Taschenbücher, die über KDP angeboten werden, können jetzt auf Holzschliffpaper umgestellt werden.
Hat das schon jemand ausprobiert?
Vielleicht können wir hier Erfahrungen sammeln.
Pro: Umweltfreundlicher. (Vielleicht) und günstiger.
Kontra: Aufwand - Nutzen? Aussehen?
Ich bin auf eure Meinung/ Erfahrung gespannt.
Weiß jemand, wie Holzschliffpapier aussieht (cremefarben/ weiß)?
Ist ja keine neue Erfindung, und irgendwo habe ich gelesen, es würde schneller vergilben.
Antwort einer KI (weil ich das auch noch nie gehört habe): Holzschliffpapier (auch als holzhaltiges Papier bekannt) ist ein Papier, bei dem die Holzfasern mechanisch durch Schleifen gewonnen werden, anstatt sie chemisch herauszulösen. Es enthält den natürlichen Holzstoff Lignin, was ihm ein hohes Volumen, Steifigkeit und eine gute Opazität (Undurchsichtigkeit) verleiht, es aber anfällig für schnelles Vergilben bei Lichteinwirkung macht. [1, 2, 3, 4, 5]
Es wird typischerweise für kurzlebige Printprodukte und spezielle Verpackungen eingesetzt: [1]
Zeitschriften und Zeitungen: Klassisches und preiswertes Zeitungspapier wird aus Holzschliff hergestellt.
Gedruckte Taschenbücher: Spezielle, leichte Varianten werden gerne für Taschenbücher verwendet, um das Buchgewicht zu reduzieren und ein angenehmes Griffgefühl zu bieten.
Kreative Anwendungen & Druck: Es wird auch für Bierdeckel, Menükarten oder Verpackungsmaterialien genutzt.
Als ich mich das erste Mal (noch als Schüler) mit den Papierherstellungsverfahren beschäftigte, war da auch von Holzschliff die Rede. Später erfuhr ich, dass auch Baumwollfasern für die Papierherstellung verwendet werden, z.B. aus Lumpen, was ich mir damals als Jugendlicher kaum vorstellen konnte. Ich kann mich noch erinnern, dass beispielsweise auf dem Umschlag von Zeichenblöcken mit der Prädikat „holzfrei“ geworben wurde … aber das ist schon Jahrzehnte her oder wie BAP meint: „Verdam lang her“