KI-Suche innerhalb / außerhalb von Papyrus

Ich glaube, NACH der Veröffentlichung hätte ich nichts mehr dagegen. Nur eben vorher …

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Ganz genau.

Du verdrehst hier etwas. @Pamina22 hat es sehr zutreffend formuliert. Auch ich habe nachträglich noch ergänzt: „Meine Sorge ist nur, dass Textstellen 1:1 wo anders auftauchen.“

Ich finde deinen ganzen Beitrag irgendwie aggressiv. Er trägt nicht zum Thema bei, sondern bringt nur unnötige Konflikte. Was ist der Sinn deines Beitrages? Einen anderem Forennutzer moralische Predigen zu halten? Das steht dir überhaupt nicht zu. Zudem es ja nicht mal zutrifft.

Ach du hast das ja alles gelesen. Na dann hättest du ja sehen können, dass es mir um was anderes ging. Ich bitte dich, mir in Zukunft keine moralischen Ratschläge mehr zu erteilen, das brauche ich nicht, dafür bin ich selbst alt genug. Außerdem bitte, wenn du es schon machen musst, erstmal alles lesen, was ich geschrieben habe und nicht nur einzelne Sätze.

Habe ich alles nicht erwähnt. Ich habe von einer Suchfunktion gesprochen. Schau dir bitte den ersten Beitrags des Topics nocht mal an.

Ja, du hast vollkommen recht und diese Art der Formulierung ist für mich auch in Ordnung (anders als die von @Yoro ). Ich ergänze noch mal: Es geht nur um unveröffentlichte Entwürfe. Außerdem trainiert KI täglich auch mit irgendwelchen Texten von mir, du weißt ja nicht, welche Texte von mir irgendwo im Web rumschwirren :wink:
Keine Sorge.

Ich bleibe dabei: Keine unveröffentlichten Texte sollen zum Trainieren genutzt werden. Bei veröffentlichten ist es mir egal. Ich kann hier in keinster Weise eine Doppelmoral erkennen.

Was ich jedoch erkennen kann ist, Zeit mit einer sinnlosen Debatte verschwendet zu haben. Ich schreibe hier nichts mehr rein, das ist Zeitverschwendung. Jedes Thema zu KI triftet sofort in eine andere Richtung. Man kann einfach nicht produktiv über dieses Thema hier reden.

Kleine Ergänzung:

Das habe ich im Mai 2024 hier im Forum geschrieben. Meine Haltung war damals schon die Gleiche. Wirklich die Diskussionen hier drehen sich im Kreis… Ich werde mich in diesem Forum künftig zurückhalten, man verliert hier zu viel Zeit mit Kreisbewegungen.

Das tut mir leid, aggressiv habe ichs nicht gemeint. Es ist lediglich meine Meinung, dass mir der ganze Umgang mit der KI etwas bigott vorkommt, denn viele, die die KI genau zu den von mir aufgezählten Punkten nutzen, schreien dann im Gegenzug, dass ihre Daten nicht angerührt werden dürfen.

Du hast aber recht, du hast lediglich von einer Suchfunktion gesprochen. Also nehme ich meine Aussage in Bezug darauf zurück, da trifft mein Kommentar nicht zu, sorry dafür.
Dass du von NACH der Veröffentlichung sprichst, hattest du in deinem Beitrag, auf den sich meiner bezieht, nicht gesagt, und

solche unbelegte Behauptungen finde ich einfach nicht gut, die klingen nach Panikmache. Ich finds ok, nach Quellen zu fragen, wenn solche Behauptung in den Raum gestellt werden.

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Da bin ich sogar bei dir :wink:
Du hättest es nur nicht direkt mit einem Zitat von meinem Beitrag koppeln sollen, weil es damit voll auf mich bezogen war. Und dann noch mit diesen fett geschriebenen Wörtern war das schon etwas heftig.

Aber alles gut :slight_smile:

Ok, hier der „Beleg“. Beleg in Anführungsstrichen, weil es ja wieder eine KI Antwort ist. Ich habe davon aber auch schon wo anders aus seriösen Quellen gelesen. Weiß jetzt aber nicht mehr wo.

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ah, super, das wusste ich so noch nicht, das ändert die Sache dann schon etwas, denn dann greift auch die Urheberrechtsverletzung so richtig. Wenn das so stimmt, ist es echt übel, vor allem das hier:

Kläger zeigten, dass ein Modell nach Eingabe der ersten Sätze teilweise längere Abschnitte von Zeitungsartikeln oder Büchern nahezu wortgleich fortsetzen konnte.

Wichtig scheint aber auch zu sein, dass zuerst ein paar Sätze des betroffenen Werkes eingegeben werden müssen, damit der Text korrekt fortgesetzt werden kann.
–> Jemand müsste also zuerst die ersten Zeilen meines Werkes (kennen und) in die KI eingeben, damit die ihn zuende schreibt. Ob sie das auch mit einem kompletten Roman schaffen würde?

Um das Gedankenmodell mal fortzuführen:
Wenn die KI die Daten meines in Arbeit befindlichen Romans zu Trainingszwecken verwendet, ist es tatsächlich möglich, dass jemand anderes einen wörtlichen Auszug aus meinem Dokument bekommt.
Das bedeutet aber auch, dass dieser Jemand einen Roman mit sehr ähnlicher Thematik in Arbeit haben und entsprechend prompten muss.
Der Gedanke ist nicht schön, trotzdem denke ich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, sehr gering ist.

