Ich habe den Rat meines neuen Schreibwerkstatt-Dozenten angenommen, der mal eben gemeint hat: „Mach doch aus dieser Schreibübung ein Buch!“ Und genau das mache ich auch gerade. Es soll etwas Historisches werden und ich habe auch gerade schon diesbezüglich recherchiert. Die Übung ging schon etwa in die Richtung, eine Person konkreter zu beschreiben und auch ihre Gefühle deutlich zu machen. Ich habe von den ausgegebenen Bildern ein Bild mit einer Barfrau gewählt. Meine Übungsgeschichte war „Die Geschichte eines Thekenmädchens“. Dieses „Thekenmädchen“ heißt Liselotte und sie will eigentlich Ärztin werden.
Anbei mal der Klappentext. Wie findet ihr diesen? Ihr dürft gerne Anregungen, Kritik etc. dazu äußern, darüber würde ich mich sehr freuen!
Gruß
Super Girl
Liselottes Weg der Heilerin - Klappentext:
Liselotte Schneider zieht am Tage ihrer Volljährigkeit aus ihrem Elternhaus aus und das nicht nur, weil sie Streit mit ihrem Vater hatte. Sie will endlich ihren eigenen Weg gehen. Den Weg einer Heilerin. Dabei trifft sie auf einen attraktiven Mann und einen Wirt mit einer zwiegespaltenen Persönlichkeit. Liselottes Ziel ist klar: Sie will an der Nationalen Akademie für Wissenschaft Medizin studieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel Recht. Nur ist das gar nicht so einfach in einer männerdominierenden Welt des 18. Jahrhunderts!
Hallo liebe Schreibkollegin. Ich schließe mich Koebes Meinung an. Im Vordergrund steht Liselottes Weg, und der Klappentext macht neugierig auf das Buch. Der Roman klingt vielversprechend. Wünsche Dir viel Inspiration zu diesen tollen Thema.
lg
Es sind zwei Männer… in einen (den attraktiven Siegfried) verliebt sie sich. Den anderen mag sie nicht, weil er sie im besoffenen Zustand begrapscht (das ist der Wirt mit der zwiegespaltenen Persönlichkeit, Eberhard).
Den Weg einer Heilerin zu gehen ist kein neues Thema, aber ein interessantes. Bisher finde ich den Text noch zu nichtssagend. Es wird nicht klar, was genau die Spannungsquelle ist (Ihr ist jedes Mittel recht - wie ist das gemeint? Welchen Preis zahlt sie denn? Was ist das mit den Männern - ist das wichtig (also ist es eine Geschichte über Männer, oder ein Buch über Selbstfindung? Sind die Männer vielleicht nur Kulisse auf ihren Weg? )
Ich hab´s mal umgeschrieben. Das wird dadurch nicht besser, nur gezielter. Aber das Ziel kennst eigentlich nur du
Liselotte Schneider zieht am Tage ihrer Volljährigkeit aus ihrem Elternhaus aus und das nicht nur, weil sie Streit mit ihrem Vater hatte. Sie will endlich ihren eigenen Weg gehen. Den Weg einer Heilerin. Im Cholera geplagten Nordbeutelhausen trifft sie auf einen attraktiven Mann, der sie vom ihrem eigentlichen Ziel abbringen will: An der Nationalen Akademie für Wissenschaft Medizin studieren! Auf ihrer Reise findet sie Unterstützer und Gegner, Männer des 18. Jahrhunderts, die an ihrer Entschlossenheit besser nicht gezweifelt hätten.
An ihrem einundzwanzigsten Geburtstag bricht Liselotte Schneider mit ihrem Vater und verlässt ihr Elternhaus. Ihr Ziel ist die Nationale Akademie für Wissenschaft. In der männerdominierten Welt des achtzehnten Jahrhunderts will sie Medizin studieren und dafür ist ihr jedes Mittel recht. Doch der Weg zu einer anerkannten Ärztin ist steinig und schwer. Während der attraktive Siegfried Gefühle in ihr weckt, zeigt Schankwirt Eberhard sein wahres Gesicht. Hinter seiner Maske lauert ein Mann, der Liselotte Angst macht. Die junge Frau bekommt auch an der Akademie nichts geschenkt, sie kämpft für Respekt und Anerkennung. Wie gut, dass Siegfried zu ihr steht, in guten wie in schlechten Zeiten!