnis. Zumindest bei mir seit langer Zeit :upside_down_face:

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Also deutliche Aussage von KDP an deren Messestand auf einer der letzten Messen war klar:

„Idealerweise ePub einschicken für eBooks.“

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Mir geht es um eine andere Variante - mein Sohn möchte gern meine Texte lesen und idealerweise auf seinem Kindle. Wie ich es in ein E-Book verwandele weiß ich.
Aber wir haben jetzt in den Einstellungen bei Amazon die Emailadressen des Kindle gefunden und er hat meine Adresse als vertrauenswürdig hinzugefügt. Ich werde berichten, ob es funktioniert hat.

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