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Zum jetzigen Zeitpunkt ist das richtig, es ist sehr sehr unwahrscheinlich. Aber du weißt ja nicht, wo die KIs in zwei Jahren stehen. Wir sehen ja gerade diese Debatte um Thélyson Orélien wie schnell es da knallen kann. Stell dir mal vor, jemand veröffentlicht eine deiner Textstellen zeitlich vor dir…

Es gibt aber auch einen anderen Grund: Was ist, wenn jemand meinen Account bei der KI-Firma hackt oder sogar die KI-Firma selbst? Dann kann es passieren, dass unfertige Entwürfe im Netz landen. Vielleicht steht da was drin, was man später so nie sagen würde oder irgendwelche peinlichen Fehler / Sachen. Also ich habe generell Bedenken, wenn Entwurfstexte von mir irgendwo online gespeichert werden. Entwurfstexte sind was sehr intimes.

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Vielen Dank dafür.
Genau das hatte ich befürchtet, als ich @tomP weiter oben antwortete. Ich konnte es nur nicht so gut in Worte fassen.

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Wenn man das konsequent weiterdenkt, darf man in absehbarer Zeit seine Entwürfe nur noch auf einem PC schreiben, der nicht mit dem Net verbunden ist. Oder es geht zurück zur guten, alten Schreibmaschine.

Gräßliche Vorstellung, allerdings hätte man da dann mit einer Klage gute Chancen.

Grundsätzlich ist es für ein Programm wie Papyrus sicher schwierig KI Funktionen zu integrieren. Nicht, weil es technisch ein Problem wäre, den Duden-Korrektor mit einer KI aufzupeppen. Das Problem liegt wohl eher im Datenschutz.

Nimmt man eine KI mit Servern außerhalb der EU, kann man nur glauben, was einem dort erzählt wird. Eine Handhabe gibt es nicht. Weder für den Nutzer, noch für die Papyrus-Macher. Ob dies die Kunden zu akzeptieren bereit wären, möchte ich bezweifeln.

Eine lokale KI mitzuliefern würde auf der anderen Seite die Hardwareanforderungen so weit hochtreiben, das ein signifikanter Teil der Nutzer dann wohl passen müsste. Dazu kommt, dass die kleinen lokalen Modelle jetzt eben noch keine Intelligenzbestien sind. Ob es mit vertretbarem Aufwand möglich wäre, so ein kleines Modell auf Rechtschreibprüfung zu trainieren, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich habe aber meine Zweifel.

Andererseits: wer seine Texte sonst in der Microsoft-Cloud speichert, muss vielleicht auch bei Nutzung von amerikanischen KIs keine Bedenken wegen des Datenschutzes haben. :wink:

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Optional ist das Stichwort.
Wer es nicht möchte, installiert das Modul gar nicht erst.

Nein, eigentlich nicht.

Papyrus sollte gar keine eigene KI mitliefern sondern nur die Möglichkeit bieten, dass der User seine eigenen Modelle anbindet.

Dann kann der selbst entscheiden ob er KI nutzen will und welches Sprachmodell er nutzen möchte. Papyrus selbst sollte sich nicht auf das Glatteis der Sprachmodelle begeben. Das ist so schnelllebig, dass Papyrus veraltet wäre noch bevor eine neue Version erscheint.

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Ich forsche seit über einem Jahr an dem Thema und es geht. Aber es ist viel aufwändiger, als man glaubt. Du kannst nicht sagen „nimm diese 1000 Wörter und korrigiere sie“ (also sagen kannst du es schon, aber das Ergebnis ist von Zufall und Unvollständigkeit getrimmt und in der Ausgabe sehr langsam) Sie neigen außerdem zu gewissen Eingriffen.

Aber z.b Gemma 4 31b Dense ist ziemlich gut in Deutsch. (etwa 20-25 GB RAM) läuft auf einem Gaming Computer wegen Ram Offloading recht langsam (5 token/s?)

Qwen 397b a17b MOE in q3 (155 GB RAM) ist herausragend gut in deutsch, läuft bei mir mit 12 token/s.

Meine Python Programme bilden ein strenges Korsett um das LLM und sagen ihm gezielt, was er darf, und was nicht und wie die Ausgabe auszusehen hat. Eine Mischung aus Script (ich zerlege beliebigen Text in Sätze) mache eine Satzweise Prüfung und entscheide y/n ob etwas falsch ist und schauen sich im zweiten Durchgang an, was die Problemkinder für ein Problem haben.

Inzwischen kombiniere ich das sogar, dass das Korrigierte von Qwen von Gemma 4 Dense gegengeprüft wird und ich das nur als Vorschlag erhalte und es noch gegenprüfen muss.


Was denkbar wäre für Papyrus wäre eine API Anbindung, die hinter einem strengem „Korsett liegt“, dass verhindert, dass die KI wild für einem unformuliert. An der API kann jeder entscheiden ob er einen bezahlschlüssel (Claude, Openrouter etc) verwendet oder sein lokales Modell.
Bedenkt dann aber, dass ein Buch extrem viele Token hat :stuck_out_tongue: ein Buch per API zu kontrollieren kann dann gerne 8 mal x Euro kosten.

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Das ist auch genau meine Erfahrung mit den lokalen Modellen. Ansonsten wäre das, was du beschreibst sicher ein gangbarer Weg. Dem Nutzer nur die Schnittstelle zu liefern, damit er die KI seiner Wahl einbinden kann.

Die Möglichkeit eigene, lokale KI einzubinden wäre dann auch gleich ein Alleinstellungsmerkmal, weil andere Programme das nicht bieten und wahrscheinlich auch nicht bieten werden.